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Freischießen noch bis Samstag

Startschuss zum 93. Freischießen

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Die Historie rund ums Freischießen hielt am Wochenende Einzug in Obergünzburg.
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Die Historie rund ums Freischießen hielt am Wochenende Einzug in Obergünzburg.
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Der Festwagen der Aktienbrauerei.
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Die Gauabordnung Allgäu.
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Der Heimat- und Trachtenverein Scheidegg.
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Die Historie rund ums Freischießen hielt am Wochenende Einzug in Obergünzburg.
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Die Historie rund ums Freischießen hielt am Wochenende Einzug in Obergünzburg.
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Die Historie rund ums Freischießen hielt am Wochenende Einzug in Obergünzburg.

Obergünzburg – Am vergangenen Freitagabend war es wieder so weit: Da knallte der Startschuss zum 93. Freischießen in Obergünzburg. Mit dem Historienspiel feierten hunderte Zuschauer die Eröffnung und den Beginn des traditionellen Obergünzburger Freischießens. Das Historienspiel wird alle drei Jahre ausgerichtet und spielt die Geschichte des Freischießens in Obergünzburg nach.

Bereits Mitte des 16. Jahrhundert brachte Fürstabt Wolfgang von Grünenstein das Freischießen in die Marktgemeinde. Als Anreiz für die Bauern, die Landesgrenzen des Fürstabts zu schützen, galt es für sie das Schießen zu üben. Doch er hatte nicht mit den renitenten Obergünzburger Bauern gerechnet. Daher lobte der Fürstabt das „Freischießen“ sowie ein Preisgeld in Höhe von fünf Goldgulden für den Sieger dieses Wettbewerbes aus. 

Mit dieser Geschichte wurden die Zuschauer auch heuer wieder in das Jahr 1535 geführt. In seiner Eröffnungsrede begrüßte Bürgermeister Lars Leveringhaus die Ausrichter – den Schützenverein „Guntia“ Obergünzburg e.V. und die Königlich Privaten Feuerschützen seit 1525 Obergünzburg, kurz FSG Obergünzburg. Wie jedes Jahr veranstalten die beiden Schützenvereine auch 2015 das alljährlich stattfindende Freischießen. 

Bürgermeister Leveringhaus sprach in seiner Festrede davon, wie besonders die Stellung dieser Veranstaltung im Kalender der Gemeinde ist und lobte die großartige Zusammenarbeit zwischen den Schützen und der Gemeindeverwaltung. Den beiden Schützenmeistern Wolfgang Heinold und Max Schwarzer, den Schützenkönigen der beiden Vereine sowie allen Beteiligten wünschte Leveringhaus eine schöne Zeit in Obergünzburg. 

Nach dem Einzug ins Festzelt auf der Rösslewiese war es dann so weit: Mit nur zwei Schlägen zapfte Bürgermeister Leveringhaus beim traditionellen Bieranstich das erste Fass an und eröffnete damit auch den Festzelt-Betrieb. Festwirtin Susanne Lolacher freute sich, auch heuer wieder die vielen hundert Besucher mit einem kühlen Bier und einer zünftigen Mahlzeit verwöhnen zu dürfen. Der eigentliche Höhepunkt – die Schießwettkämpfe – begannen bereits am vergangenen Samstag und finden ihren Abschluss am Sonntag, 6. September. 

Am Sonntag folgte mit dem Festumzug ein weiterer Höhepunkt. Nachdem dieser im letzten Jahr ins Wasser fiel, fand er dieses Jahr bei hochsommerlichen Temperaturen und grandiosem Sonnenschein statt. Dies führte bei den über 2000 Teilnehmern, zahlreichen Besuchern und natürlich den Organisatoren zu einem Strahlen in den Gesichtern. 

Über 66 Gruppen zogen durch die Obergünzburger Innenstadt. In schönen Trachten und Gewändern zogen die Schützen mit ihren Schützenköniginnen und -königen durch den Markt. Begleitet wurden sie dabei von 14 Musikkapellen aus der Region sowie reich geschmückten Wagen. Anschließend fand bei musikalischer Unterhaltung im Festzelt ein gemütliches Beisammensein von Teilnehmern und Besuchern statt.

 Das Freischießen dauert noch bis Samstag, 5. September mit großem Unterhaltungsprogramm und Abschlussfeuerwerk. Der Gedenkgottesdienst am Sonntag beendet das Freischießen 2015.

von Benjamin Lahr

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