Stärkung der Buchloer Innenstadt

Bauausschuss für Norma-Erweiterung in der Bahnhofstraße

Norma Buchloe
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Mit dem Ausbau des Normas in der Bahnhofstraße soll auch die Attraktivität der Buchloer Innenstadt steigen.

Buchloe – Ein neu gestalteter Bahnhofsvorplatz, die Neue Mitte mit zusätzlichen Einkaufsmöglichkeiten: In Buchloes Innenstadt hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan. Jetzt soll mit der Erweiterung des Normas in der Bahnhofsstraße ein weiteres Mal die Lebensmittelbranche im Zentrum unterstützt werden. Ein Vorhaben, für das sich der Bauausschuss einstimmig aussprach.

„Ich denke, es ist erfreulich, dass auch innerhalb noch solche Möglichkeiten da sind“, begrüßte Bürgermeister Robert Pöschl (CSU) das Bauvorhaben. Dies spreche für die wachsende Stadt Buchloe. Rund 170 Quadratmeter mehr Verkaufsfläche sind geplant, zusätzlich sollen 100 Quadratmeter als Lager und Putzecke hinzukommen. Umgesetzt werden soll das Ganze in Form eines eingeschossigen Flachdachanbaus.

Vorgespräche bereits 2017

Bereits 2017 habe es Vorgespräche mit dem Landratsamt bezüglich einer Erweiterung des Lebensmittel-Discounters gegeben, schilderte Pöschl die bisherige Situation. Wert müsse demnach vor allem auf ein schalltechnisches Gutachten, die notwendigen Abstandsflächen und den Freiflächengestaltungsplan gelegt werden. Diesen Punkten kommt vor allem deshalb eine gesteigerte Bedeutung zu, weil in der Nachbarschaft auch viele Wohnhäuser angesiedelt sind. Hier kann bereits jetzt gesagt werden, dass die Abstandsflächen eingehalten werden können.

Auch der übliche Stellplatznachweis wird bereits erfüllt. Insgesamt sind bei dieser Größe und Nutzung 41 Stellplätze notwendig, die unter anderem auch durch ein notarielles Abkommen zwischen der Stadt und dem Besitzer aus dem Jahr 1987 erreicht werden können. Nachdem dieser beim damaligen Ausbau der Bahnhofstraße Grund abtreten hat müssen, wird hier geregelt, dass diese hierin beinhalteten zwölf Stellplätze mit angerechnet werden müssen. Da es sich bei einem Bauvorhaben dieser Größe um einen Sonderbau handelt, müsse auch ein besonderes Augenmerk auf Brandschutz und Statik gelegt werden.

Alles in allem lobte dritte Bürgermeisterin Elfriede Klein (Grüne) den „vorbildlichen Bauantrag“, der keine Befreiung notwendig mache. Lediglich das angesprochene Lärmschutzgutachten, das sich unter anderem auf die mögliche Lautstärke bei der Be- und Entladung bezieht, liegt noch nicht vor. Unter der Bedingung, dass dieses noch eingereicht wird, erteilten die Mitglieder des Bauausschusses einstimmig das Einvernehmen, nachdem diese mehrmals anklingen lassen hatten, dieses Vorhaben zu begrüßen.

Zugeparkt

Zum Schluss hatte Stadtrat Manfred Beck (SPD) noch ein Anliegen: Ihm sei in letzter Zeit vermehrt aufgefallen, dass zunehmend Versickerungs- und Entwässerungsmulden entlang der Straßen zugeparkt werden und bat hier um eine zeitnahe Umsetzung von Maßnahmen zur Lösung des Problems. Pöschl stimmte zu, dass sich diesem Thema angenommen werden müsse und hier im Stadtgebiet auch bereits nach verschiedenen Lösungsmöglichkeiten gesucht werde. Er verwies in diesem Zuge noch einmal darauf, dass die Grünstreifen eben nicht nur eine Frage der Ästhetik seien, sondern auch Pfützenbildung auf der Straße vermeiden sollen, indem überschüssiges Wasser dort versickern kann. Ein Effekt, der aber nur dann auftreten kann, wenn der Boden hier nicht durch das Parken schwerer Fahrzeuge verdichtet wurde.

Agnes Reißner

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