29. Berufs-Infotag des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft Kaufbeure

Digitale Revolution im Fokus

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Rudolf Wisbauer erhält die Silberne Ehrennadel des Netzwerks Schule-Wirtschaft nebst Urkunde (von links): Sparkassenvorstand Winfried Nusser, Rudolf Wisbauer, Staatssekretär Franz-Josef Pschierer, Schirmherr MdB Stefan Stracke und Elisabeth Kirsch, Geschäftsführerin von Schule-Wirtschaft Bayern.
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(von links) Staatssekretär Franz-Josef Pschierer, Schirmherr MdB Stefan Stracke, Björn Mellies, Nachfolger von Rudolf Wisbauer mit Ernennungsurkunde und Elisabeth Kirsch von Schule-Wirtschaft Bayern.
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Rudolf Wisbauer wurde in den Ruhestand verabschiedet.
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Kleineres Plakat, aber der gleiche pfiffige Spruch...
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Dominik (12) bekommt in der lebenden Werkstatt im Sparkassengewölbe Metallbauer-Obermeister Robert Tumler gezeigt, wie man mit einem Ballenhammer und viel Geduld aus einem flachen Blech eine Schale hämmert.
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Mit elektrischer Kraft können auch Mädchen fräsen: Hier bei den Schreinern.
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Bei der Bau-Innung war Hochstapeln angesagt – der Rekord lag 2018 bei einer Höhe von 23 Pflastersteinen.
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Kaufbeuren – Auch der 29. Berufs-Infotag des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft im Sparkassen-Forum war ein voller Erfolg.

Zahlreiche Interessenten hatten am vergangenen Sonntag wieder die Gelegenheit wahrgenommen, sich bei über 70 Ausbildungsbetrieben und Bildungseinrichtungen oder in den begleitenden Vorträgen über rund 150 Berufsbilder und Karrieremöglichkeiten zu informieren. Auch die Betriebe profitieren von dieser Veranstaltung und konnten wieder Kontakte zu potentiellen zukünftigen Fachkräften knüpfen. In seiner Begrüßung sprach Schirmherr MdB Stefan Stracke unter anderem an, dass auch die Politik vor dem Hintergrund der „digitalen Revolution“ bei der Berufsbildung die Digitalisierung stärker in den Fokus nehmen müsse.

Rudolf Wisbauer, der ehemalige Leiter der Marien-Realschule und – zusammen mit Sparkassenvorstand Winfried Nusser – Vorsitzender des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft Kaufbeuren, wurde dieses Jahr in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Dafür war Elisabeth Kirsch, Geschäftsführerin von Schule-Wirtschaft Bayern, zu früher Morgenstunde extra aus München angereist. Sie überbrachte Grüße von den Bayerischen und Bundesvorständen und überreichte Wisbauer die Silberne Ehrennadel des Netzwerks Schule-Wirtschaft nebst Urkunde. Gleichzeitig händigte sie Björn Mellies, seit knapp zwei Jahren Schulleiter der Kaufbeurer FOS-BOS, die Ernennungsurkunde zum neuen Vorsitzenden des AK Schule-Wirtschaft Kaufbeuren aus. In seinem Dank ging auch Rudolf Wisbauer auf die aus dem Berufsleben nicht mehr wegzudenkende Digitalisierung ein und schloss mit den Worten „Die Jugend ist unsere Zukunft – und die braucht eine Perspektive.“

Highlight dieses Berufs-Informations-Tages war dann auch folgerichtig der erstmals in der Kaiser-Max-Straße aufgestellte M+E InfoTruck. Mit ihren Trucks informiert die Metall- und Elektro-Industrie über die zahlreichen und zukunftsträchtigen Berufsmöglichkeiten in ihrer Branche. Auf der etwa 80 Quadratmeter großen Präsentationsfläche der zweigeschossigen InfoTrucks setzen Multimedia- Anwendungen und Experimentierstationen Maßstäbe für moderne Berufsinformation: Die Jugendlichen konnten unter Anleitung zum Beispiel eine computergesteuerte CNC-Fräsmaschine programmieren und selbst ein Werkstück fertigen. Auf einem lebensgroßen Touch-Monitor wurden M+E Berufe erklärt und das Ausbildungs-Angebot sowie freie Lehrstellen in der Region gezeigt. Mit einer animierte 3D-Software auf einem großen Multitouchtable im Obergeschoss konnten bis zu sechs Besucher gleichzeitig interaktiv ein virtuelles M+E Unternehmen erkunden.

In der „lebenden Werkstatt“ im Sparkassen-Gewölbe residierten Handwerker der Kreishandwerkerschaft und Ihre Innungen. Die Besucher waren zum Mitmachen eingeladen: Beim Baugewerbe durfte hochgestapelt werden, die Schreinerinnung ließ unter Anleitung Wickelhölzer für Kopfhörerkabel fräsen und die Türchen eines geheimnisvollen Kastens ließen sich nur öffnen, wenn knifflige, auf unterschiedliche Berufe bezogene Fragen richtig gelöst wurden.

Von Ingrid Zasche

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