Ressortarchiv: Kaufbeuren

Umkehr bei der Stadtplanung

Umkehr bei der Stadtplanung

Weil die Stadt Kaufbeuren zu wenig Bauland zu vergeben hat, sollen jetzt auch so genannte grüne Trennstreifen für Wohnbebauungen herangezogen werden. Speziell geht es um eine Fläche, die bislang nach städteplanerischen Aspekten Kaufbeuren und den Stadtteil Oberbeuren optisch getrennt hat. Waren vor gut 40 Jahren die grünen Trennstreifen noch ein Muss, denkt die Stadt nun offenbar um, „denn die Stadt sollte inzwischen längst zusammengewachsen sein“, betonte Gerhard Limmer (CSU) in der jüngsten Bauausschusssitzung.
Umkehr bei der Stadtplanung
Bundeswehr ist Teil von Kaufbeuren

Bundeswehr ist Teil von Kaufbeuren

Nicht im Rathaus, sondern im Offiziersheim des Fliegerhorstes hat die jüngste Sitzung des Stadtrates Kaufbeuren stattgefunden. Der Ort war aus besonderem Anlass gewählt worden. Der Stadtrat drückte damit seine besondere Verbundenheit zur Bundeswehr aus und verabschiedete einstimmig eine Resolution zum Erhalt des Bundeswehrstandortes Kaufbeuren. Alle Fraktionen unterstrichen in ihren Stellungnahmen die Bedeutung der Bundeseinrichtung für die Stadt in wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht.
Bundeswehr ist Teil von Kaufbeuren
Unermüdliche Schaffenskraft

Unermüdliche Schaffenskraft

„Eine Anerkennung Ihres herausragenden außergewöhnlichen Einsatzes!“ – Mit diesen Worten verlieh Finanzstaatssekretär Franz Josef Pschierer  den beiden Kaufbeurern Maria Fischer und Heinz-Helmuth Dankenbring das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Pschierer verlieh die Auszeichnung kürzlich in der Staatskanzlei im Namen des Bundespräsidenten für Verdienste um das Gemeinwohl.
Unermüdliche Schaffenskraft
Heilige Crescentia als Ratgeber

Heilige Crescentia als Ratgeber

Prozessionen sind für eine Pilgersstadt wie Kaufbeuren grundsätzlich nichts Außergewöhnliches. Doch in der vergangenen Woche zog eine nicht alltägliche Prozession von der Martinskirche zum Crescentia-Kloster. Im Rahmen ihrer diesjährigen Frühjahrskonferenz im Kloster Irsee statteten die bayerischen Bischöfe der Wertachstadt und dem Crescentia-Kloster einen Besuch ab. Nach einem Pontifikalamt und einem Gebet am Grab der Heiligen Crescentia fand im Rathaus ein Empfang statt.
Heilige Crescentia als Ratgeber
Über 6400 Stunden im Einsatz

Über 6400 Stunden im Einsatz

Pflichtbewusst und allesamt gestriegelt in Uniform kamen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Kaufbeuren vergangene Woche im Stadtsaal zur Jahreshauptversammlung zusammen. Neben vielen positiven Statistiken, Ehrungen und Beförderungen gab es ein großes Lob von Oberbürgermeister Stefan Bosse.
Über 6400 Stunden im Einsatz
Eine Baustelle geht zu Ende

Eine Baustelle geht zu Ende

Die Bauarbeiten am Neuen Markt stehen vor dem Abschluss. Auf diese Botschaft hatten schon viele Bürger in der Neugablonzer Bürgerversammlung gewartet. Oberbürgermeister Stefan Bosse erläuterte die Hintergründe für die Verzögerungen und kündigte weitere Maßnahmen im Rahmen einer Gesamtsanierung an. Das Zentrum von Neugablonz liege den Menschen ganz besonders am Herzen. Bei der Suche nach Verbesserungen sei der „minimal gemeinsame Nenner“ mit großem Aufwand erreicht worden. Das Projekt „Reifträgerweg“ befinde sich auf einem guten Weg und bis Ende April könne nach derzeitigem Stand die öffentliche Auslegung erfolgen.
Eine Baustelle geht zu Ende
Alternative mit Nordtangente und Bahnstopp?

Alternative mit Nordtangente und Bahnstopp?

