Spontan lebende Krippe organisiert

Antenne Bayern Moderatorin spielt Esel auf dem Kaufbeurer Weihnachtsmarkt

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Da staunt auch Vorsitzender des Fördervereins Ernst Holy, wenn aus einer Moderatorin ein Esel für die lebende Krippe wird.
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"Die Schiederin" möchte auch gerne wissen, wie es den Besuchern gefällt. Gemeinsam rufen sie und die Anwesenden laut "I-Aaaahhh".
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"Die Schiederin" löst ihre Wettschuld ein und schlüpft in ein Eselskostüm. So vervollständigt sie eine lebende Krippe auf dem Kaufbeurer Weihnachtsmarkt.
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"Die Schiederin" löst ihre Wettschuld ein und schlüpft in ein Eselskostüm. So vervollständigt sie eine lebende Krippe auf dem Kaufbeurer Weihnachtsmarkt.

Kaufbeuren – „Wer lacht, verliert": Unter diesem Motto fordern sich die beiden Antenne Bayern-Moderatoren Stefan Meixner und Marion Schieder regelmäßig heraus. Bei der jüngsten Wette brachte Meixner seine Kollegin zum Lachen und hatte auch direkt einen Wetteinsatz für sie parat. Aus diesem Grund spielte „Die Schiederin" am Donnerstagnachmittag von 15 bis circa 17 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt in Kaufbeuren bei einer spontan organisierten lebenden Krippe als Esel mit.

Am gestrigen Mittwoch holte sich Meixner Unterstützung vom Männergesangsverein Ismaning in Oberbayern, um „Die Schiederin“ zum Lachen zu bringen. Mit Erfolg. Nun schickte der Radiomann seine Kollegin im Eselskostüm auf den Weihnachtsmarkt nach Kaufbeuren. Nachdem Antenne Bayern von der Lebenden Krippe im Märzenburgwald gehört hatte, war es eigentlich der Plan, „Die Schiederin“ dort mitspielen zu lassen.

In nur 48 Stunden

Günther Seydel, Schatzmeister der Kaufbeurer Initiative (KI), die die Lebende Krippe ausrichtet, bekam einen Anruf des Radiosenders. Daraufhin musste er erst einmal erklären, welchen Planungsaufwand der Verein für die lebende Krippe betreibt. Doch eine Lösung wurde gefunden – und das in nur 45 Minuten: Der Wetteinsatz soll auf dem Kaufbeurer Weihnachtsmarkt eingelöst werden können. In nur 48 Stunden organisierte Seydel eine Maria, einen Josef und gab mit KI-Vorsitzendem Ernst Holy und Werner Stumpe, Organisations-Chef, die Hirten. Um 14 Uhr am Donnerstag war es dann soweit.

Mit vereinten Kräften wurde eine lebende Krippe für den Besuch des Radiomoderatoren-Teams auf dem Weihnachtsmarkt organisiert und aufgestellt. Pflichtschuldig schlüpfte Marion Schieder dafür in ein Eselskostüm und ist somit in die weihnachtliche Kulisse eingebunden.

Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse ließ sich diesen Spaß nicht entgehen und kam mit Hündin Picu zum Einlösen dieser Wettschuld vorbei. Schon vor Beginn des Marktbetriebes kamen Besucher und Fans des Moderatoren-Teams, um sich das Ereignis nicht entgehen zu lassen.

Das Kostüm hält warm

Es ist zwar etwas kühl, doch „Die Schiederin“ könne sich nicht beschweren. Als Esel sei es erträglicher als sie gedacht hatte, sagte sie zu ihrer Rolle und dem Kostüm. „Der Esel hält warm“, sagte die Moderatorin dem Kreisbote, als sie das Kostüm überzog. Es sei schön, einen Termin außerhalb des Senders zu haben und direkt mit den Besuchern des Weihnachtsmarktes und erschienenen Fans der Show in Kontakt zu sein. 

Den Kindern, die zu ihrer Aktion kamen, gefiel der Besuch. Auf ein gemeinschaftliches „I-Aaaahhhh“ fielen sie lautstark mit ein.

Selma Höfer

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