Nach der Absage im Jahr 2016 soll am 21. Mai die 9. Allgäuer Radltour stattfinden

Hoffen auf gutes Wetter

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Auf die 9. Allgäuer Radltour freuen sich: Werner Sill (v. li.), Geschäftsführer der Aktien Brauerei Kaufbeuren, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Robert Frei, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Ostallgäu, Edmund Martin von der Polizeiinspektion Füssen und Stefan Fredlmeier, Tourismusdirektor Füssen Tourismus und Marketing.

Landkreis/Füssen – Am Sonntag, 21. Mai, startet die 9. Allgäuer Radltour rund um den Forggensee von und nach Füssen. Die Veranstalter erwarten etwa 2500 Genussradler und 200 ambitionierte Rennradler.

Nachdem im vergangen Jahr die Allgäuer Radltour wegen eines Unwetters ausgefallen war, versuchte Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU) dieses Jahr von Amtsseite gutes Wetter anzuordnen: „Das Wetter wird ab sofort gut!“ Eine der größten Breitensportveranstaltungen in Bayern passe gut ins Ostallgäu, meinte sie. „Wir haben die entsprechende Radwege-Infrastruktur quer durch unseren Landkreis gebaut und wir sind zertifizierte Radregion, mit fünf Sternen“, betonte sie und hob die ADFC-Qualitätsradrunde „Schlossparkradrunde“ innerhalb der ADFC-RadReiseRegion Schlosspark hervor. Für das Management der verschiedenen Radwege gebe es sogar ein gefördertes LEADER-Projekt. Partner des Landkreises Ostallgäu als Veranstalter ist die Aktien Brauerei Kaufbeuren (ABK). Gastgeber sind diesmal die Stadt Füssen und das Kommunalunternehmen Füssen Tourismus und Marketing (FTM). Für die Verköstigung und das Rahmenprogramm sorgt das Festspielhaus.

Am 21. Mai ist ab 8 Uhr der Check-in am Festspielhaus für alle Teilnehmer geöffnet, um die Anmeldekarte abzugeben und Startunterlagen zu erhalten. Als Tipp: Die Anmeldung kann schon zu Hause im Internet ausgefüllt werden – ausdrucken und mitnehmen. Abgeben müssen sie die Teilnehmer vor Ort aber trotzdem. Ab 9 Uhr werden zunächst rund 200 ambitionierte Vereinsrennradler auf die Rennradrunde mit 128 Kilometer Länge geschickt. Anschließend folgen etwa 2500 „Genießer“ auf einer 45 Kilometer-Runde in gemütlicher Geschwindigkeit. Unterwegs wird Pause in Prem gemacht und spätestens ab 13 Uhr erwarten die Organisatoren alle wieder zurück am Festspielhaus in Füssen. Dort startet dann die Zielparty für Jedermann, also auch für Nicht-Radler, mit Rahmenprogramm und Verlosung. Als Hauptattraktion wird die Allgäuer Kultband „Losamol“ erwartet.

Tolle Entwicklung

Robert Frei, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Ostallgäu, erinnert an die Schwierigkeiten, eine lange Fahrradschlange von 2500 Radlern an einem Sonntag durch die tourismusreiche Region zu schleusen. Die Absicherung übernehme die Polizei und geführt werde durch Tour-Guides aus den Reihen der Ostallgäuer Radsportvereine. „Unterwegs begleitet das Bayerische Rote Kreuz für alle Fälle und am Ende fährt ein ,Besenwagen‘ des Technischen Hilfswerkes, der alle Nachzügler aufsammelt“, erklärte er.

Auch der Geschäftsführer der ABK, Werner Sill, freut sich, wenn es losgeht: „Die Radltour hat sich super entwickelt. Waren es früher noch 1500 Teilnehmer, dann sind es jetzt bei der 9. Radltour 2500“. Sein Dank galt besonders der Polizei, dass bisher alles unfallfrei ablief.

Lob von Fredlmeier

Auch im Namen von Bürgermeister Paul Iacob (SPD) lobte Füssens Tourismusdirektor Stefan Fredlmeier den tollen Erfolg der Allgäuer Radltour. „Damit hat sich die Region neben Wandern und Winter auch als Fahrradregion etabliert und wir wollen deshalb unseren kraftvollen Beitrag leisten“, sagte Fredlmeier.

„Wir sehen uns als bürgernahe Polizei“, versicherte der Füssener Polizeichef Edmund Martin. Es seien Vorausfahrzeuge und Polizeimotorräder im Einsatz, die die Radlergruppen absichern würden. Er forderte trotzdem nochmals alle Teilnehmer auf: „Bitte mit Fahrradhelm“. Auch die An- und Abreise mit der Bahn ist bestens organisiert, am Bahnhof ist Bahnpolizei präsent.

Landrätin Zinnecker freut sich schon auf den Startschuss: „Ich möchte die Eröffnung mit dem Landratsamt eigenen E-Bike mitfahren.“

Von Wolfgang Krusche

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