„In der Neugablonzer Bürgerversammlung möchte ich den Schwerpunkt auf die Dinge legen, die uns hier bewegen“, so die einleitenden Worte von Oberbürgermeister Stefan Bosse. Er griff dabei als Erstes eine „Baustelle“ im wahrsten Sinne des Wortes auf: die gesperrte „Josefsthaler Brücke“ zwischen Neugablonz und Leinau. In einer umfangreichen Stellungnahme erläuterte er ausführlich die Entwicklung der ursprünglich per Bundesgesetz der Stadt aufgezwungenen Brücke. Bosse versprach eine Prüfung mit Blick auf den unnötigen Sanierungsbeginn und langfristig eine Wiederherstellung des alten Zustands, wenn sich keine andere Lösung anbiete. Er stellte eine bisher unbekannte Variante vor.
Alternative mit Nordtangente und Bahnstopp?
Erste Erkenntnisse über Unfallursachen

Erste Erkenntnisse über Unfallursachen

Die Informationslage ist noch zu dünn, um aktuell über konkrete Maßnahmen in Kaufbeuren laut nachdenken zu können. Zu dieser Erkenntnis könnte man gelangen, schaut man sich die neusten Ergebnisse zum Thema „teure Kfz-Versicherung“ in Kaufbeuren an. Vorgestellt wurde die erste Auswertung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) vergangene Woche im Rathaus. Dabei zeichnet sich ab, dass vor allem ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Rad-, und Kradfahrer sowie Fußgänger überdurchschnittlich oft bei Unfällen mit Fahrzeugen mit KF-Kennzeichen verletzt werden. Diese Personenschäden kosten die Versicherungen viel Geld. Ergo steigt die Versicherungsprämie.
Erste Erkenntnisse über Unfallursachen
Keine Nettoneuverschuldung

Keine Nettoneuverschuldung

Halbwegs in trockenen Tüchern ist der Haushalt für das Jahr 2011 der Stadt Marktoberdorf. Eine entsprechende Empfehlung verfasste der Hauptverwaltungs-, Personal und Finanzausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Mit einem Gesamtvolumen von 42 Millionen Euro fällt der Haushaltsansatz nur geringfügig niedriger aus als der des Vorjahres. Besonders positiv ist die Tatsache, dass die im Entwurf geplante Nettoneuverschul- dung in Höhe von 360.000 Euro auf Null gedrückt werden konnte.
Keine Nettoneuverschuldung
Eine effiziente Verwaltung für die Bürger

Eine effiziente Verwaltung für die Bürger

Es galt eine effiziente Verwaltung für den Bürger zu schaffen, so Landrat Johann Fleschhut bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste, die in den Saal Ostallgäu – so heißt der neue Sitzungssaal der Landratsamtes - gekommen waren. Anlass war die Eröffnung des 1. Bauabschnittes des seit Anfang 2009 in Generalsanierung befindlichen Gebäudekomplexes. Transparenz für den Bürger, das hatte sich Architekt Wendelin Burkhardt vom Büro Stadtmüller, Burkhardt, Graf für die Realisierung des Eingangs und des Servicebereichs auf die Fahnen geschrieben.
Eine effiziente Verwaltung für die Bürger

Schießen nicht immer erlaubt

Weil er einen freilaufenden Hund in seinem Revier erschossen und einen zweiten verletzt hat, wurde ein Jäger vor dem Amtsgericht in Kaufbeuren zu einer empfindlichen Geldstrafe von 45 Tagessätzen à 25 Euro verurteilt.
Schießen nicht immer erlaubt
Schwierige Rahmenbedingungen

Schwierige Rahmenbedingungen

Kurz vor der Verabschiedung steht der Haushalt des Landkreises Ostallgäu. Nachdem er im Verlauf des Monats Februar durch die Fachausschüsse beraten und genehmigt wurde, hat er am vergangenen Freitag die vorletzte Hürde im Kreisausschuss genommen. Trotz Erhöhung der Kreisumlage um 1,5 Punkte und schwieriger Rahmenbedingungen besteht die Aussicht, dass der 93 Millionen Euro Haushalt am 21. März, im fertiggestellten neuen Sitzungssaal durch den Kreistag verabschiedet werden kann.
Schwierige Rahmenbedingungen

Umschlagplatz für Drogen?

Von Jugendlichen offenbar zweckentfremdet wird ein Spielplatz im Bereich der Hans-Böckler-Straße. Wie Anlieger in der Bürgerversammlung im Stadtsaal berichteten, habe sich der Spielplatz zu einem Treffpunkt für Jugendliche entwickelt. Deren Alter übersteige aber nicht nur die offiziell genehmigten Regeln am Eingang des Spielplatzes, sondern diene auch als Raum für Partys und Gelage. Darüber hinaus hat es den Anschein, dass dieser Ort auch als Umschlagplatz für Drogen dienen könne.
Umschlagplatz für Drogen?
»Sicherheitslage ist in Ordnung«

