Das Handwerk glänzt

Beim Praktischen Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks holt Jonas Manuel Blösch aus Germaringen Platz zwei

Fabian Blösch, Hans-Jürgen Blösch (Ausbilder und Inhaber der Spenglerei Blösch) und zweiter Bundessieger Jonas Manuel Blösch mit HWK-Präsiden Hans-Peter Rauch (re.).
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Fabian Blösch, Hans-Jürgen Blösch (Ausbilder und Inhaber der Spenglerei Blösch) und zweiter Bundessieger Jonas Manuel Blösch mit HWK-Präsiden Hans-Peter Rauch (re.).

Germaringen – Bei Europas größtem Berufswettbewerb, dem 69. Praktischen Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks (PLW), konnten sich Junghandwerker aus Schwaben sieben Bundessiegerplätze sichern. Mit einem ersten Platz, drei zweiten und drei dritten Plätzen zeigten die schwäbischen Teilnehmer, was in ihnen steckt. Zweiter Bundessieger wurde Jonas Manuel Blösch von der Spenglerei Hans-Jürgen Blösch aus Germaringen. 

Hans-Peter Rauch, Präsident der Handwerkskammer für Schwaben (HWK), ist begeistert über dieses tolle Ergebnis und freut sich: „Es ist eine Superleistung, so weit zu kommen. Ich gratuliere unseren Siegern herzlich und bin stolz darauf, dass wir in Schwaben so leistungsfähige junge Nachwuchshandwerker haben“.

Um diesen großen Erfolg auch gebührend zu feiern, war ein großes Fest in Berlin geplant. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte schon lange zugesagt und wollte persönlich gratulieren. Diese Feier gab es kürzlich in Form eines Live-Streams, denn Corona hat die Präsenzveranstaltung gestoppt. Dabei hielt Steinmeier auch die Festansprache.

„Es ist schon bitter, was den jungen Leuten jetzt alles versagt bleibt“, bedauert Rauch die Situation. Umso mehr freut es den Präsidenten, dass er im Herbst im Rahmen der Kammersieger-Tour die meisten Sieger persönlich besucht hatte und so zu ihren Leistungen gratulieren konnte (wir berichteten).

Deutschlandweit nehmen jedes Jahr rund 3.000 Junghandwerkerinnen und Junghandwerker in rund 120 verschiedenen Wettbewerbsberufen am Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks teil. Für die Teilnahme qualifiziert sich, wer in der Gesellenprüfung die besten Ergebnisse erzielt, im praktischen Teil mindestens die Note „gut“ erhalten hat und zum Zeitpunkt der Prüfung nicht älter als 27 Jahre ist. Der Wettbewerb zeigt, was die Ausbildung im Handwerk leistet und unterstreicht die hohe Qualität des dualen Ausbildungssystems in Deutschland.

kb

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