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Ausbildungsmesse Marktoberdorf wegen Ausbreitung des Coronavirus verschoben

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Die Ausbildungsmesse findet nicht im April statt. © Denks (Archiv)

Marktoberdorf – Der Verein für Berufsorientierung Deutschland hat nach den jüngsten Entwicklungen hinsichtlich der Ausbreitung des Coronavirus entschieden, dass die Ausbildungsmesse in Marktoberdorf verschoben wird. Sie hätte ursprünglich am 23. und 24. April stattfinden sollen.

„Angesichts der stark steigenden Anzahl an Menschen, die sich mit dem neuartigen Virus angesteckt haben, sehen wir es als unsere Pflicht als Veranstalter, mit ausreichend zeitlichem Vorlauf die Ausbildungsmesse zu verschieben“, teilt Christian Winklmeier vom Verein für Berufsorientierung Deutschland mit. Die Verantwortlichen seien dankbar dafür, dass das Landratsamt Ostallgäu mit Landrätin Maria Rita Zinnecker an der Spitze „unsere Entscheidung unterstützt und diese als ,verantwortungsvoll und richtig‘ beurteilt.“

Bei der Ausbildungsmesse in Marktoberdorf nehmen Jahr für Jahr circa 4.000 Menschen teil. Da der überwiegende Teil der Messebereiche, also der Veranstaltungssaal im Modeon und das Zelt im Außenbereich, auf Grund der Menge an Ausstellern (circa 90) und Besuchern zu einer körperlichen Enge führt, sieht der Verein es als seine Pflicht an, angesichts der massiven Ausbreitung des Virus eine entsprechende Entscheidung herbeizuführen.

Wir orientieren uns damit an der Empfehlung des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn und der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml. Beide haben verdeutlicht, dass Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern vorerst ausgesetzt werden sollen.

Ersatzweise soll die Messe am Mittwoch, 8. Juli, und Donnerstag, 9. Juli, stattfinden. „Wir bedanken uns ausdrücklich bei der Stadt Marktoberdorf sowie unserem Zeltbauer, dass wir innerhalb kürzester Zeit einen Ersatztermin für die Messe organisieren konnten“, sagt Winklmeier und bittet um Verständnis für diese Entscheidung bei allen Ausstellern, Sponsoren, Schülerinnen und Schülern sowie deren Lehrern.

kb

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