»Sicherheitslage ist in Ordnung«

Der Start in die jährliche Runde der Bürgerversammlungen hat begonnen. Gut 100 Besucher, davon etliche Stadträte und die Verwaltungsspitzen der Stadt, waren am Montag im Stadtsaal zugegen. In einem Querschnitt statistischer Daten und Rahmenbedingungen erläuterte Oberbürgermeister Stefan Bosse den aktuellen Stand der Stadtentwicklung. Dabei wurden die Finanzsituation und die demografische Entwicklung ebenso angesprochen wie zukünftige Projekte im Bereich Handel und Wirtschaft. Auch die Bundeswehrreform bereitete Bosse „etwas Kopfzerbrechen“. Die Bürger ergriffen die Möglichkeit, ihre Anliegen und Wünsche vorzutragen.
»Sicherheitslage ist in Ordnung«
Ein Denkmal für Kaufbeurer Frauen

Ein Denkmal für Kaufbeurer Frauen

Der „Frauengeschichtskreis Kaufbeuren“ hat das erste „Kaufbeurer Frauenlexikon“ vorgestellt. In der von Frauen dominierten Veranstaltung im alten Sitzungssaals des Rathauses hatten sich das fünfköpfige Autorenteam das passende Datum ausgesucht: den 100. Internationalen Frauentag. In dem Buch sollen allen Kaufbeurer Frauen, die sich ehrenamtlich und in besonderer Weise engagieren, ein Denkmal gesetzt werden. Das rund 200 Seiten umfassende Buch stellt nach Aussage von Dr. Stefan Fischer vom Kulturamt der Stadt eine Bereicherung der Kaufbeurer Literaturgeschichte dar.
Ein Denkmal für Kaufbeurer Frauen
Mit charakterstarken Perspektivspielern

Mit charakterstarken Perspektivspielern

Für Fußball-Bezirksoberligist Marktoberdorf geht es am kommenden Samstag wieder los. Das Team von Cheftrainer Norbert Schmidbauer steht gleich vor Beginn der Rückrunde nach der Winterpause vor schweren Aufgaben. Schon das Auftaktprogramm mit Nördlingen (A), Oberhausen (H) und Sonthofen (A) hat es in sich. Marktoberdorf beendete die Spielzeit vor der Winterpause auf dem 12. Tabellenplatz. Die Klasse ist daher noch nicht gerettet. Der KREISBOTE sprach vor dem ersten Anpfiff nach der Winterpause mit Norbert Schmidbauer.
Mit charakterstarken Perspektivspielern
Mehr Unfälle, weniger Opfer

Mehr Unfälle, weniger Opfer

Obwohl die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahr um 485 auf insgesamt 24.089 Unfälle stieg, ging sowohl die Zahl der Verletzten als auch die der Verkehrstoten zurück. Das geht aus dem Unfallbericht des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West hervor. Spezifisch auf das Ostallgäu gesehen, wird dieser Trend weitgehend bestätigt.
Mehr Unfälle, weniger Opfer

Kinderpornos auf dem PC

Ein Jahr und drei Monate Haft ohne Bewährung. So lautet das Urteil des Amtsgerichtes Kaufbeuren gegen einen hier wohnhaften Mann. Dieser musste sich kürzlich wegen Kinderpornografie und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.
Kinderpornos auf dem PC
Erfolgreicher Sturm auf’s Rathaus

Erfolgreicher Sturm auf’s Rathaus

Mit dem Schlachtruf „hühott und muhackl“ forderten Günther Seydel (Präsident „Aufbruch-Umbruch“) und Kabarettist Wolfgang Krebs (Präsident „Kunstreiter“) am lumpigen Donnerstag pünktlich um 11 Uhr 11 vom Oberbürgermeister Stefan Bosse höchstpersönlich den Schlüssel des Kaufbeurer Rathauses. Eingelassen wurden die beiden und ihr Narrengefolge aber erst nach einem humorvoll-provokanten Dialog und der Übergabe einer Flasche Aktien hell.
Erfolgreicher Sturm auf’s Rathaus
Ein »Halle«-lujah auf die Mehrzweckhalle

Ein »Halle«-lujah auf die Mehrzweckhalle

Heiße Rhythmen und mitreißende Fasnachtssprecher heizten den maskierten und nicht maskierten Zuschauern am Fasnachtssonntag ein, noch bevor sich der dreieinhalb Kilometer lange Gaudiwurm in Bewegung setzte. Trotz eisiger Kälte kochte die Stimmung hoch, wenn der 70 Zugnummern zählende Umzug die eng gedrängte Phalanx der Fasnachtsbegeisterten passierte. Mehrere zehntausend Besucher (laut Veranstalter) ließen es sich nicht nehmen, gemeinsam mit den Maschkerern lauthals in das Motto „He Du He“ einzustimmen.
Ein »Halle«-lujah auf die Mehrzweckhalle
Karriereschub dank Bildung

