Ressortarchiv: Kaufbeuren

Ein intensiver Ausbildungsweg

Ein intensiver Ausbildungsweg

„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“. So begann die Einleitung der Aussendungsfeier für zwölf neue Hospizhelfer der Katholisch-Evangelischen Sozialstation.
Ein intensiver Ausbildungsweg

Rentenberatung auf Russisch

Im Stadtteil Neugablonz leben traditionsgemäß viele Russlanddeutsche. Gerade die 60- bis 80-Jährigen beziehen oft nur eine kleine Rente oder leben gar von Sozialhilfe - obwohl sie in der ehemaligen Sowjetunion in jüngeren Jahren hart gearbeitet haben. Das Problem: viele wissen gar nicht, dass sie Anspruch auf Rentenzahlungen aus dieser Zeit haben, die von den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion geleistet werden müssen.
Rentenberatung auf Russisch
Neues Konzept fürs Bahnhofsgelände

Neues Konzept fürs Bahnhofsgelände

Ursprünglich war einmal angedacht, auf dem Kaufbeurer Bahnhofsgelände Shoppingmöglichkeiten, Restaurants, eventuell Büros und sogar eine Schule anzusiedeln, um das Areal zu einem attraktiven Knotenpunkt nahe der Innenstadt zu machen. Diese Pläne sind mittlerweile um einiges geschrumpft. Trotzdem haben die Bahn sowie die Beteiligten der Stadt Kaufbeuren das Vorhaben nicht aufgegeben, den Bahnhof, der in seiner heutigen Form seit den 1980er Jahren besteht, durch einen Neubau zumindest heutigen Standards anzupassen.
Neues Konzept fürs Bahnhofsgelände
Keiner weiß, was der andere tut…

Keiner weiß, was der andere tut…

„Sie bewohnen ein Einfamilienhaus, kein Doppelhaus!“ Mit diesen Worten wurde Doppehausbesitzer Helmut Raiser aus Binnings im Bauamt Marktoberdorf belehrt, als er sich dort erkundigte, wie das Dachgeschoss seiner Doppelhaushälfte feuerschutzwirksam von der Nachbarhälfte abgetrennt werden könne. Bestürzt musste er damit im Frühjahr 2009 zur Kenntnis nehmen, dass, baurechtlich betrachtet, sowohl er, wie auch sein Nachbar im Jahr 2004 unwissentlich einen „Schwarzbau“ gekauft hatten.
Keiner weiß, was der andere tut…
Integration aus eigenem Willen

Integration aus eigenem Willen

Wer Michelle aus Kaufbeuren kennen lernt, sieht erst einmal ein hübsches und immer lächelndes Mädchen. Sobald man mit ihr spricht, weiß man, sie kommt ursprünglich nicht aus Deutschland. Wenn man Michelle fragt was sie in ihrer Freizeit unternimmt, hört man einiges: Handball, Eiskunstlaufen, der Kinderchor, die Theater AG ihrer Schule und Fußball bei SpVgg Kaufbeuren, schwimmen, skaten, radeln – Michelle liebt ihre Hobbies und ist darin auch richtig gut, genauso wie in der Schule. Sie besuchte bis zu den Sommerferien die Klasse 3b in der Beethoven-Schule. In Deutsch schreibt sie auch den ein oder anderen Einser – und das, obwohl sie vor einem Jahr nicht einmal „Hallo“ auf Deutsch sagen konnte.
Integration aus eigenem Willen

Gasexplosion in einer Biogasanlage

War es eine Explosion oder „nur“ eine Verpuffung? Das Ausmaß des entstandene Personen- und Sachschadens, an einer noch nicht in Betrieb genommenen neuen Biogasanlage, lässt über diese Frage allerhöchstens Spekulationen zu. Wie die Kriminalpolizei Kempten in diesem Zusammenhang mitteilte, seien die Ermittlungen zum genauen Hergang des Unglücks, das sich am vergangenen Donnerstag 500 Meter südöstlich des Dorfrandes ereignete, noch nicht abgeschlossen. Als mögliche Ursache könnten Funken bei Schweißarbeiten die Explosion ausgelöst haben.
Gasexplosion in einer Biogasanlage
Neue Doppelspitze für Kliniken

Neue Doppelspitze für Kliniken

Der Verwaltungsrat der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren hat am Montag in einer Eilsitzung Vor- stand Dr. Susanne Schlichtner fristlos gekündigt. Sie hatte das Amt vor gut einem Jahr in alleiniger Verantwortung übernommen. Jetzt soll es eine Doppelspitze richten. Zu ihren Nachfolgern bestellten die 14 anwesenden Verwaltungsräte Ludwig Lederle als Vorstandsvorsitzenden und Dr. Joachim Klasen als seinen Stellvertreter. Damit sitzt erstmals auch ein Mediziner in der Geschäftsleitung des Kommunalunternehmens.
Neue Doppelspitze für Kliniken
Ein familienfreundlicher Ort

