Alpenverein feiert ersten Geburtstag

Vor einem Jahr fusionierten die Sektionen Kaufbeuren und Neugablonz des Deutschen Alpenvereins. Am vergangenen Wochenende wurde der erfolgreiche Zusammenschluss mit einem großen Festprogramm im Stadtsaal Kaufbeuren gefeiert. Neben verschiedenen Veranstaltungen, wie der Bergmesse am Samstag oder einigen Vorträgen, fand am Samstagabend das Highlight der Feierlichkeiten statt. Ab 19 Uhr füllte sich der Stadtsaal zur Musik der „Funkahexa“ und ein gemütlicher Festakt konnte beginnen.

Die beiden Vorsitzenden der Sektion Kaufbeuren-Gablonz des DAV, Ulrich Beer und Ralf Trinkwalder, hießen die zahlreich erschienen Gäste herzlich willkommen. „Wir begrüßen alle Gäste, Mitglieder, ehemalige Vorsitzende sowie Ehrgengäste zu unserem ersten Geburtstag.“ Beer ergänzte diese Worte: „Wir wollen einen schönen, unterhaltsamen Abend feiern, um weiter zusammenzuwachsen.“ Über 4000 Mitglieder kann die Sektion Kaufbeuren-Gablonz bisher verzeichnen und ist somit der größte Verein Kaufbeurens. Neben verschiedenen Sportmöglichkeiten, wie Bergwandern, Mountainbiken und die Ausbildung in diesen, sieht der Alpenverein „die Berge in die Stadt zu holen“ als seine Aufgabe. Das ist auch die aktuelle Herausforderung der Sektion: Der Bau des Kletterzentrums im Wertachpark. Dieser wird bis zu 1 Millionen Euro kosten. Davon werden die Stadt 300000 Euro und der Deutsche Alpenverein 245000 Euro dazu steuern; 60000 Euro stammen von Spendern. Ralf Trinkwalder bedankte sich bei der Stadtverwaltung für das „partnerschaftliche Verhältnis“. Finanzstaatssekretär und Mitglied des Landtages Franz Pschierer begrüßte die Gäste ebenfalls: „Herzlichen Glückwunsch an die Sektion. Ich freue mich sehr, dass diese Fusion geglückt ist. Kaufbeuren und Neugablonz war schon immer eine spannende Angelegenheit. Die Fusion ist ein Zeichen dafür, dass die beiden Stadtteile zusammenwachsen.“ Pschierer zeigte sich auch „dankbar für das gut markierte und ge- sicherte Wegenetz, welches nur durch die Hilfe freiwilliger Mitglieder machbar ist.“ Ebenso bemüht sich der Verein um einen aktiven Umwelt- und Naturschutz. So kümmert er sich zum Beispiel darum, dass auf Berghütten umweltschonende Photovoltaikanlagen angebracht werden. Auch Bürgermeister Gerhard Bucher freut sich über den größten Verein Kaufbeurens und beschrieb die Sektion folgendermaßen: „Der Alpenverein Kaufbeuren-Gablonz hat noch die Windeln an. Er beginnt aber auf beiden Beinen zu stehen.“ Bucher ist auf die Fertigstellung des Kletterzentrums gespannt: „Ich bin mir sicher, dass dieses Zentrum das Ansehen der Stadt erhöhen wird.“

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