Ressortarchiv: Kaufbeuren

Tipps für Motorradfahrer

Tipps für Motorradfahrer

„Der kommt aber angerast“ oder „Fast hätte ich ihn übersehen“: so ziemlich jeder Autofahrer hat sich schon einmal so oder ähnlich über einen Motorradfahrer geäußert. Vor allem jetzt in der warmen Jahreszeit sind viele von ihnen auf den Landstraßen und Autobahnen unterwegs und gelten bei vielen anderen Verkehrsteilnehmern als Unfallrisiko. Die Unfallstatistik der Polizei allerdings widerspricht diesem Klischee.
Tipps für Motorradfahrer
»Himmlische Weibsbilder«

»Himmlische Weibsbilder«

Detlef „Det“ Blumberg, Jahrgang 1954, ist – anders als sein Vater, der seine Kunst als Ausgleich zu seinem fordernden Brotberuf betrachtete – mit Leib und Seele Künstler, 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche. „Da braucht man keine Erholung, das IST Erholung“, sagt er. Vergangene Woche wurde sein neues Ateliers eingeweiht.
»Himmlische Weibsbilder«
Gedenktag gegen das Vergessen

Gedenktag gegen das Vergessen

Für viele Kaufbeurer unbemerkt fand am vergangenen Sonntag ein Gedenktag statt. Ein Tag, an dem an die Verfolgung und Vertreibung vieler Deutscher während des Zweiten Weltkrieges in Russland begann. Grundlage war der sogenannte „Stalin-Erlass“ vom 28. August 1941, der als Antwort auf den von Hitler am 22. Juni 1941 begonnenen Russland-Feldzug die Deportation aller Deutschen vorsah. Diese wurden entschädigungslos nach Sibirien und in asiatische Sowjetrepubliken verbannt. Ab Mitte der 1950er Jahre war eine Umsiedlung nach Deutschland möglich. Heute leben in Kaufbeuren rund 5.500 Spätaussiedler. In Gedenkgottesdiensten in der Dreifaltigkeitskirche in Kaufbeuren und der Herz-Jesu-Kirche in Neugablonz wurde der Hunderttausenden von Toten als Folge der Vertreibung gedacht.
Gedenktag gegen das Vergessen
Gericht sanktioniert EU-Abzocke

Gericht sanktioniert EU-Abzocke

Im Streit um eine nach EU-Vorgaben nicht normgerechte Auszeichnung seiner zum Verkauf stehenden Neufahrzeuge hat das Autohaus Ellenrieder vor dem Landgericht Kempten eine Niederlage erlitten. Der Inhaber Wenzel Ellenrieder war wegen Verweigerung einer Zahlung von rund 270 Euro mittels Abmahnung von der „Deutschen Umwelthilfe e. V.“ verklagt worden. Der Fall war über die Sendung des Bayerischen Rundfunks „Jetzt red i“ in der Öffentlichkeit bekannt geworden (wir berichteten). Auch der Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (FW) hatte sich als Jurist in dieser Angelegenheit zu Wort gemeldet und das Vorgehen des Vereins als „fragwürdige Abmahnpraxis“ bezeichnet.
Gericht sanktioniert EU-Abzocke
»G’feirat weat so langs de Leit g’fällt«

»G’feirat weat so langs de Leit g’fällt«

Treffsicherheit ist beim 89. Freischießen von den aktiven Schützen gefordert. Über das Rahmenprogramm von der zünftigen Eröffnung über den prachtvollen Festzug bis zu den Bands im Zelt freuen sich viele tausend Besucher aus nah und fern.
»G’feirat weat so langs de Leit g’fällt«
Kommt ein Vogel geflogen …

Kommt ein Vogel geflogen …

Die Blätter rauschen, kühle Luft und der Geruch von Erde und Kräutern streicht den Teilnehmern der Führung um die Nase. Trotz der feuchten Witterung haben sich zwölf Erwachsene und fünf Kinder am Parkplatz vor dem Königsberger Forst bei Aschthal eingefunden, um einen entspannenden Nachmittag in der Natur zu erleben und gleichzeitig mehr über die heimische Vogelwelt zu erfahren.
Kommt ein Vogel geflogen …

