"Art & Vielfalt Festival" eint Menschen, Kunst und Kultur

Festival-Feeling im Spitalhof

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Auf dem Spitalhof feierten die Besucher ausgelassen.
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Rhonda, eine erfolgreiche Neo-Soul-Band aus Norddeutschland, on stage.
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Coole Moves der Breakdancer von „Dance Soulution“.
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„Compania Gioccolari“ heizten bei ihrer Feuershow ein.
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In der Chillout-Area.

Kaufbeuren – Am Wochenende zeigte sich die Stadt auf dem „Art & Vielfalt Sunset Festival“ von seiner musikalisch und künstlerisch vielfältigen Seite: Bands aus nah und fern, Showacts, ehrenamtliche Helfer, und die über 1000 Besucher an zwei Tagen holten eine ordentliche Portion Festival-Stimmung nach Kaufbeuren und hüllten das Gelände in einen Ort der Begegnung.

Beim Design Markt gab es feine, handgearbeitete Dinge zu entdecken, in der Food Area konnte man nach Lust und Laune schlemmen, oder einfach mal abschalten und sich in der Get Lost Electric Lounge verlieren. Wem mehr nach Aktion zumute war, bekam halsbrecherische Moves der Breakdancer von „Dance Soulution“ zu sehen oder ließ sich von „Compania Gioccolari“ bei ihrer Feuershow einheizen.

Musikalisch wurden die verschiedensten Geschmäcker bedient; so kamen Hip-Hop-Fans (zum Beispiel durch „Johnny Rakete“) ebenso auf ihre Kosten wie Freunde soulhafter Klänge („Crackpot Larry“). Auch international bekannte Bands wie „Rhonda“ mit ihrem Neo-Soul waren auf der Bühne zu hören und zu sehen. „Das ist schön, wie die Kinder hier herumrennen und spielen, jung und alt gemeinsam feiern – das mag ich“, teilte Rhonda-Sängerin Milo Milone ihre Eindrücke vom bunten Beisammensein auf dem Festival mit dem Publikum. Auch die Lokalband „Dinosaur Truckers“, die mit ihren schnellen Countrysongs für gute Stimmung sorgte, freute sich über das gut gelaunte Publikum und das Selbstbewusstsein der Stadt, eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen: „Kaufbeuren kann das auch!“, so der Sänger und Gitarrist der Band. „Wenn man sich mit Liebe und Respekt begegnet, kann man eine gemeinsame Basis der Kommunikation mit den Flüchtlingen bei uns finden und Schwierigkeiten überwinden“, hieß es weiter zuversichtlich.

Michael Rösch als einer der ehrenamtlichen Organisatoren des Festivals hob die friedliche Stimmung sowie die bunte Vielfalt hervor – Menschen jeden Alters, Familien und Flüchtlinge kämen hier zusammen – und zeigte sich überrascht von der Menge der Besucher. Dank der aufwendigen Sicherheitsvorkehrungen sei auch trotz des Gewitters am Freitagabend niemand zu Schaden gekommen. Die gute Zusammenarbeit zwischen dem Verein Kulturreservat, der Stadt Kaufbeuren, und die Unterstützung durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“ habe ihren Teil dazu beigetragen.

Auch die Festivalgänger stimmten in die positiven Töne mit ein; so fand eine 65-jährige Besucherin zum Beispiel, dass so eine Veranstaltung „Kaufbeuren gut tut“ und sich neben dem Tänzelfest in Zukunft als wichtiges Event etablieren könnte. Auch die jüngeren Gäste waren sich einig, dass es ein cooles Fest war und solch ein Zusammentreffen, welches Grenzen sprengt, in jedem Fall Wert ist, weiter angestrebt und gepflegt zu werden.

von Mahi Kola

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