Ein familienfreundlicher Ort

Familienfreundlichkeit ist die Leitlinie für die Weiterentwicklung der 1400 Einwohner zählenden Gemeinde. Das Lengenwanger Kleeblatt, ihr neueste Projekt, fügt sich nahtlos sowohl in die Gemeindephilosophie, wie auch in das regionale Entwicklungskonzept des Landkreises ein. Die gemeinsamen Anstrengungen der Lengenwanger wurden dafür mit EU - Fördermitteln aus dem LEADER-Programm belohnt.
Ein familienfreundlicher Ort
Ein Hilfsangebot mit Kanten?

Ein Hilfsangebot mit Kanten?

In wenigen Wochen – je nach Wuchs und Sorte – beginnt im Allgäu bereits die Maisernte. Die über 20 Landwirte, die im Juni die sogenannte „Umbruchanordnung“ des bayerischen Landwirtschaftsministeriums für ihre jungen Maispflanzen erhalten hatten, warten dagegen immer noch auf eine Klärung der Umstände und eíne Antwort auf die Frage, wer für den entstandenen Schaden aufkommt. Grund für die Anordnung war eine Routinekontrolle des Niedersächsischen Landwirtschaftsminis- teriums gewesen, bei der in einer Charge Maissaat des Buxtehuder Konzerns Pioneer laut Ministerium gentechnisch verunreinigtes Material gefunden worden war.
Ein Hilfsangebot mit Kanten?
Gasexplosion in einer Biogasanlage

Gasexplosion in einer Biogasanlage

War es eine Explosion oder „nur“ eine Verpuffung? Das Ausmaß des entstandene Personen- und Sachschadens, an einer noch nicht in Betrieb genommenen neuen Biogasanlage, lässt über diese Frage allerhöchstens Spekulationen zu. Wie die Kriminalpolizei Kempten in diesem Zusammenhang mitteilte, seien die Ermittlungen zum genauen Hergang des Unglücks, das sich am vergangenen Donnerstag 500 Meter südöstlich des Dorfrandes ereignete, noch nicht abgeschlossen. Als mögliche Ursache könnten Funken bei Schweißarbeiten die Explosion ausgelöst haben.
Gasexplosion in einer Biogasanlage
Naherholung in der Ferne

Naherholung in der Ferne

Urlaubszeit ist Reisezeit. Während sich viele Menschen mit ihren Autos in Blechlawinen auf den Weg in andere Länder machen, bleibt mancher zu Hause zurück. Um so wichtiger, dass diesen Menschen Alternativen zur Verfügung stehen. Auf Vorschlag von Oberbürgermeister Stefan Bosse hatte die Stadt ein Naherholungskonzept für den Bärensee an den Stadtplaner Toni Immler vergeben. Das schon vor längerer Zeit von Immler vorgestellte Konzept mit Schwer- punkt Bärensee und Wertach ist von den ersten Schritten einer Umsetzung aber noch weit entfernt.
Naherholung in der Ferne

Gelungener Saisonauftakt

Kauf
Gelungener Saisonauftakt

Breitbandinitiative rollt an

Beginnend ab Frühjahr 2011 werden Günzach und Buchloe Anschluss an die Datenautobahn haben. Mit einer Datentransferrate von bis zu 50 MBit/sec sollen Bürger und Gewerbe gleichsam vom Feldweg auf den Highway katapultiert werden. Regierungspräsident Karl Michael Scheufele verglich in einem Pressegespräch vergangene Woche die geplante Breitbandanbindung mit der Schaffung der modernen Verkehrsinfrastruktur im 19. und 20. Jahrhundert.
Breitbandinitiative rollt an

Reifträgerweg wirft Fragen auf

Bei einer öffentlichen Begehung im Zusammenhang mit der geplanten Trasse am Reifträgerweg (RTW) ließen sich vergangene Woche etwa 30 Bürger auch durch sehr „nasse Verhältnisse“ nicht von einer Teilnahme abhalten. Zusammen mit Mitgliedern des Agenda21Arbeitskreis „Klimaschutz“ (AAK) und Thomas Frey, Regionalreferent des Bund Naturschutz für Schwaben, war dies der zweite Rundgang innerhalb einer Woche. Am Wochenbeginn hatte die Kaufbeurer SPD-Stadtratsfraktion Dr. Paul Wengert als Mitglied des Landtages zum gleichen Thema eingeladen.
Reifträgerweg wirft Fragen auf

