Gemeinsam gehts besser

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Marktoberdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell (links) und Biessenhofens Bürgermeister Wolfgang Eurisch bei der Vertragsunterzeichnung.

Marktoberdorf – Vergangene Woche haben die Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell (Marktoberdorf) und Wolfgang Eurisch (Biessenhofen) gemeinsam einen Vertrag unterzeichnet, der künftig die Klärschlammentsorgung der Gemeinde Biessenhofen und Stadt Marktoberdorf regelt.

Marktoberdorf wird zunächst sein Klärwerk um eine moderne Klärschlammentfaulung und ein Blockheizkraftwerk erweitern. Hier investiert die Kreisstadt rund drei Millionen Euro inklusive anstehender baulicher Sanierungen im Klärwerk. 

Beide Kommunen werden von der Zusammenarbeit profitieren: Biessenhofen dadurch, dass keine bauliche Investition in ihrer Kläranlage notwendig ist, Marktoberdorf davon, dass mit dem gewonnenen Biogas aus dem Faulgasbehälter das Blockheizkraftwerk betrieben wird, das damit einen Teil der Stromkosten des Klärwerks deckt. 

Zusätzlich wird noch die Menge an Klärschlamm nach der Faulung verringert, deshalb muss weniger Material zur Verbrennung nach Schongau transportiert werden. Biessenhofen zahlt über die Vertragslaufzeit von 20 Jahren an Marktoberdorf Gebühren für die Klärschlammanlieferung und kann im Gegenzug dafür maximal monatlich 340 Kubikmeter oder wöchentlich 120 Kubikmeter Klärschlamm entsorgen. 

Marktoberdorf und Biessenhofen hatten unabhängig voneinander Ingenieurbüros zur Wirtschaftlichkeitsberechnung beauftragt, mit dem Ergebnis, dass beide Kommunen durch die Zusammenarbeit finanzielle und ökologische Vorteile haben, betonten beide Bürgermeister bei der Vertragsunterzeichnung.

von Werner Wolf

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