»Wir sind dagegen«

Wirtschaftsvertreter aus der Region haben sich in einer Presseerklärung gegen die Klinik- Schließung ausgesprochen. Damit wolle man mit Gerüchten aufräumen, die lokale Wirtschaft würde die Schließung des Krankenhauses Marktoberdorf einstimmig begrüßen. „Wir sehen uns in der Verpflichtung für unsere Unternehmen und die Bürger der Stadt Marktoberdorf dem energisch zu widersprechen“, heißt es in dem Schreiben.
»Wir sind dagegen«
Ein tierischer Nachmittag im Pflegeheim

Ein tierischer Nachmittag im Pflegeheim

Als Besucher des neuen Pflegewohnheimes der Bezirksklinik Schwaben in Kaufbeuren reibt man sich an diesem Nachmittag verwundert die Augen: Wie in einer Wohngemeinschaft tummeln sich im Innenhof jede Menge Tiere zwischen den zum Kaffee versammelten Bewohnern. Hintergrund ist ein von Heimleitung und Pflegepersonal initiierter Aktionsnachmittag mit dem in Altusried ansässigen Tierbesuchsdienst, der mit Therapieimpulsen durch Tiere das Wohlbefinden der Heimbewohner steigern soll. Die nachhaltige Wirkung dieser Abwechslung ist sowohl an den glücklichen Gesichtern als auch am Verhalten der Menschen deutlich zu erkennen.
Ein tierischer Nachmittag im Pflegeheim
Wohin mit dem Feuerwehrmuseum?

Wohin mit dem Feuerwehrmuseum?

Den 10.000sten Besucher hat das Feuerwehrmuseum vor kurzem begrüßt. Die Frage ist nur „wo“, denn das Museum ist derzeit mangels geeigneter Räumlichkeiten auf vier Standorte verteilt. Hauptstandort ist die ehemalige „Spittelmühle“ in der Stadtmitte, wo kürzlich sogar ein liebevoll gestalteter Kinderpfad eingeweiht wurde. Aber selbst diese Notlösung wird zum Dezember 2011 enden, weil das Museum dann aus internen Gründen aus dem Gebäude ausziehen muss.
Wohin mit dem Feuerwehrmuseum?
Verstärkung für Sicherheitswacht

Verstärkung für Sicherheitswacht

Elf neue Mitglieder der Sicherheitswacht werden künftig im Stadtgebiet Kaufbeuren ihren ehrenamtlichen Dienst versehen und damit ihre bisherigen „altgedienten“ Kollegen unterstützen. Zu Ehren der neuen Mitarbeiter, die nach einer 40-stündigen Ausbildung ihre Prüfung „mit Bravour“ bestanden haben, war vergangenen Woche sogar der Präsident des Polizeipräsidiums Schwaben-Südwest, Hans-Jürgen Memel, ins Kaufbeurer Rathaus gekommen. Er übergab die Urkunden und betonte die Bedeutung, die die Sicherheitswacht als Unterstützung der Polizei habe.
Verstärkung für Sicherheitswacht
Betreutes Wohnen statt Polizei

Betreutes Wohnen statt Polizei

Mit mehreren Bauanträgen hatte sich der Stadtrat in seiner letzen Sitzung zu beschäftigen. Während eine Baumaßnahme der Firma AGCO-Fendt die volle Zustimmung der Räte fand, gab es bezüglich der Nachnutzung des ehemaligen Polizeigrundstückes und wegen der geplanten Umbaumaßnahme eines Stallgebäudes in Leuterschach noch Diskussionsbedarf.
Betreutes Wohnen statt Polizei

Nachnutzung sichern

Auf Einladung von Landrat Johann Fleschhut haben sich jetzt rund 30 Bürger zusammengefunden und das „Aktionsbündnis Krankenhaus Marktoberdorf“ gegründet. Hauptziel des Bündnisses soll ein Nachnutzungskonzept für das Krankenhaus sein. Aber sogar die Forderung nach dem Austritt aus dem Kommunalunternehmen wurde laut.
Nachnutzung sichern
Servicewohnungen in der Innenstadt

