Buchloer Bauausschuss

"Klar Schiff"

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Die Planung von Frauenpark­lätzen im Bahnhofsbereich soll erst aufgenommen werden, wenn die endgültige Planung für den Bahnhofsplatz vorliegt.

Buchloe – Auch in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses standen wieder fast ausschließlich Verkehrsthemen auf der Tagesordnung. Wie bereits berichtet, werden Verkehrsthemen nun ausschließlich im Bauausschuss entschieden, da der Verkehrsausschuss aufgelöst wurde.

23 der 28 Tagesordnungspunkte waren dem Verkehr gewidmet. Da alle Themen bereits im aufgelösten Verkehrsausschuss unter Einbeziehung von Fachleuten und Polizei vorberaten worden waren, konnte Buchloes 2. Bürgermeister Manfred Beck die Punkte meist schnell abhaken. Es ging auch um eine Reihe von Anregungen von Bürgern und Stadträten, wie beispielsweise das Einrichtung von Behindertenparkplätzen, Bordsteinabsenkungen oder dem Austausch von Schildern.

Hier die wichtigsten Entscheidungen: In der Schrannenstraße auf Höhe des „Betreuten Wohnen“ muss keine Bordsteinabsenkung gemacht werden, da laut Mitarbeitern des „Betreuten Wohnen“ kein Bedarf dafür besteht. Im Umfeld des Altersheimes in der Gennachstraße, Ecke Josef Uebele-Straße beschloss der Bauausschuss dagegen, Bordsteinabsenkungen zu machen. Da es sich bei den Bordsteinabsenkungen um ein grundsätzliches Problem im gesamten Stadtgebiet handelt, sollen diese Arbeiten nach und nach durchgeführt werden.

In einigen Straßen sollen absolute Haltverbotszonen eingerichtet werden, unter anderem auf der Nordseite der Ortsstraße am Hirtenhausberg, da diese Straße von den großen Fahrzeugen des Bauhofes mitbenutzt wird.

Den Wunsch nach Frauenparkplätzen im Bahnhofsbereich konnte und wollte der Bauausschuss derzeit nicht folgen. Über dieses Thema soll erneut beraten werden, wenn die endgültigen Planungen für den Umbau des Bahnhofsplatzes vorliegen.

Ein zugeparkter Wendehammer in der Volkmar-von-Kemnat-Straße verhindert, dass ein Anwohner manchmal seine Garage nutzen kann. Dem Wunsch des Anwohners nach Parkflächen wurde allerdings nicht entsprochen. Der Ausschuss hielt es für sinnvoller, eine Sperrflächenmarkierung auf der Höhe der Zufahrten anzubringen.

Am Buchloer Freibad und der Dreifachturnhalle sind derzeit keine Behindertenparkplätze ausgeschildert. Ein Antragsteller schlug daher vor, zwei Behindertenparkplätze einzurichten. Der Bauausschuss einigte sich darauf, zunächst nur einen Behindertenparkplatz auszuweisen.

Abschlägig beschieden wurde der Antrag auf eine Querungshilfe oder Zebrastreifen in der Münchner Straße zwischen Lidl und der Gemeindeverbindungsstraße nach Hausen. Da auf der anderen Straßenseite kein Geh- oder Radweg ist, ergebe das keinen Sinn, stellte der Bauausschuss fest.

Weder ein eingeschränktes noch absolutes Halteverbot hält der Ausschuss im Kreuzungsbereich Waaler Straße/Landsberger Straße für nötig, da auf Grund des großen Kreuzungsbereiches eine ausreichende Sicht- und Haltmöglichkeit gegeben sei.

An der Ostseite der Alexander-Moksel-Straße von der Einmündung Ludwigstraße bis zur Zaungrenze des Anwesens Ludwigstraße 4a soll dagegen ein absolutes Halteverbot angeordnet werden, um die Verkehrssituation im Kreuzungsbereich zu entschärfen. Ebenfalls soll ein absolutes Halteverbot in einer definierten Zone in der Flurstraße angeordnet werden.

Abgelehnt wurde eine Geschwindigkeitsbeschränkung entlang der Gemeindeverbindungsstraße Buchloe – Lindenberg. Messungen hätten ergeben, dass hier kein Handlungsbedarf bestehe.

Eine Querungshilfe in der Kemptener Straße in Lindenberg soll zunächst mit dem Straßenbauamt in Kempten abgesprochen werden. Abgelehnt wurde ein Halteverbot im Kreuzungsbereich Hauptstraße/Schulberg, da die Behinderungen zeitlich sehr stark begrenzt seien. Meist seien es Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Kita bringen oder abholen.

von Siegfried Spörer

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