Ausstellung im Marktoberdorfer Rathaussaal bis 9. Februar

In Barrierefreiheit weit vorangekommen

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In der Ausstellung „Die barrierefreie Gemeinde“. Behindertenbeauftragte Waltraud Joa und Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell vor den Schautafeln.

Marktoberdorf – Was die Barrierefreiheit angeht, sei Marktoberdorf in den letzten Jahren weit vorangekommen. Dies sagte Waltraud Joa, die Beauftragte des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Marktoberdorf für Menschen mit Handicap, als neulich eine Ausstellung im Rathaussaal eröffnet wurde. Leitwort ist das Mollvorhaben „Die barrierefreie Gemeinde“.

In der Präsentation, die noch bis Freitag, 9. Februar, zu den Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden kann, werden Verbesserungen beispielhaft an 16 Städten und Marktgemeinden aufgezeigt. Dazu gehört auch Marktoberdorf. Weitere Beispiele aus dem Regierungsbezirk Schwaben sind Höchstädt an der Donau und Günzburg.

Zur Ausstellung, die nacheinander in mehreren Städten zu sehen ist, liegt auch ein Werkbericht auf, den das Bayerische Innenministerium herausgegeben hat. Der Freistaat Bayern hat sich ohnehin das Ziel gesetzt, seine öffentlichen Ämter und Einrichtungen bis zum Jahr 2023 barrierefrei zugänglich zu machen, wie Staatssekretär Johannes Hintersberger vom Sozialministerium 2017 bei einem Besuch im Ostallgäuer Landratsamt betonte.

Nach den Worten der Behindertenbeauftragten Waltraud Joa ist in Marktoberdorf in den letzten Jahren einiges geschehen. Das beginne bei neuen Bushaltestellen, sei auch beim zum Zugang am Hallenbad und zur Bücherei (Stichwort automatische Tür) sichtbar und reiche bis zum barrierefreien Ärztehaus und zum geplanten Familienzentrum.

Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell erklärte, in der Stadt Marktoberdorf sei nicht ein „Leuchtturmprojekt“ angepackt worden. Vielmehr ginge es bei der Barrierefreiheit darum, auch im grauen Alltag eine durchdringende Wirkung zu erzielen. 

jj

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