Rettenbach steht unter Schock

Betroffenheit und Hilfsbereitschaft in Rettenbach nach Hausexplosion groß

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Vor einer Kiefer direkt neben dem durch die Explosion eingestürzten Haus erinnern Blumen, Kerzen und ein Kreuz an die Tragödie.

Rettenbach – Große Betroffenheit herrscht nach der tragischen Explosion eines Wohnhauses in der Gemeinde Rettenbach am Auerberg, bei der ein Familienvater und seine Tochter aus dem Leben gerissen wurden. Doch auch die Hilfsbereitschaft ist groß. In dieser schweren Zeit halten die 900 Bewohner des Dorfes zusammen.

Bürgermeister Reiner Friedl ist seit Sonntag im Dauereinsatz als Krisenmanager. „Die Hilfsbereitschaft und der Zusammenhalt in unserem Dorf sind vorbildlich. Daraus schöpfe ich die Kraft, alles zu koordinieren, zu beauftragen, zu reden, aufzuklären, zu helfen“, sagt er. „In dem ganzen Unglück ist es ein Trost, wenn man sieht, wie reibungslos und vorbildlich die Rettungsarbeiten gelaufen sind und wie der Zusammenhalt es ermöglicht, so eine Situation zu meistern, auch wenn trotz aller Bemühungen zwei Tote zu beklagen sind.“ Um der Trauer Ausdruck zu verleihen, wurden bereits Gedenkfeiern abgehalten. Die Bürger und besonders die betroffenen Familien liegen dem Bürgermeister sehr am Herzen. „Wir konnten mittlerweile durch den Einsatz vieler Helfer die Familien mit ausreichend Kleidung etc. versorgen. Darum bitten wir nur noch um Spenden auf das Konto beim Allgäuer Hilfsfonds“, sagt Friedl.

Stadt Buchloe unterstützt die Opfer

Nach dem verheerenden Explosionsunglück unterstützt auch die Stadt Buchloe die Opfer mit einer Geldspende. Dem Aufruf der Landrätin folgend wird die Stadt Buchloe dem Allgäuer Hilfsfonds einen Betrag von 2.000 Euro zur Verfügung stellen. Mit der zweckgebundenen Spende soll eine erste schnelle Hilfe für die vom Unglück betroffene Familie ermöglicht werden. Einen entsprechenden Beschluss hat der Buchloer Bauausschuss einstimmig gefasst.

st/kb

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