Badesaison:

Tipps für die Sicherheit am Wasser

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Ein DLRG-Rettungstaucher im Einsatz.

Landkreis – Die Badesaison hat begonnen. Viele Menschen zieht es dann wieder ins Schwimmbad, an den Badesee, an einen Fluss oder ans Meer. Doch Vorsicht: Wasser kann tückisch sein und Gefahren bergen. Deshalb rät die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) jetzt zur Besonnenheit und Vorsicht.

Die meisten tödlichen Unfälle ereignen sich an zumeist unbewachten Seen und Flüssen. Allein im vergangenen Jahr sind in Bayern 91 Menschen ertrunken. Vor allem an unbewachten Stellen ist das Risiko um ein Vielfaches höher, als an von Rettungsschwimmern bewachten Badestellen.

Eltern dürfen kleine Kinder am und im Wasser nie aus den Augen lassen und sollten immer in Griffweite bleiben, heißt es vonseiten der DLRG. Kindgerechte Baderegeln finden sich im Internet unter www.baderegeln.info.

Die DLRG rät, nur an bewachten Badestellen schwimmen zu gehen und Warnhinweise wie „Steil­ufer“ zu beachten. Außerdem sollte man nur gemeinsam mit anderen oder unter Aufsicht schwimmen und die eigene Leistungsfähigkeit kritisch einschätzen und nicht übermütig werden.

Auch nach mehreren warmen Tagen ist oft nur die Wasseroberfläche angenehm warm. Tiefe Gewässer wie Baggerseen sind häufig noch kalt. Das kann laut DLRG zu Unterkühlung und Krämpfen führen und lebensgefährlich werden.

Nie sollte man in unbekannte Gewässer springen, sondern nur an ausgewiesenen Sprungbereichen. Kopfsprünge in Ufernähe oder im flachen Wasser können lebensgefährlich sein oder schwerste, dauerhafte Schäden wie Querschnittslähmung nach sich ziehen, warnt die DLRG.

Ein Bad im Fluss oder eine Bootfahrt können harmlos aussehen, können aber gefährlich sein. Ein Boot kann kentern. Die Kälte des Wassers lässt die Kräfte sehr schnell schwinden und an steilen, bewachsenen Ufern kann man sich oft nicht mehr ans Land retten. Strömungen und Brückenpfeiler sind laut DLRG tödliche Risiken.

Am Meer

Gezeiten, nicht erkennbare Strömungen und Unterströmungen sowie starke ablandige Winde können sogar gute Schwimmer in Lebensgefahr bringen. „Respektieren Sie deshalb örtliche Warnungen wie die rote Flagge am Strand“, mahnt die DLRG. „Luftmatratzen, Schlauchboote und Gummitiere sind gefährliches Spielzeug und können leicht abgetrieben werden. Vertrauen Sie ihnen nicht Ihr Leben an!“

DLRG-Einsatzleiter Sven Slovacek: „Informieren Sie sich gleich am ersten Urlaubstag über Rettungsposten und Notrufmöglichkeit. Lernen Sie, in der Landessprache Hilfe im Notfall zu holen.“

Als letztes warnt die DLRG davor, vor dem Baden Alkohol zu trinken. Denn er könne bewirken, dass man die eigenen Kräfte überschätzt.

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