Die Bergwacht hat immer Bereitschaft

Versorgung des verletzten Skifahrers durch Notarzt und Bergwacht. Im Hintergrund der Rettungshubschrauber Christoph 17. Foto: Bergwacht Kaufbeuren

Die Saison hat zwar erst begonnen und das schöne, wenn auch kalte Wetter hat bislang zahlreiche Skifahrer auf die Pisten gelockt. So auch ins benachbarte Skigebiet am Tegelberg. Hier leistet die Bergwacht Kaufbeuren regelmäßig Vorsorgedienst auf der Piste und auch im gesamten alpinen Gelände um Schwangau und Füssen. Kürzlich wurde die Rettungsmannschaft zweimal in unmittelbarer Folge zu Verletzten gerufen.

So stürzte am Sonntagmittag eine Skifahrerin an der Einfahrt zum Grüble und verletzte sich am Knie. Sie wurde von der Bergwacht versorgt und im Akja ins Tal gefahren. Von dort brachte sie der Rettungsdienst in das Füssener Krankenhaus. Kaum war dieser Einsatz beendet, piepste der Funkmelder ein zweites Mal. Diesmal stürzte ein Skifahrer im Grüble. Wegen des Schneetreibens übersah er eine Schanze der Snowborder und zog sich eine starke Brustkorbprellung zu. Wegen der Schwere des Sturzes und dem Verdacht auf schwerere innere Verletzungen musste ein schneller Abtransport erfolgen. Durch den starken Sturm war die direkte Landung eines Hubschraubers zu riskant. Die Rettungsmannschaft entschied deswegen, den Verletzten erst ein Stück im Akja bis zum Rohrkopfsattel zu transportieren. Von dort wurde er dann vom Rettungshubschrauber Christoph 17 aus Kempten ins Krankenhaus geflogen. Die Helfer der Berwacht Kaufbeuren und anderer Organisationen werden auch über die Feiertage und in der Wintersaison wieder in Alarmbereitschaft sein und Menschen, die in Not geraten sind, helfen. Der KREISBOTE wünscht den Helfern und seinen Lesern und Kunden eine unfallfreie Zeit und alles Gute im Neuen Jahr.

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