Attraktivere Anbindung vom Forettle zur Altstadt geplant

Neue Treppe – neuer Weg

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Der Weg zwischen Schwanenweiher und Rathaus-Parkhaus soll attraktiver gestaltet werden.

Kaufbeuren – Im Zuge der Neuansiedelung des Fachmarktzentrums am Forettle soll auch die fußläufige Wegeverbindung in die Altstadt verbessert werden. Mit einer Umgestaltung an einem Teil des Schwanenweihers und einem verbreiterten Treppenaufgang soll eine geradlinige Verbindung vom Straßenübergang des Fachmarktzentrums zur Altstadt entstehen.

Andere Lösungen scheiterten laut Baureferent Helge Carl an einem derzeit nicht wirtschaftlichen Immobilienerwerb. Der Bauausschuss gab einstimmig grünes Licht für das Vorhaben.

Ein attraktiver barrierefreier Zugang zur Altstadt bestehe, so Carl, am Stadttheater über das Rosental. Der kürzere Fußweg am Schwanenweiher lasse sich mit vertretbarem Aufwand nicht barrierefrei herstellen, könne jedoch deutlich verbessert werden. Die bestehende Trauerweide müsse zwar entfernt werden, ein neuer Baum werde jedoch in unmittelbarer Nähe gepflanzt. Der Weiher selbst soll einen Springbrunnen erhalten und erfährt am Ufer eine Umgestaltung mit einer großzügig gestalteten Sitzgelegenheit direkt an der Querungsstelle.

Der Weg zwischen Schwanenweiher und Rathaus-Parkhaus soll attraktiver gestaltet werden.

Der von dort aus geradlinig verlaufende asphaltierte Weg mündet am Fuße der Treppe, die eine deutliche Verbreiterung erfahren soll. Einschränkungen gebe es durch eine private Einfahrt, die erhalten bleiben muss. Entlang der Parkhausfassade soll zudem ein „Informations-Geschichts-Display“ angebracht werden, um Bürgern und Besuchern den Weg von und zur Altstadt kurzweiliger zu gestalten. Die vorgestellten Pläne habe der Gestaltungsbeirat positiv aufgenommen, so Carl. Die Kosten bezifferte er auf knapp 490.000 Euro (Förderung möglich) bei einer Bauzeit von zehn Wochen, welche sich nach dem Tänzelfest 2018 anschließen könnte.

Ottmar Maier (FW) wünschte sich eine „attraktivere Lösung als Übergang für den südlichen Teil der Altstadt“, für den kein Geld vorhanden sei. Auch Dr. Thomas Jahn (CSU) hätte sich „gerne eine größere Lösung“ gewünscht, sah dennoch einen Gewinn in der Aufenthaltsqualität. Stadtplaner Manfred Pfefferle erläuterte, dass durch die jetzige Lösung nichts verbaut werde, wenn sich später andere Lösungen ergeben würden. Robert Klauer (KI) riet, auf den geplanten Farbasphalt aus technisch-fachlichen und aus wirtschaftlichen Gründen zu verzichten. Man solle entweder normalen Asphalt verwenden oder eine andere Lösung herbeiführen. Bei einer Ausschreibung könnten ja Alternativen eingefordert werden.

von Wolfgang Becker

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