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B12-Ausbau: Bauamt stellt im Oktober Bürgern bevorzugte Variante vor

Skizza B12-Ausbau
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So sehen aktuell die Pläne für den Ausbaubau der B12 im Bauabschnitt 5 zwischen Hirschzell und Untergermaringen aus.

Kaufbeuren/Landkreis – Die Planungen zum vierspurigen Ausbau der B12 laufen im Staatlichen Bauamt Kempten auf Hochtouren. Inzwischen ist auch klar, wie die Bundesstraße zwischen Hirschzell und Untergermaringen (Planungsabschnitt 5) verlaufen soll. Demnach soll von Marktoberdorf kommend bis zur Kaufbeurer Stadtgrenze die neue Fahrbahn auf der Ostseite angebaut werden. Bis Hirschzell läuft die Erweiterung dann westlich der bestehenden Trasse. Über die Details informiert das Staatliche Bauamt im Oktober die Bürger in Neugablonz, Mauerstetten und Germaringen.

Im Abschnitt 5 wurden die Planungen im Frühjahr 2019 gestartet. Seitdem waren mehrere Fachbüros mit der Voruntersuchung befasst. Dabei wurden verschiedene Ausbauvarianten erarbeitet und die Vorzugslösung ermittelt.

Das Ergebnis dieser Variantenuntersuchung und die darauf basierende Entscheidung zur Wahl der Anbauseite im Planungsabschnitt 5 wurde vergangen Woche der Landrätin und den Bürgermeistern der betroffenen Kommunen Kaufbeuren, Germaringen und Mauerstetten vorgestellt.

Im südlichen Abschnitt auf Höhe von Hirschzell bis inklusive der Anschlussstelle Kaufbeuren (Richtung Buchloe) ist es beabsichtigt, die Erweiterung der zweiten Fahrbahn auf der Ostseite der bestehenden Bundesstraße anzulegen. Direkt nördlich der Anschlussstelle Kaufbeuren bis etwa auf Höhe der bestehenden Gehwegunterführung Steinholz erfolgt auf einer Länge von rund 750 Meter der Wechsel der Anbauseite (Verschwenkung). Im gesamten nördlichen Streckenabschnitt – bis zum Anschluss an den Planungsabschnitt 6 bei Germaringen – wird der Anbau auf der Westseite der bestehenden B12 erfolgen.

Die Pläne für den Ausbau der B12 laufen auf Hochtouren. Inzwischen ist klar, wie die neue Trasse verlaufen soll.

Unabhängig vom technischen Lösungsvorschlag, betrifft der vierspurige Ausbau der B12 sehr viele Belange. Wie bereits im Rahmen der Informationsveranstaltungen im Mai und Oktober 2019 angekündigt, sollen sämtliche Untersuchungsergebnisse sowie die vorliegende Entscheidung für die Anbauseiten im gegenständlichen Planungsabschnitt zeitnah in der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert werden.

Hierfür sind folgende Bürgerinformationsveranstaltungen vorgesehen:

• Kaufbeuren am Dienstag, 13. Oktober im Gablonzer Haus in Neugablonz.

• Mauerstetten am Montag, 19. Oktober im Sonnenhof.

• Germaringen am Dienstag, 20. Oktober im Germaringer Hof.

Aufgrund der aktuellen Corona-Sicherheitsvorkehrungen stehen diese Veranstaltungsräume nur für ein stark begrenztes Publikum zur Verfügung. Die Veranstaltungen werden deshalb in allen genannten Orten zu zwei Terminen angeboten: Jeweils um 17 Uhr und um 20 Uhr gibt es identische Vorträge. Zur Einhaltung der notwendigen Hygienevorkehrungen wird die Veranstaltungsdauer dabei auf jeweils maximal 1,5 Stunden begrenzt.

Nur mit Anmeldung

Um sicher zu stellen, dass die maximal zulässige Teilnehmerzahl pro Veranstaltung nicht überschritten wird, ist eine Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei den Gemeinden/Stadt möglich. An den Veranstaltungen selbst erfolgt eine Zugangskontrolle. Die jeweiligen Anmeldewege werden auf der Projekt-Webseite www.derallgäuschnellweg.de sowie bei den betroffenen Gemeinden bekannt gegeben.

Trotz dieser Aufteilung wird es eventuell nicht möglich sein, allen Interessierten einen Platz in einer der Veranstaltungen anbieten zu können. Die Veranstaltung am Dienstag 13. Oktober um 17 Uhr wird deshalb auch live im Internet auf der Projekt-Webseite übertragen.

kb

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