Wandscheibe prägt den Zugang

Große Wirkung

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Das historische Heimatmuseum hat einen modernen Eingang erhalten.

Buchloe – Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit wurde das Heimatmuseum „aufgehübscht“. Es war eine kleine Baumaßnahme am Eingangsbereich, die Buchloe zudem kaum Geld gekostet hat, da sie von der Städtebauförderung bezahlt wurde.

Die alte krumme und schiefe Treppe wurde abgerissen und durch eine neue ersetzt. Eine sogenannte „Wandscheibe“ mit integrierter Vitrine prägt nun den Zugang zum Museum. 

Unvergessen ist der Streit im Stadtrat. Stadtbaumeister Herbert Wagner hatte bei der Präsentation der Pläne von einer „gefälligen Lösung“ gesprochen. Unvergessen ist auch das Zitat von Buchloes 3. Bürgermeister Manfred Beck: „Je länger ich mir das ansehe, um so schöner wird es“. 

Einige seiner Stadtratskollegen fanden die Planung damals nicht so schön. Immerhin waren die Pläne im Bauausschuss schon einmal durchgefallen, obwohl der Bewilligungsbescheid bereits vorlag. Am Schluss fand sich dann doch eine Mehrheit für den Vorschlag der Städtebauförderung. Noch nicht weiter gekommen ist man jedoch mit dem Problem, wie das Gebäude behindertengerecht gestaltet werden könne.

von Siegfried Spörer

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