Pflege in Kaufbeuren

Bayerisches Rotes Kreuz führt Sozialstation der Johanniter in Kaufbeuren weiter

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Die Räumlichkeiten stehen leer. Das BRK übernimmt die Sozialstation der Johanniter in Kaufbeuren.

Kaufbeuren – Die Johanniter-Sozialstation in Kaufbeuren wird seit dem 1. Juli vom Kreisverband Ostallgäu des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) weitergeführt. So sichern die beiden Hilfsorganisationen das Bestehen der Sozialstation und damit die Versorgung mit ambulanter Pflege für die Menschen in der Umgebung.

„Qualität, Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit in der Pflege hängen vor allem von ausreichendem und gut qualifiziertem Personal ab. Die zu besetzenden Stellen, insbesondere der Leitungsfunktion, konnten unter dem Druck des Fachkräftemangels, trotz intensiver Suche, nicht besetzt werden,“ sagt Michael Rettenmaier, Mitglied des Regionalvorstandes der Johanniter aus Bayerisch Schwaben. Daher wurde ein Lösung gesucht, um die Arbeit der Sozialstation fortführen zu können. Wichtig sei dabei gewesen, dass die Kunden und Mitarbeiter weiterhin abgesichert sind. Mit dem Kreisverband Ostallgäu des BRK, unter der Leitung von Kreisgeschäftsführer Thomas Hofmann, habe man einen Partner gefunden, der die Sozialstation Kaufbeuren übernimmt und weiterführt.

Die Kunden und Mitarbeiter wurden über den Übergang informiert und vom BRK übernommen. „Ein großer Vorteil für die Kunden ist, dass sie sich nicht um einen neuen Pflegedienst bemühen müssen und die bekannten Pflegekräfte – zum Teil sind das seit vielen Jahren gewachsene Beziehungen – sich weiter um sie kümmern werden. Unsere anderen Dienste bleiben bestehen und werden über die Dienststelle in Kempten gesteuert,“ ergänzt Rettenmaier.

Auch Thomas Hofmann blickt hoffnungsvoll in die Zukunft: „Wir freuen uns auf die neuen Kunden und Mitarbeiter und können nun das komplette Paket an Leistungen für Senioren zuhause anbieten. Neben Menüservice, Fahrdienst, Hausnotruf und Beratung runden nun die ambulante Pflege und Betreuung das Angebot des Roten Kreuzes ab“.

kb

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