Eine vielversprechende Premiere

Bezirk Schwaben vergibt erstmals Musikförderpreis an musikalischen Nachwuchs

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Jürgen Schwarz, Geschäftsführer des Bayerischen Musikrats (v. li.), Stellvertretender Bezirkstagspräsident Johann Fleschhut, das „ensemble cantissimo“, Nathalie Schmalhofer (4. v. re.), Johannes Kammler (3. v. re.), sowie Jurysprecher Karl Zepnik (rechts).

Irsee – Künstler aus Schwaben wurden im festlichen Rahmen in Kloster Irsee mit dem neu vom Bezirk Schwaben geschaffenen Musikförderpreis ausgezeichnet. Karl Zepnik, Vorsitzender der Jury und künstlerischer Leiter der Bayerischen Musikakademie Markt­oberdorf, stellte die Preisträger vor.

Nathalie Schmalhofer, Violinistin, Johannes Kammler am Bariton und das Vokalensemble „ensemble cantissimo“ unter der Leitung von Markus Utz sind die Gewinner. 

Für den stellvertretenden Bezirks­tagspräsidenten Johann Fleschhut war es eine Herzensangelegenheit: „Wir haben in Schwaben zwar schon eine vielfältige und hochkarätige Musiklandschaft, aber es ist uns ein Anliegen, neben der Unterstützung von Konzerten und Veranstaltungen, direkter und persönlicher zu fördern“. 

Diese Preisträger sind nun die ersten Künstler, die den Musikförderpreis erhielten. Aus 36 Bewerbungen wurden sie ausgewählt. „Positiv überrascht hat uns nicht nur die hohe Qualität, sondern auch die Bandbreite der Bewerbungen, die verschiedenste Musikgattungen und Darbietungsformen vom Solisten bis zu Orchestern und Komponisten umfasste“, so Zepnik. 

Im Auswahlgremium waren außerdem Bezirksrätin Petra Beer, Bezirksrat Herbert Pressl, der Schulleiter der Berufsfachschule für Musik Krumbach, Thomas Frank, und Prof. Eckhard Fischer, künstlerischer Leiter des Oberstdorfer Musiksommers. 

Förderpreis von 15.000 Euro

Warum es sich lohnt, den musikalischen Nachwuchs in Schwaben zu fördern, stellten die Preisträger mit ihren Beiträgen beim Festakt ausdrucksstark unter Beweis. Sie wurden jeweils mit einem Förderpreis in Höhe von 15.000 Euro ausgezeichnet. Das Preisgeld soll für musikalische Projekte in Schwaben eingesetzt werden. Die Umsetzung der Projekte beziehungsweise Konzerte werde in den nächsten Monaten geschehen und soll bis Frühjahr 2020 abgeschlossen sein. Die Durchführung und Organisation des Preises wurde an die Bayerischer Musikrat Projekt GmbH übertragen.

kb

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