Karriereschub dank Bildung

Nach einem rundweg erfolgreichen Jahr „Bildungsportal Ostallgäu/ Kaufbeuren“ fiel in der vergangenen Woche der Startschuss für die Ausweitung des Projektes auf das gesamte Allgäu. Von den für die kommenden zwei Jahre kalkulierten Kosten in Höhe von 210.000 Euro werden 60 Prozent aus Leader-Mitteln gedeckt.
Karriereschub dank Bildung
Kein Bürgerentscheid

Kein Bürgerentscheid

Die Entscheidung über die Zukunft der St. Martin Grundschule wurde als eine der wichtigsten in der gesamten Wahlperiode bezeichnet. Entsprechend groß war auch das Interesse der Bürger an der jüngsten Marktoberdorfer Stadtratsitzung. Zuerst hatte das Gremium über einen Bürgerentscheid zu diesem Thema zu beschließen, den die Bayernpartei auf die Tagesordnung gebracht hatte.
Kein Bürgerentscheid
Politik im Fokus der Oberdorfer Fasnachter

Politik im Fokus der Oberdorfer Fasnachter

Die Tänzerinnen der Tanzgruppe Queens brachten es mit ihrem Motto „We will rock you“ auf den Punkt. D’´Oberdorfer „Fasnachter“ rockten durch die Kommunalpolitik der Stadt und ließen dabei kaum einen Prominenten ungeschoren davon kommen. Nahezu vier Stunden lang gelang es den „Fasnachtern“, ihre Gäste im prall gefüllten Modeon mit hintergründigen Sketchen und fetzigen Musik- und Tanzeinlagen in ihren Bann zu ziehen.
Politik im Fokus der Oberdorfer Fasnachter
Ein sportlicher Glanzpunkt

Ein sportlicher Glanzpunkt

In nur neun Monaten Bauzeit wurde die VfL-Sporthalle mit drei multifunktionalen Sporträumen, einem Indoor-Kletterturm sowie den dafür notwendigen Funktionsräumen erweitert. Am letzten Wochenende fand die offizielle Einweihung für den Erweiterungsbau statt. Die Vorstandschaft des VfL hatte die Bürgerinnen und Bürger zu Sektempfang, Segnung, Rahmenprogramm und Schnupperklettern eingeladen. Die neuen Sporträume sind besonders für Gesundheitssport und Kampf- sportarten geeignet. Ihnen wurden folgende Namen zugestellt: Allgäu-Saal, Gennach-Saal, Exquisa-Saal und Stammel-Wand.
Ein sportlicher Glanzpunkt
Aktienbrauerei produziert ökologisch

Aktienbrauerei produziert ökologisch

Die Aktienbrauerei ist für ein weiteres Jahr von der Industrie und Handelskammer nach den geltenden EU-Richtlinien als „ökologisch und ökonomisch produzierende Brauerei“ zertifiziert worden. Die Aushändigung der EMAS-Urkunde (siehe Kasten) erfolgte durch Klaus Fischer als IHK-Regionalgeschäftsführer Allgäu.
Aktienbrauerei produziert ökologisch
Behindertengerecht und günstiger

Behindertengerecht und günstiger

Einstimmig votierte in der jüngsten Sitzung der Kaufbeurer Stadtrat für den Ausbau des Park & Ride-Platzes südlich des Kaufbeur-er Bahnhofes. Die vom Bauausschuss mit knapper Mehrheit favorisierte „Troglösung“ (der KREISBOTE berichtete) wurde noch etwas modifiziert. Demnach sehen die Pläne nun vor, einen Trog-Weg von der Schelmenhofstraße über den Park & Ride-Platz zu führen, der direkt in den Tunnel am Bahnhof führt. Neu hinzugekommen ist eine Rampe, die direkt behindertenfreundlich vom Parkplatz in den Trog mündet. Ferner wird es nur zwei statt der erst vier anvisierten Brücken geben.
Behindertengerecht und günstiger
Ein erster Schritt zum Rundweg

Ein erster Schritt zum Rundweg

Nach vielen Jahren des Stillstandes und der Diskussion für die Gestaltung von Naherholungsmöglichkeiten im Umfeld der Wertachstadt kommt Bewegung in dieses Thema. Nach Erörterung der im Bauausschuss einstimmig empfohlenen Vorlage stimmte der Stadtrat in großer Geschlossenheit mit einer Gegenstimme für die Umsetzung des „Naherholungskonzepts Bärensee“.
Ein erster Schritt zum Rundweg