Anwohner fürchten größeren Lärm

Gut besetzt war der Gastraum in der Turnhallengaststätte in Neugablonz. Oberbürgermeister Stefan Bosse hatte dorthin zu einer Informationsveranstaltung über die zukünftige Nutzung des Sportparks an der Turnerstraße eingeladen.

Stadtplaner Manfred Pfefferle stellte kurz die geplanten Sanierungsvorhaben vor. Das Sportpark- Konzept sieht folgendes vor: - Bereits errichtet wurden ein kleiner Spielplatz und das DFB- Minispielfeld an der Gustav-Leutelt- Schule. -Mit der Sanierung des Kunstrasens soll im Juni begonnen werden und die Grundsteinlegung für das Jugendzentrum ist auch noch für dieses Jahr geplant. -Des Weiteren geplant sind neue Beachvolleyballfelder an der Südseite des Stadions, neue Faustballfelder, eine neue Tartanbahn und eine durchgehende Umzäunung. Zu Beginn der Diskussionsrunde kam der Vorwurf eines Bürgers mit dem geplanten Jugendtreff käme nur Ärger in diese Wohngegend, man solle es doch am Neuen Markt bauen. Oberbürgermeister Bosse erklärte daraufhin, dass das Miteinander von Schule, Sportverein und Jugendtreff dafür sorgen könne, dass Kinder und Jugendliche auch in der Freizeit eine zentrale Anlaufstelle hätten, in der sie gut aufgehoben wären. Eine Schallschutzwand Eine der Hauptsorgen der Anlieger war die Lärmbelästigung durch die Spielfelder. Ein Anwohner meinte, am Sonntag könne er im Garten sein eigenes Wort nicht mehr verstehen und forderte eine Schallschutzwand. Sicherheitsbedenken meldete der Hausmeister des Geländes an. Durch die Umgestaltung des Sportgeländes und dem Bau des Jugendtreffs läge nicht mehr alles in seinem Blickfeld und sei vor allem nachts schwer zu überwachen. Oberbügermeister und Stadtplaner äußerten sich positiv zur Schallschutzwand und versprachen den Vorschlag prüfen zu lassen. Laut Manfred Pfefferle ist eine weitläufige Umzäunung geplant um die allgemeine Nutzung des Geländes besser kontrollieren zu können. So bliebe eine übermäßige Lärmbeläs- tigung aus und die Ruhezeiten gegenüber den Anwohnern könne gewahrt werden.

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