Bahnhofstraße bis November fertig?

Ein verändertes Bild liefert das Umfeld nördlich des Bahnhofes. Durch den Abriss des Lagerhauses kann nun der Busverkehr trotz Baumaßnahmen aufrecht erhalten werden. Foto: Bauer

Verkehrsbehinderungen in der Bahnhofstraße in Marktoberdorf sind ja nichts wirklich Neues. Stadtbaumeister Peter Münsch macht den Lesern des KREISBOTEN allerdings Hoffnung. Bis November, oder konkret bis zum Einbruch des Winters, sollen die Baumaßnahmen bis zur Einmündung Georg-Fischer-Straße abgeschlossen werden.

Mit dreiwöchiger Verspätung haben die Bauarbeiten an der Bahnhofstraße am 2. August begonnen. Spürbare Verkehrsbehinderungen muss der Autofahrer wegen der Sperrung dieser wichtigen Verkehrsachse zunächst für die Dauer von drei Monaten hinnehmen. Es bleibt zu hoffen, dass das Wetter dem geplanten Abschluss der Arbeiten im November keinen Strich durch die Rechnung macht. Da können die drei Wochen schon eine entscheidende Rolle spielen, meint Münsch. Allerdings besteht aus seiner Sicht kein Zweifel daran, dass die Straße vor dem Winter wieder befahren werden kann. Gegebenenfalls müsste die Fertigstellung von Pflasterbelägen ins neue Jahr verschoben werden. Zu der nicht absehbaren Verspätung des Baubeginns war es gekommen, weil die Zusage von Fördermitteln aus dem Städtebauförderprogramm nicht rechtzeitig erfolgte. Trotz der Verspätung sind die entscheidenden Baumaßnahmen schon weit fortgeschritten und verlaufen laut Münsch bisher planmäßig. Förderung halbiert? Um den Zugang zum Bahnhof weiter zu gewährleisten und um den Bussen eine Anfahrts- und Wendemöglichkeit zu bieten, wurde zuerst das alte Lagerhaus Wachter abgerissen. Der erste Bauabschnitt reicht bis zur Gschwenderstraße. Von da wird in diesem Jahr noch zur Einmündung der Georg-Fischer-Straße weiter gebaut. Der hier geplante Aldi-Kreisverkehr, wie auch der Ausbau bis zur Kemptener Straße und weiter zur AOK-Kreuzung soll allerdings erst 2011 erfolgen. Auf Schwierigkeiten würde der Weiterbau allerdings stoßen, so Münch, wenn, wie beabsichtigt, die Fördermittel des Bundes aus dem Städtebauförderprogramm halbiert würden. Die Baumaßnahmen müssten dann in kleineren Abschnitten realisiert werden, was zu lang anhaltenden Verkehrsbehinderungen führen würde.

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