Alles läuft perfekt nach Plan

Ausgegliederte Schulklassen Anfang November wieder in Germaringer Schule

+
Letzte Gewerke zur Generalsanierung der Mittelschule Germaringen wurden vergeben. Wenn alles weiterhin optimal verläuft, dürfte der Umzug der ausgegliederten Schulklassen zurück nach Germaringen im November dieses Jahres klappen.

Germaringen – „Wenn alles weiterhin optimal verläuft und wir rechtzeitig die baulichen Genehmigungen bekommen, dürfte es mit dem geregelten Umzug der augenblicklich ausgegliederten Schulklassen zurück nach Germaringen noch im November dieses Jahres klappen“. Helmut Bucher, Schulverbandsvorsitzender und Bürgermeister der Gemeinde Germaringen, konnte anlässlich der jüngst stattgefundenen öffentlichen Verbandsversammlung diese erfreuliche Mitteilung vermelden. Eine Menge Arbeit wurde dafür in den zurückliegenden Wochen und Monaten geleistet.

Sichtlich zufrieden waren die anwesenden Vertreter der im Schulverband angeschlossenen Gemeinden. So konnte Vorsitzender Helmut Bucher mit einem gewissen Stolz darauf verweisen, dass die Gesamtkosten dieses Großprojektes mit rund 15,6 Millionen Euro einigermaßen im Rahmen geblieben sind. Ursprünglich war man von 14,9 Millionen Euro ausgegangen. Da diese Sanierungsmaßnahmen in einer Hochphase der Bauwirtschaft durchgeführt werden mussten, könne man durchaus zufrieden sein. Darüber hinaus werde das Gesamtprojekt mit rund sechs Millionen Euro gefördert.

Wie vonseiten der Bauüberwachung mitgeteilt wurde, hätten sich im Bestandsgebäude bei den durchgeführten Arbeiten zum Teil nicht vorhersehbare „Überraschungen“ ergeben, die dann als Nachträge eingerechnet werden mussten. Diese würden im geringen Umfang noch abgearbeitet, seien aber nicht mehr kostenrelevant. „Wir sind topp unterwegs“, so die aufmunternden Worte zum Schluss.

Diskussionsbedarf gab es wegen der Brandschutzanlage. Zum einen bestehe die Möglichkeit die insgesamt 350 Melder jetzt oder erst in acht Jahren auszutauschen. Da niemand mit Gewissheit sagen könne, wie sich die finanzielle Lage in den nächsten Jahren und damit auch die anstehenden Kosten entwickeln, einigte man sich darauf, die Brandschutzmelder im Zuge der Sanierung gleich mit auszuwechseln.

Wie Bucher erklärte, habe man hinsichtlich Turnhallenausstattung bei einer Besichtigung festgestellt, dass die Geräte nicht im Gesamten auszutauschen sind. Statt den zuvor geplanten mehr als 200.000 Euro, betrage die jetzige Summe für Sportgeräte lediglich 37.700 Euro. Mit höheren Kosten müsse man aber beim Multi-Motion-Center rechnen. Die gewünschte Version, vergeben an die Firma Gotthilf Benz aus Winnenden, wird demnach mit 24.748 Euro zu Buche schlagen. Auch bei den Möbeln ergeben sich höhere Beträge als ursprünglich geplant. Nachdem hierzu angefragte einheimische Firmen entweder mit Arbeiten ausgebucht oder vom Preis her zu teuer waren, musste überwiegend auf auswärtige Firmen zurückgegriffen werden.

Mit der Sporthallen-Sanierung wurde die Firma Arno Beißner beauftragt. Von zwei eingegangenen Angeboten war dieses Unternehmen mit rund 53.000 Euro am günstigsten.

In diesem Zusammenhang wurde festgehalten, dass die Abrechnung von all diesen Arbeiten noch bis Jahresschluss 2020 erfolge und damit der ermäßigte Steuersatz von 16 Prozent zur Anwendung komme.

Komplette Vorstandschaft wiedergewählt

Bei den anstehenden Wahlen gab es in der Vorstandschaft keine Veränderungen. Alle Anwesenden lobten die geleistete Arbeit und bezeichneten den Vorsitzenden und seinen Stellvertreter als ein gut eingespieltes Team. Daraufhin wurden Helmut Bucher als Vorsitzender und Mauerstettens Bürgermeister Armin Holderried als dessen Stellvertreter, bei jeweils einer Enthaltung, wiedergewählt. Auch die Rechnungsprüfer bleiben in altgewohnter Besetzung: Pforzens Bürgermeister Herbert Hofer als Vorsitzender, unterstützt von Helmut Holzheu aus Oberostendorf, Christian Schlegel aus Stöttwang und Inge Weiß aus Rieden-Zellerberg. Josef Kreuzer wurde einstimmig als Schriftführer in seinem Amt bestätigt.

Einstimmige Beschlüsse

Nachdem die Aufwandsentschädigung für den Verbandsvorsitzenden wegen Mehrarbeit rückwirkend zum 1. Mai 2020 für 15 Monate auf 1.600 Euro pro Monat erhöht wurde, gab es entsprechende Änderungen und Ergänzungen in der Verbandssatzung und der Geschäftsordnung. Dabei wurde auch die Aufwandsentschädigung für den Stellvertretenden Vorsitzenden für den gleichen Zeitraum auf 200 Euro erhöht. Außerdem erhält die Verwaltung der Gemeinde Germaringen, zuständig für die komplette Führung der Verbandsgeschäfte, künftig eine jährliche Aufwandsentschädigung in Höhe von 5.000 Euro anstelle der bisherigen 3.500 Euro. Diese Beschlüsse wurden einstimmig gefasst und die Verbandssatzung und Geschäftsordnung im Beisein von Kämmerer Paul Klöck entsprechend geändert.

von Klaus-Dieter Körber

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Zum zweiten Mal: Feuerwehrmann Krißmer beim Kölnturm Treppenlauf wieder Erster
Zum zweiten Mal: Feuerwehrmann Krißmer beim Kölnturm Treppenlauf wieder Erster
Nach erneutem Streik: Busfahrer in Kaufbeuren warten weiterhin auf Reaktion
Nach erneutem Streik: Busfahrer in Kaufbeuren warten weiterhin auf Reaktion
Morgen fahren keine Schulbusse in Kaufbeuren
Morgen fahren keine Schulbusse in Kaufbeuren
Til Schweiger dreht Szenen seines neuen Kinofilms in Kaufbeuren
Til Schweiger dreht Szenen seines neuen Kinofilms in Kaufbeuren

Kommentare