Servicewohnungen in der Innenstadt

In unmittelbarer Nähe zum bereits bestehenden Seniorenheim Heinzelmannstift wird in absehbarer Zeit ein Wohnpark für Senioren entstehen. Der evangelische Diakonieverein als Bauträger stellte jüngst seine geänderten Pläne vor. Statt eines ursprünglich geplanten Laubenganghauses wird nun ein weiteres sogenanntes Punkthaus gebaut. Das eigentliche Modell der Wohnanlage in Bezug auf die seniorengerechte Ausstattung sowie ein Servicepaket mit Grund- und Wahlleistungen bleibt jedoch unverändert bestehen. Durch das neue Baukonzept wird der parkähnliche Charakter der Anlage weiter verstärkt.
Servicewohnungen in der Innenstadt
Zweiter Sieg im zweiten Spiel

Zweiter Sieg im zweiten Spiel

Die SpVgg Kaufbeuren hat auch die Heimpremiere in der Schwäbischen Bezirksoberliga souverän für sich entschieden. Gegen den TSV Schwaben Augsburg gewannen die Ostallgäuer mit 2:0. Nach dem zweiten Spieltag liegt die SVK punktgleich mit Landesliga-Absteiger Affing, BOL-Aufsteiger Wertingen und Königsbrunn an der Tabellenspitze. Derweil haben die Bayernliga-Frauen in der Vorbereitungsphase einen herben Dämpfer erlitten. Das Team von Coach Martin Prediger verlor ein Testspiel gegen den Regionalligisten Weinberg mit 1:6.
Zweiter Sieg im zweiten Spiel

ESVK stellt Team vor

Knapp fünf Monate dauerte die eisfreie Zeit in Kaufbeuren. Am Dienstag, 16. August präsentiert der ESVK ab 18 Uhr zusammen mit Coach Ken Latta sein neuformiertes Team für die anstehende Saison in der 2. Eishockey-Bundesliga. Neben der Vorstellung der einzelnen Jokerspieler, einigen Übungen und einem kleinen Trainingsspiel gibt es wieder die Bewirtung der Fans durch das ESVK-Gastro-Team.
ESVK stellt Team vor
Gelungenes Musikereignis

Gelungenes Musikereignis

Erstklassige musikalische Unterhaltung und ausgelassene Stimmung gab es am Wochenende in Germaringen zu erleben. Denn der Musikverein veranstaltete am 6. und 7. August sein traditionelles Dorffest auf dem Schulhof der Hauptschule Germaringen.
Gelungenes Musikereignis
Die Verträge sind geschlossen

Die Verträge sind geschlossen

Jetzt ist es amtlich: das alte Empfangsgebäude des Bahnhofs, von vielen ungeliebt und im Volksmund salopp als „Hasenstall“ bezeichnet, wird einem modernen Neubau weichen. Aber nicht nur das optische Erscheinungsbild soll dadurch optimiert werden: „Ein weiterer Meilenstein zur Verbesserung der hiesigen Infrastruktur“ sei die Vertragsunterzeichnung zwischen Stadt und der Deutschen Bahn, so Günther Pichler, Leiter des Regionalbereichs Bayern von DB Station & Service.
Die Verträge sind geschlossen
Ferienzeit ohne Langeweile

Ferienzeit ohne Langeweile

Spiel, Spaß und eine Menge guter Laune gibt es auch 2011 wieder beim Ferienprogramm der örtlichen Stadtranderholung. Rund 50 Betreuer kümmern sich in einem Zeitraum von zwei Wochen um über 1000 Kinder, die in zwei Gruppen für jeweils eine Woche hier Zeit verbringen dürfen.
Ferienzeit ohne Langeweile
Emotionen, Pfiffe, deutliche Worte

