Das Bier fließt wieder

Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren bringt Neuauflage des „Blasiusbiers“ raus

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Das „Blasiusbier“ – vor dem ersten Schluck: Kirchenpfleger Gerd Neugebauer (v. li.), Oberbürgermeister Stefan Bosse, Stadtpfarrer Bernhard Waltner, Diplombraumeister Michael Rink und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Roland Janser.

Kaufbeuren – Wenn man sich in Bayern mit einem auskennt, dann ist das Bier. So verwundert es auch nicht sonderlich, dass das im Mai neu entwickelte „Blasiusbier“ von der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren so gut ankam. Das kühle Blonde soll deshalb eine Neuauflage erfahren.

Im Mai haben Vertreter der Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren in der Brauerei „Dein Bier“ in Hausen mit dem Diplombraumeister Michael Rink ein spezielles „Blasiusbier“ gebraut. Der Anlass war das Tänzelfest. Dort stand heuer nämlich die Blasiuskirche im Mittelpunkt, weil sie vor 700 Jahren zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde.

Im Juli hat man also das „Blasiusbier“ zum ersten Mal ausgeschenkt. Die Spannung war groß. „Im Mai haben wir noch überlegt, wie wir die 600 Liter irgendwie unter die Leute bekommen können“, erinnert sich Stadtpfarrer Bernhard Waltner. Aber die Sorge war unbegründet. Die 600 Liter Bier gingen weg wie warme Semmeln. Innerhalb weniger Tage waren die Fässer leer.

„Dass das Bier so einen Absatz findet, hätten wir nicht gedacht“, freut sich der Stadtpfarrer. Und deshalb hat er auch gleich die gute Nachricht zur verkünden: Es gibt Nachschub! Ein neuer Sud wurde angesetzt und in Flaschen abgefüllt.

Kaufen kann man das Bier in Sechser-Tragerln im zentralen Pfarrbüro (Pfarrgasse 18) und am Blasiusberg 11. Wer lieber gleich einen ganzen Kasten möchte, bekommt den direkt in der Brauerei „Dein Bier“ in Hausen beim Braumeister Michael Rink.

Und damit man auch mit einem guten Gewissen das Bier genießen kann, versichert Stadtpfarrer Waltner, dass der gesamte Erlös (pro Kasten drei Euro, pro Tragerl circa zwei Euro) für einen guten Zweck ist. Die Sanierung der Blasiuskirche soll damit unterstützt werden.

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