Parksituation in Buchloe wird verbessert

Bessere Beleuchtung: Arbeiten haben bereits begonnen

Pendlerparkplatz am  Bahnhof Buchloe
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Zurzeit ist der Pendlerparkplatz am Buchloer Bahnhof gesperrt, weil dort verbesserte Lichtverhältnisse geschaffen werden sollen.

Buchloe – Die Bauausschusssitzung der Stadt Buchloe vergangene Woche war kurzweilig, die Themen auf der Tagesordnung vielfältig. Während Barbara Tugemann als Leiterin des Bauamtes die Sachverhalte der einzelnen Punkte erläuterte, berichtete Stadtbaumeister Stephan Müßig über das angelaufene Bauvorhaben auf dem Pendlerparkplatz am Bahnhof.

Dort soll die Beleuchtungssituation verbessert werden. Der Bauhof hat mit den Maßnahmen in Form einer Sperrung der betroffenen Areale und der Vorbereitung der Kabeltrassen begonnen. Die Beeinträchtigung der Pendler soll möglichst gering gehalten werden. Unterstützt werden die Bauhofmitarbeiter von einer Fachfirma. Die Lichtmasten können zudem jederzeit wieder umgesetzt werden, falls eine bauliche Maßnahme dies fordern würde. „Wir freuen uns, wenn auf dem Pendlerparkplatz ausreichende Beleuchtung sein wird, wenn es dann wieder früher finster wird“, so Müßig.

Eine Veränderung der Parkplatzsituation ist auch am Gabrielweiher und in der Rudolf-Diesel-Straße geplant. Die dort angesiedelte Firma stellte den Bauantrag zur Herstellung von Freilager- und Stellplatzflächen, um ihre Fahrzeuge in Zukunft nicht auf der Straße auslagern zu müssen. Im nördlichen Bereich sollen so 72 Kleinfahrzeug-Stellplätze auf rund 1850 Quadratmetern entstehen, im Osten 16 Lkw- und Anhänger-Stellplätze sowie 16 weitere Pkw-Stellplätze auf insgesamt 2909 Quadratmetern. Die einstimmig erteilte Baugenehmigung ist befristet und gilt für zwei Jahre. Das Vorhaben ist dabei auch ökologisch interessant: Durch entsprechende Ausgleichsflächen entsteht eine Grünfläche von insgesamt 4520 Quadratmetern, die auch langfristig erhalten werden soll.

Ebenfalls in der Rudolf-Diesel-Straße ist eine Bühnenkonstruktion zur Aufnahme einer Absorptionskälteanlage im Innenhof einer Firma geplant. Durch das Unterfangen soll der Ausnutzungsgrad der dortigen Blockheizkraftwerke erhöht werden und die Kälteerzeugung sichergestellt werden. Auch hier stimmte das Gremium einstimmig für den Bauantrag, weil das Bauvorhaben von der Straße aus nicht ersichtlich ist und etwaige Emissionswerte vom Landratsamt ermittelt werden.

Elfriede Klein (Grüne) machte außerdem auf das Problem „Biber an der Gennach“ aufmerksam und bat um eine entsprechende Ummantelung der Bäume. Bürgermeister Robert Pöschl zeigte Verständnis für die Tatsache, gab aber zu verstehen, dass nicht jeder Ast geschützt werden könne, größere Bäume aber gerne angeschaut werden könnten. Die Nachfrage, warum die Wasserspiele am Bahnhofsplatz noch abgestellt seien, erklärte er mit der Rutschgefahr auf dem öffentlichen Platz, die bei den Minusgraden zurzeit noch nicht unterschätzt werden dürfe. Am Ende richtete Stadtrat Helmut Weiß (CSU) seinen Blick noch einmal in die Rudolf-Diesel-Straße. Er bedankte sich bei allen Beteiligten für die rundum gelungene Aufstellung des Feldkreuzes dort.

Agnes Reißner

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