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Wer bekommt was?

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Von: Angelika Hirschberg

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Bauabsperrung Firma Hubert Schmid Ostallgäu
Wann geht es auf dem Klinikareal weiter? © Hirschberg

Marktoberdorf – Das ehemalige Klinikgelände, so könnte der Eindruck entstehen, versinkt seit Jahren im Dornröschenschlaf. Was sich denn seit der Vorstellung der Entwürfe und dem Beschluss des Bebauungsplans im Dezember 2019 getan habe, wollte CSU-Stadtrat Eugen Kögel in der jüngsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses vergangene Woche wissen. Der einst geplante Baubeginn auf dem rund sechs Hektar großen Areal des ehemaligen Kreiskrankenhauses ist mittlerweile verstrichen. Spatenstich sollte bereits 2021 sein.

Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell bestätigte, dass das Gelände aktuell zwischen dem Unternehmen Hubert Schmid und der Stadt Marktoberdorf aufgeteilt werde. Zwei Drittel der Grundstücke sollen dabei der Stadt, ein Drittel dem Bauunternehmen aus Marktoberdorf zugesprochen werden. Anfang dieses Jahres habe die Stadt den so genannten Umlegungsplan erhalten, so Hell, den derzeit die Anwälte beider Seiten prüften. Es gehe darum, das Gelände so gerecht wie möglich aufzuteilen. Hell zeigte sich jedoch zuversichtlich, das verbindliche Vertragswerk in einer Sitzung im April den Stadträten vorlegen zu können. Sobald der Stadtrat den Vertrag abgesegnet hat, kann mit der Ausschreib­ung an einen Erschließungsträger begonnen werden.

Warum der Abbruch noch nicht gänzlich erfolgt sei, wollte Thorsten Krebs (CSU) zum selben Thema wissen. Immer noch ragen Bauteile und Stützmauern aus der Erde. Hätte die Firma Hubert Schmid, die sich auch für den Rückbau des Krankenhauses verantwortlich zeichnete, nicht alle Überreste entfernen müssen? Nein, so Marion Schmid vom Bauamt. In Absprache mit der Stadt würden vor allem unterirdische Gebäudeteile stehen bleiben, die möglicherweise auch zukünftigen Bauten nützlich sein könnten.

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