»Auf nach Kemnat – fertig – los!«

Während für viele Kinder mit dem Ferienbeginn eine manchmal auch ungeliebte lange Fahrt mit dem Auto verbunden ist, haben die Daheimgebliebenen aus unserer Region eine gute Chance, „elternfreie Tage“ in abenteuerlicher Atmosphäre zu verleben. Vorausgesetzt, mit ein bisschen Glück ergattert man einen der begehrten Plätze bei der alljährlichen Stadtranderholung. In diesem Jahr fand die vom Stadtjugendring Kaufbeuren (SJR) durchgeführte Veranstaltung bereits zum 39. Male statt, diesmal unter dem Motto: „Auf nach Kemnat – fertig – los!“
»Auf nach Kemnat – fertig – los!«

Land unter in Pakistan

In Peshawar, einer Stadt im Nordwesten Pakistans, hält der Regen seit Tagen an, wie der Direktor der Partnerorganisation ARO Pakistan, Benjamin Schäffer, der deutschen Hilfsorganisation humedica in Kaufbeuren berichtet. Das Chaos sei groß und die Menschen auf internationale Hilfe angewiesen. Vergangene Woche machte sich ein Team aus Kaufbeuren auf, um den Überlebenden medizinische Versorgung zukommen zu lassen.
Land unter in Pakistan

Fehlende Zahlen müssen auf den Tisch

Rund sechs Millionen Euro Defizit produzieren jährlich die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren. Ein Zustand, den der Kliniken-Verwaltungsrat, an dessen Spitze Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse steht, so nicht mehr hinnehmen will und kann. In seiner Sitzung am Freitagabend forderte das Gremium hinter verschlossenen Türen Klinikmanagerin Dr. Susanne Schlichtner auf, den bereits im März fälligen Jahresabschluss nun endgültig bis zum 22. September vorzulegen, um darauf aufbauend ein zusätzliches Gutachten zum Ostallgäuer Klinikkonzept, in Auftrag zu geben. Mit dessen Hilfe soll der Klinikverbund „ganzheitlich saniert“ werden.
Fehlende Zahlen müssen auf den Tisch

Schump´n Team Allgäu ist vorne dabei

Eva Weber vom Schump’ n Team Allgäu aus Mauerstetten ist Vize-Weltmeisterin im Unimoto Drag Race. Sie konnte sich kürzlich als erste Frau, in einer sonst nur von Männern dominierten Rennsportart durchsetzen. Ihren Erfolg teilt sie mit ihrem Team um Schrauber Ralf Döring.
Schump´n Team Allgäu ist vorne dabei

Eine bundesweite Bedeutung

Bei der jüngsten Versammlung des Naturschutzgroßprojekts „Moorallianz“ konnten die Vorsitzenden, die Landräte Johann Fleschhut (Freie Wähler) und Gebhard Kaiser (CSU), eine erfolgreiche Bilanz des ersten Jahres ziehen. Der Zweckverband ist einer der fünf Sieger im bundesweiten Wettbewerb „chance.natur – Zukunftspreis Naturschutz“. Ziel des Projektes ist, die Allgäuer Moore in ihrer Vielfalt und Bedeutung für das gesamte Ökosystem der breiten Bevölkerung nahe zu bringen, zu erforschen und teilweise auch touristisch zu erschließen.
Eine bundesweite Bedeutung

Das Ehrenamt wird belohnt

Bei der traditionellen Jahresspende der Sparkasse Allgäu konnten sich vergangene Woche 275 Vereine und gemeinnützige Einrichtungen über die Gesamtsumme von 450000 Euro freuen. Mit dem Geld wird deren ehrenamtliches Engagement gefördert.
Das Ehrenamt wird belohnt

Jetzt besser erreichbar

Der seit über zwanzig Jahren bestehende Kaufbeurer Pflegedienst „Bayerisches Weisses Kreuz – Ambulante sozialpflegerische Dienste e. V.“ ist in neue Geschäftsräume in das Zentrum Kaufbeurens umgezogen. Bisher hatte der Dienst sein Zuhause in Hirschzell. Die neuen Räumlichkeiten in der Neu-gablonzer Straße stellen für das Team und die betreuten Patienten eine Verbesserung dar.
Jetzt besser erreichbar

Ein Naturerlebnispfad für die Familie

Eine Wippe auszutarieren ist gar nicht so einfach. Schon gar nicht, wenn diese so groß ist, dass gleichzeitig rund 20 Schüler stehend Platz auf ihr haben. Manchmal gelingt es und manchmal eben nicht. Schnell merken die Schüler der Klasse 2a der Beethoven-Schule, dass sie alle zusammenarbeiten müssen, um zum gewünschten Ziel zu kommen. Eben genauso wie beim Naturschutz. Was es zu schützen gilt und wie man es auch im Kleinen machen kann, davon berichtet der neu angelegte Naturerlebnispfad, der jüngst der Öffentlichkeit übergeben wurde. Dort befindet sich auch besagte Wippe, die für den empfindlichen Gleichklang der Natur steht.
Ein Naturerlebnispfad für die Familie