Zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Kaufbeurer Messe BauPlus ist ein echtes Erfolgsmodell

Regionalmesse weiterhin beliebt

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Kaufbeuren – Mit ihren Angeboten liegt die Bau- und Einrichtungsmesse BauPlus in Kaufbeuren offenbar in jeder Hinsicht richtig: Auch am vergangenen Wochenende war die Veranstaltung im Kaufbeurer Allgäu-Messe-Center ein echter Erfolg bei Veranstalter, Anbietern und Besuchern.

„Ich fühle mich richtig wohl“, so die einführenden Worte von Jens Güttinger als Veranstalter bei der Eröffnung der fünften Regionalmesse BauPlus im Allgäu-Messe-Center Kaufbeuren. Die Messe ist indes mittlerweile fest im Veranstaltungskalender von Messebetreiber Josef Scheibel verankert. Damit wird die Baumesse auch weiterhin am ersten Wochenende im Februar ihre Pforten öffnen. Der Zeitpunkt ist gut gewählt. Denn während die be- teiligten Firmen zum Jahresbeginn noch Platz in ihren Auftragsbüchern haben, denken viele Privathaushalte in ihrer Jahresplanung über anstehende Sanierungen oder Modernisierungen nach. 

„Mit über 80 Ausstellern ist zwar noch etwas Luft“, so Güttinger, „daher liegt unser Ziel bei hundert Ausstellern.“ Doch in einem Punkt sei Kaufbeuren einmalig: Rund dreißig Aussteller sind von Anfang an dabei! Diese Quote gebe es sonst nirgends. Sein Dank ging insbesondere an Josef Scheibel als engagierten Betreiber der Halle und an die Stadt Kaufbeuren, die „alle Wünsche erfüllt.“ „Damit haben wir zwei absolut verlässliche Partner“, so der Messeveranstalter aus Neu-Ulm. 

In seinem Grußwort bezeichnete Oberbürgermeister Stefan Bosse Hallenbetreiber Scheibel als „innovativen Unternehmer“, der seinerzeit die Initiative ergriffen habe. Anfang Februar sei ein guter Zeitpunkt für Planungen an Gebäuden und im Garten. „Man kann sich Ideen holen für Veränderungen“, so der OB. Außerdem sei die Messe ein „tolles Schaufenster für das Handwerk“. „Es gibt großartige Perspektiven im Handwerk mit vielen Chancen für junge Leute“, schwenkte Bosse zum Thema Berufswahl und warb für einen Bewusstseinswandel auch bei den Eltern. Es gebe nicht nur Gymnasium und Hochschule. Jürgen Schmid, Präsident der Handwerkskammer für Schwaben (HWK) sah dies ähnlich. „Ich freue mich, dass diese Ausstellung auch ein Schaufenster für die Leistungsfähigkeit des Handwerks darstellt“, sagte Schmid. Es sei gerade im ländlichen Raum sehr wichtig, dass die Versorgung der Bevölkerung sichergestellt sei. „Es ist sehr schön und gut, dass sich viele Handwerksbetriebe trotz Zeit und Mühe präsentieren, auch wenn die Auftragsbücher vielfach gut gefüllt sind“, so der Präsident. 

Großes Spektrum 

Beim Messerundgang zeigte sich deutlich der Schwerpunkt auf regionale Betriebe in den Bereichen Energie, Sanierung und Modernisierung. Aber auch VR-Bank und Sparkasse als lokale Finanzdienstleister waren vor Ort und standen für mögliche Investitionen beratend zur Verfügung. Die Stadt selbst war auch als Aussteller vertreten und teilte sich einen Stand mit der Freiwilligen Feuerwehr Kaufbeuren. 

Während unter anderem bei der Firma Dobler ein „Kicker-Spielautomat“ Alt und Jung anzog, boten die Vereinigten Wertach Elektrizitätswerke (VWEW) eine Simulation für die Darstellung von Einspareffekten bei der Neuanschaffung von Haushaltsgeräten an. Alle zufrieden Das Interesse der Besucher war groß. Kaum ein Stand, an dem nicht die Gespräche einen großen Bedarf an Information spüren ließen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich am Ende der Messe der größte Teil der Aussteller sehr zufrieden zeigte. Auch dann, wenn es im Einzelfall nicht zu großen Auftragsabschlüssen kam. 

Der Erfolg stelle sich häufig erst später ein, wichtig sei zunächst der Kontakt, so das Fazit vieler Aussteller. von Wolfgang Becker

Stimmen zur Messe

Aussteller

• „Wir werden auf jeden Fall immer dabei sein. Die Aufträge reichen nicht nur für ein Jahr, sondern darüber hinaus.“(Reinhard Echtler) 

• „Für uns ist die Messe ein fester Termin. Man kann sich auch untereinander austauschen.“ (Silvia Vogg-Port) 

• „Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz. Für Sanierungsplanung ist jetzt der richtige Zeitpunkt.“ (Heidi Gansohr) 

• „Diese Messe ist ein fester Bestandteil. Was sich aus den guten Kontakten entwickelt, muss man abwarten.“ (Alexander Urlbauer) 

• „Wir sind superzufrieden. Eine sehr gute Messe mit interessanten Gesprächen mit Besuchern von Ulm bis Immenstadt. (Karin und Richard Filser) 

• „Für uns ist die Messe von Anfang an ein fester Bestandteil. Es gab bislang gute Kontakte mit ganz gezielten Besuchern.“ (Willi Bihler) 

• „Ich bin das erste Mal hier und sehr zufrieden. Es gab eine große Nachfrage.“ (Gert Lutsch) 

• „Es gab zielgerichtete Nachfragen in Richtung Förderung für energetische Beratung. Überrascht hat mich das große Einzugsgebiet der BauPlus von Immenstadt bis Fürstenfeldbruck.“ (Stefan Busch) 

Besucher 

• „Wir beabsichtigen, noch mal zu bauen und den Standort zu wechseln. Das Haus ist fertig geplant. Die Anregungen sind eine Bereicherung und tragen zur Ideenfindung bei. Wir sind immer fündig geworden.“ (Marion und Ralph Voßen, Biessenhofen) 

• „Wir sind schon öfter da gewesen, weil wir irgendwann mal bauen wollen. Energie allgemein und Heiztechnik speziell interessieren uns.“ (Barbara und Martin Sepp, Ebenhofen)

• „Wir haben letztes Jahr gebaut und uns dazu in der Planungsphase hier schon Ideen geholt. Jetzt lassen wir uns für die Gartengestaltung inspirieren. Es hat sich gelohnt. Toll, dass der Eintritt frei ist.“ (Yvonne und Daniel Uhrle, Germaringen)

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