Wohnungsprojekt wird konkret

Irsee: Bauantrag für Wohnraumförderungs-Programm „Innen statt Außen“

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Das alte Haus in der Mühlstraße weicht neuem Wohnraum.

Irsee – Das Wohnraumförderungs-Programm „Innen statt Außen“ ist im Gemeinderat Irsee ein Thema mit hoher Priorität (wir berichteten). So wurde das Projekt „Mühlstraße Flurnummer 45“ in der jüngsten Gemeinderatssitzung auf den Weg gebracht.

An dem Gebäude mit den kleinen Eigenwilligkeiten an der Eingangsseite hat der Zahn der Zeit irreparable Spuren hinterlassen. Der mit der Planung beauftragte Irseer Architekt Günter Helmschrott stellte dem Gemeinderat den Entwurf eines Ersatzbaues vor. Nach dem Abriss des alten Hauses wird dessen Platz mit einem neuen Wohnhaus bebaut, welches vom Stil her dem alten ähnelt, aber mit einem weiteren Stockwerk vergrößert wird. Die Aufteilung der Wohnungsgrößen ist laut Helmschrott noch nicht endgültig festgelegt. Um die Parkplatzsituation in der Mühlstraße nicht zu belasten, sind in der Planung drei Parkplätze innerhalb des Grundstückes vorgesehen. Dem Bauantrag stimmte der Gemeinderat zu.

Pflegeberatung

Wie die Erfahrungen des ehemaligen Seniorenbeauftragten Dr. Ulrich Mühlen und die Arbeit des Sozialausschusses zeigen, ergab sich in den zurückliegenden Jahren mehr und mehr die Notwendigkeit nach einem höheren Betreuungsgrad der älteren Bürgerinnen und Bürger des Marktes Irsee. Dr. Angela Städele, Vorsitzende des Sozialausschusses, unterbreitete dem Gemeinderat ein Angebot, in dem die Firma Wobst eine regelmäßige Pflegeberatung direkt in Irsee durchführen könne. Die Beratung soll laut Städele nicht nur für die Betroffenen zur Verfügung stehen, sondern auch den Familienmitgliedern bzw. den Mitmenschen, die generell in der Seniorenbetreuung involviert sind. Das Beratungsbüro befindet sich im ehemaligen Gebäude der VR-Bank und steht den Bürgern ab Juli 2020 regelmäßig einmal pro Woche zur Verfügung.

Jetzt mit Kulturausschuss

Irsee ist ein Markt, in dem Kunst und Kultur in den letzten Jahrzehnten schon immer eine große Rolle spielte. Um das Geschaffenen zu bewahren und die Kunst und Kulturentwicklung in Zukunft qualitativer unterstützen zu können, beschloss der Gemeinderat die Schaffung eines Kulturausschusses. Dem Ausschuss gehören Bertram Sellner, Harmut Bauer, Martin Gedler, Max Kehrbaum und Andreas Wachter an. Laut Sellner wird der Kulturausschuss nach seiner konstituierenden Sitzung dem Gemeinderat seine Ideen und Möglichkeiten zur Unterstützung und Förderung von Kunst und Kultur in Irsee vorstellen.

Jürgen Wischhöfer

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