Emotionen, Pfiffe, deutliche Worte

Tumultartige Zustände herrschten phasenweise im Modeon, als Landrat Johann Fleschhut (FW) versuchte, den mehr als 1000 Bürgern zu erklären, wie der Schließungsbeschluss für das Krankenhaus Marktoberdorf im Verwaltungsrat zustande gekommen war. Aber auch Bürgermeister Werner Himmer (FW) und die Landtagsabgeordnete Angelika Schorer (CSU) mussten sich harte Worte gefallen lassen. Es sei doch alles vorhersehbar gewesen und die Politik habe viel zu spät oder nicht entschieden genug reagiert, waren dabei die Hauptkritikpunkte in einer auch sehr emotional geführten Diskussion.
Emotionen, Pfiffe, deutliche Worte
Planung geht in nächste Runde

Planung geht in nächste Runde

Jetzt ist es amtlich: der Stadtrat hat offiziell beschlossen, dass für die Gestaltung des Bahnhofsumfeldes, für das nicht die Deutsche Bahn, sondern die Stadt zuständig ist, die fünf Preisträger eines 1997 veranstalteteten Planungs- und Realisier- ungswettbewerbs herangezogen werden sollen.
Planung geht in nächste Runde
Sorgen um die »gute Lage«

Sorgen um die »gute Lage«

Wie der Neue Markt im Stadtteil Neugablonz nach der vollständigen Umgestaltung aussehen soll, steht mehr oder weniger fest. Bei der zweiten Infoveranstaltung zum Thema in der vergangenen Woche im Gablonzer Haus hatten die betroffenen Einzelhändler nun die Möglichkeit, vor allem die Details noch einmal mit den Verantwortlichen durch zu gehen. Ralf Baur, Leiter des städtischen Baureferats, stand zusammen mit einem Expertenteam Rede und Antwort.
Sorgen um die »gute Lage«
Spatenstich für Kinderkrippe gesetzt

Spatenstich für Kinderkrippe gesetzt

Ein zusätzliches Geschoss auf dem bestehenden Flachdach und damit Raum für eine eingruppige Kinderkrippe soll in den kommenden Monaten der Kindergarten im Blattneiweg (Stadtteil Neugablonz) erhalten. Vergangene Woche setzte Oberbürgermeister Stefan Bosse zusammen mit den Kindern und Betreuerinnen der Einrichtung dafür den Spatenstich.
Spatenstich für Kinderkrippe gesetzt
7.000 Ostallgäuer machen Party

7.000 Ostallgäuer machen Party

„Feiern mit Antenne Bayern“ lautete das Motto am vergangenen Samstag in Kaufbeuren. Die Moderatoren Stefan Meixner, Kathie Kleff, Dominique Knoll, Florian Weiss sowie der berühmt-berüchtigte Studiotechniker Josef Nullinger heizten den Besuchern zusammen mit der Antenne Bayern Band ein. Rund 7.000 Menschen kamen zu dem Open-Air-Spektakel unter dem Namen „Kaiser-Max-Party“ auf den Tänzelfestplatz.
7.000 Ostallgäuer machen Party
Quo vadis – Wundzentrum Allgäu?

Quo vadis – Wundzentrum Allgäu?

Nun ist es amtlich – das Krankenhaus Marktoberdorf wird geschlossen. Wie aber geht es weiter? Diese Frage interessiert vornehmlich die Patienten, die sich bislang im renommierten Wundzentrum Marktoberdorf gut aufgehoben gefühlt haben.
Quo vadis – Wundzentrum Allgäu?

Nach Beschluss folgt der Blick nach vorne

Die Nachricht sorgte vergangene Woche für Entsetzen. Der Krankenhausverbund Ostallgäu-Kaufbeuren schließt seine Klinik in Marktoberdorf. In einer mehrstündigen Sitzung mit vielen Abstimmungsanläufen für ver- schiedene Modelle fasste der Verwaltungsrat schließlich mit 12:6 Stimmen den Beschluss, sein Haus in der Kreisstadt dicht zu machen. Seitdem kochen die Emotionen hoch. Auch zwischen dem Verwaltungsratsvorsitzenden Stefan Bosse und Landrat Johann Fleschhut brodelt es.
Nach Beschluss folgt der Blick nach vorne