Ein Ausrufezeichen an die Liga

Die Marschrichtung war klar vorgegeben: Die SVK-Herren holen am Ende einen 7:2-Kantersieg gegen den SV Manching.

So ein Schützenfest hat es schon seit langem nicht mehr im Kaufbeurer Parkstadion gegeben. Die SpVgg Kaufbeuren deklassierte den SV Manching am Ende mit 7:2 und hätte auch noch höher gewinnen können. Doch der Sieg gegen die Oberbayern war unterm Strich Balsam für die Seele. Allerdings musste Kaufbeuren einem 0:1-Rückstand hinterherlaufen.

„So ist Fußball. Diesmal haben wir die Chancen reingemacht“, freute sich Coach Dragan Lasic nach dem Kantersieg für die Mannschaft. „Sie hat trotz Rückstand in keinster Weise aufgegeben und war nach dem Ausgleich durch Zoran die klar bessere Mannschaft auf dem Platz“. Bereits nach neun Minuten klingelte es im Tor der SVK. Manchings Mehmet Özler schlenzte die Kugel ins lange. Doch Vrbanic glich in der 17. Minute zum zwischenzeitlichen 1:1 aus. Vor dem Pausenpfiff startete Alexander Weber dann sein Torfestival. Der 21-Jährige traf zum 2:1 und 3:1. Nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild. Alexander Weber rannte seinen gegnerischen Spielern auf und davon, auch Torwart Busch konnte ihn nur mit einem Foul stoppen, der daraufhin verletzungsbedingt ausschied. Den fälligen Strafstoß versenkte Ali Ünal sicher zum zwischenzeitlichen 4:1. (50.). Nicht zu bremsen war Alexander Weber, der in der 60. Minute auf 5:1 erhöhte. Dass Manching den zweiten Treffer durch Giorgi Tsiklauri (75.) erzielte, brachte Kaufbeuren überhaupt nicht aus der Ruhe. Schlusspunkt waren die Treffer durch Christian Sontheimer (85.) und Alexander Weber (87.). „Wir wollten von Anfang an Druck ausüben“, erzählt Coach Dragan Lasic, der auch nicht verstehen kann, warum Manching zu Beginn noch mithielt, dann doch den Faden verlor. „Die gesamte Truppe hat ein überragendes Spiel absolviert“, lobt er seine Jungs. Dass es heute so gut lief, liegt für Benjamin Kleiner auf der Hand: „Wir waren auf jeder Position hochkonzentriert, sodass alle ihr Potential über 90 Minuten abrufen konnten“, war auch der Mannschaftskapitän mehr als begeistert über die drei wichtigen Punkte. „Doch es sind nur drei Punkte. Alle müssen nun kontinuierlich weiterarbeiten“. Doch dieser Kantersieg über den SV Manching, die nur auswärts in Gerolfing punkteten, bedeutet viel mehr: „Das ist ein Ausrufezeichen an die Liga. Mit uns ist immer zu rechnen“. Weitere Duftmarken setzte dagegen Alexander Weber. Der 21-jährige Offensivspieler spielte sich in einen wahren Rausch und traf viermal gegen die Oberbayern. „Das war ein Hammerspiel“, freut er sich über die tollen Pässe seiner Mitspieler. „Wir haben das gespielt und gezeigt, was wir können“, hat für Weber jeder seine Leistung abgerufen. Doch am kommenden Samstag (8. September) wartet ein anderes Kaliber auf die SVK. Mit dem TSV Dachau kommt eine spiel- und heimstarke Truppe auf die Ostallgäuer zu. Die Oberbayern sind im heimischen Stadion noch ungeschlagen. Anstoß ist bereits um 15 Uhr.

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