Angebote und Probleme

Die Auszubildenden (v. l.) Tanja Wolf, Verena Albrecht und Anna Kronewiter betreuen das 2009 entstandene Hilfsprojekt für Senioren „Brauchen Sie Hilfe?“ Foto: Becker

Bei der alljährlichen Bürgerversammlung für Senioren standen Straßenverkehrsprobleme im Vordergrund. Die Veranstaltung fand diesmal im Gablonzer Haus statt, nachdem sie 2010 im Stadtsaal ihr Debüt hatte. Mit gut 60 Bürgerinnen und Bürgern konnte Oberbürgermeister Stefan Bosse allerdings nur die Hälfte der Teilnehmer vom vergangenen Jahr begrüßen. Der Seniorenbeirat und der Seniorenbeauftragte der Stadt nutzten die Möglichkeit zur Vorstellung von Seniorenangeboten der Stadt.

Karl-Heinz Wenzel als Vorsitzender des Seniorenbeirats stellte einige Angebote für Senioren vor. Dabei waren das kostenlose Magazin „Wertachbote“ von „Senioren für Senioren“. Die Möglichkeit des „Urlaubs ohne Koffer“ gehörte ebenso dazu wie das Internetcafé oder die beiden Seniorentreffs „Baumgärtle“ in Kaufbeuren und „Koffejtippl“ in Neugablonz. Johannes Keppeler als Seniorenbeauftragter ergänzte dies mit weiteren Projekten. Das Projekt „Brauchen Sie Hilfe?“ wird von den Auszubildenden der Stadt Kaufbeuren betreut. Unter dem Motto „Wir bringen Jung und Alt zusammen“ engagieren sich Jugendliche als Einkaufshilfe für Senioren. Beim Besuchsdienst stellen Besucher unter dem Motto „Zeit für Sie“ einen Anteil ihrer Zeit für Senioren zur Verfügung. Vier Beratungsstellen sind im „Beratungsnetz Pflege“ miteinander vernetzt. Der OB erläuterte in besonderer Weise nochmals die Sicherheitslage in Kaufbeuren. Er betonte, rein statistisch sei die Stadt eine der sichersten Städte in Deutschland. Er habe aber Verständnis für die rein subjektiv empfundene Angst und bewertete dies häufig auch als Folge von Informationsdefiziten. Im Bereich Verkehrsangelegenheiten wurden Fragen nach dem Reinigen vor dem Gablonzer Haus, auffällig oft schräge Gehwege und in der Sudetenstraße ein fehlender Radweg sowie ein Gefahrenpunkt im Bereich des Übergang am Erlenweg angesprochen. Auf die Frage nach längeren Grün-Phasen an Ampeln für Fußgänger gab der OB den Tipp, beim Wechsel von Grün auf Rot während des Überquerens ganz normal weiter zu gehen. Das sei am sichersten. Der Fahrzeugverkehr müsse warten. In Bezug auf einen neuen Bahnhof konnte das Stadtoberhaupt zukünftig Barrierefreiheit zusichern. Alle offenen Fragen würden geprüft und wenn möglich abgestellt. In jedem Fall sicherte Bosse den Fragestellern eine schriftliche Antwort zu.

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