Verkehrssicherheit ist nun gegeben

Sicher radeln zum Wasserwerk

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Bürgermeister Josef Schweinberger rollte an der Spitze des Bauausschusses den Berg hinunter und eröffnete damit das neue 150 Meter lange Teilstück des Radweges zum Wasserwerk. Mit einem Gefälle von 4,7 Prozent gilt der Radweg noch als behindertengerecht.

Buchloe – Das neue Wasserwerk der Stadt ist ab sofort nicht nur mit dem Auto sondern auch mit dem Fahrrad oder zu Fuß sicher zu erreichen. Die Betonung liegt auf „sicher“, denn bislang mussten Radfahrer oder Fußgänger den Kreisverkehr mit der Auffahrt zur Autobahn A 96 nutzen.

Das neue 150 Meter lange Teilstück soll für alle Verkehrsteilnehmer ein erhebliches Mehr an Sicherheit bringen. Davon konnte sich der Bauausschuss der Stadt in seiner jüngsten Sitzung überzeugen. Statt im Rathaus trafen sich die Stadträte am Parkplatz der Schwabenhalle und radelten dann in geschlossener Formation in Richtung Wasserwerk. 

Bürgermeister Josef Schweinberger hatte zwei Scheren im Gepäck, um zusammen mit seinem Amtsvorgänger Franz Greif das obligatorische Band zu durchschneiden. Der Rathauschef skizzierte noch einmal kurz die Beweggründe für den Bau des Radweges, der auf einen Vorschlag von Stadtbaumeister Herbert Wagner zurückgeht. 

Neben der Verkehrssicherheit sei nun auch das Naherholungsgebiet Lindenberg West an das Buchloer Radwegenetz angeschlossen. Die Strecke führt weiter zum Wasserschutzgebiet zwischen Lindenberg und Weicht. Altbürgermeister Franz Greif fand, das kleine Teilstück sei eine geniale Lösung. „Ich war schon fünfmal während der Bauzeit da“, sagte Greif. 

Auch sei er von Autofahrern angehupt worden, wenn er in Richtung Wasserwerk auf der Autobahnauffahrt bis zum Abzweig Wasserwerk unterwegs gewesen sei, erzählte er den Mitgliedern des Bauausschusses bei der Eröffnung. 

Billig wurde die Zuwegung wegen der Überwindung des Höhenunterschiedes zwischen Westtangente und Wasserwerk nicht. Aber statt der mit 80.000 Euro projektierten Planungskosten mussten nur 50.000 Euro auf den Tisch geblättert werden. 

Davon wird nach einer Empfehlung des Werkausschusses die Stadt Buchloe 70 Prozent übernehmen, 30 Prozent trägt das Wasserwerk. Immerhin benutzen Mitarbeiter des Wasserwerkes nicht nur Autos sondern auch Fahrräder und auch Schulklassen werden im Wasserwerk zu Gast sein.

von Siegfried Spörer

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