Beim humedica-Aktionstag legten sich die Besucher ordentlich ins Zeug

Schwitzen für den guten Zweck

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Auch Oberbürgermeister Stefan Bosse zeigte Einsatz beim Benefizlauf im Top fit Center.

Kaufbeuren – Tauziehen, Liegestütze, Zumba oder Indoor Cycling – unter dem Motto „Jeder kann für einen anderen Menschen etwas Gutes tun!“ durften sich die Teilnehmer kürzlich beim humedica-Aktionstag im Top fit Center Kaufbeuren mal so richtig für den guten Zweck auspowern.

Schon seit vielen Jahren, so Top fit-Geschäftsführerin Birgit Kesseler, arbeite das Sportcenter mit der internationalen Hilfsorganisation aus Kaufbeuren zusammen, und so sei die Idee entstanden, diesen besonderen Aktionstag zu starten. Beide Parteien seien motiviert, möglichst viele Menschen zu erreichen; und auch wenn an diesem Tag die Resonanz, wohl auch wetterbedingt, doch etwas zu Wünschen übrig ließ, waren die Besucher jeden Alters mit Freude dabei.

Selbst Oberbürgermeister Stefan Bosse, der die Hilfsorganisation als „Aushängeschild für Kaufbeuren“ bezeichnete, lief zwei Runden im Benefizlauf mit. In der SoccerArena lieferten sich Hobbymannschaften im Soccer-Turnier einen sportlichen Wettkampf und auch in der erneuerten Tennishalle wurden im Namen der guten Tat Tennisbälle geschmettert. Es sei „schön zu sehen, wie die Leute mit Spaß aktiv sind und dabei die Motivation vor Augen haben, noch mehr zu geben, über sich hinauszuwachsen“, so Kesseler.

Alle sportlichen Aktivitäten wurden durch Spenden von Sponsoren unterstützt, die der Hilfsorganisation zugute kommen. So konnten am Aktionstag 3100 Euro gesammelt werden.

Auch Wolfgang Schüller, der sich ehrenamtlich bei humedica engagiert, hält die Veranstaltung für eine „super Idee“. Der Einzelne könne durch seine Mithilfe, wie auch der Einsatz der Ehrenamtlichen zeige, einiges bewirken; umso mehr wünsche er sich, dass Hilfsorganisationen wie diese stärker ins Bewusstsein der Menschen rücken würden. humedica leiste sowohl schnelle medizinische Hilfe nach Katastrophen als auch langfristige Entwicklungszusammenarbeit, so Schüller.

Die Spender könnten selbst differenzieren, wohin die Spende geht, ob damit zum Beispiel den Opfern des Erdbebens in Mexiko geholfen oder Kindern in Indien ein neuer Schulbus ermöglicht werden soll. Durch das DZI-Spendensiegel und die hohe Transparenz, bestätigt Schüller, sei der vertrauenswürdige Umgang mit Spenden gewährleistet.

von Mahi Kola

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