Besserer Weg nach Landsberg

Wegeverbindung Richtung Osten soll ausgebaut werden – drei Varianten

Der Weg an der Sinkelmühle Richtung Landsberg müsste auf einer Länge von rund 1,7 Kilometer asphaltiert werden.
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Der Weg an der Sinkelmühle Richtung Landsberg müsste auf einer Länge von rund 1,7 Kilometer asphaltiert werden.

Buchloe – Klimaschonend von Buchloe nach Landsberg kommt man am einfachsten mit dem Fahrrad. Wie schön wäre es, wenn dieses Unterfangen noch dazu sicher, schnell und gut fahrbar wäre? Die UBI-Fraktion des Buchloer Stadtrats hatte dazu schon im Juli die Radverbindung zwischen Buchloe und Landsberg über Honsolgen und die Singold- beziehungsweise (umgangssprachlich) Sinkelmühle im Auge und eine Instandsetzung beantragt. In der jüngsten Stadtratssitzung kam der Antrag nun auf den Tisch und bot viel Diskussionsstoff.

Das Sonderprogramm „Stadt und Land“ unterstützt den Radwegeausbau mit Förderungen und davon soll auch Buchloe profitieren, wenn die Stadt die Radwegeverbindung nach Landsberg instand setzt. Mit Blick auf ein flächendeckendes Angebot umfasst das Programm auch interkommunale Maßnahmen, insbesondere Stadt-Umland-Verbindungen einschließlich Maßnahmen zur Bildung interkommunaler Radverkehrsnetze. Buchloe und Landsberg liegen bekanntlich nicht nur in unterschiedlichen Landkreisen, sondern sogar in unterschiedlichen Regierungsbezirken.

Mehrere Wege führen von der Stadt im Ostallgäu nach Landsberg, wie Stadtbaumeister Stephan Müßig den Stadträten vorstellte. Die kürzeste Verbindung mit zwölf Kilometern, die Bestandteil des UBI-Antrags ist, müsste nur auf circa 1,7 Kilometern asphaltiert werden, um zu einem Alltagsradweg zu werden. Aktuell ist der Abschnitt zwischen der Singoldmühle und der Via Claudia gekiest und laut UBI in einem schlechten Zustand. Nördlich davon gibt es eine Route über Holzhausen und den Stoffersberg und südlich eine weitere über Honsolgen, den Koppenhof und dem Landsberger Stadtteil Erpfting. Zu letzterer Route existiert die Überlegung, sie durch den Wald weiter ostwärts verlaufen zu lassen, anstatt über den Bronner Weiher.

Für jede dieser Strecken konnte sich der ein oder andere Stadtrat erwärmen. Wie Bürgermeister Robert Pöschl allerdings mehrfach betonte, sei es wichtig, dass überhaupt einer der Radwege über das Förderprogramm umgesetzt werde. In einem nächsten Schritt sollen die Varianten von einem Planungsbüro geprüft und Gespräche mit den Nachbarn in Oberbayern geführt werden. Die Ergebnisse sollen dem Stadtrat erneut präsentiert werden. Dieser muss sich dann festlegen.

Martina Staudinger

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