Mit dem Blasmusikkalender-Team auf Shooting-Tour

Aufnahmen in karger Landschaft

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Visagistin Susanne Zech, selbstständig bei der Parfümerie Zeller, bereitet die Models in ihrer „Beauty Zone“ auf das Shooting vor.
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Der perfekte Shooting-Ort? Öde Landschaft in einer Kiesgrube nahe Dösingen.
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Der perfekte Shooting-Ort? Öde Landschaft in einer Kiesgrube nahe Dösingen.
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Thomas Greisel gibt dem Model Instruktionen.
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Posen für das perfekte Kalendermotiv.
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Greisel und Epp simulieren den „Blick durchs Gebüsch“, der für eine interessante Perspektive sorgt.
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Epp sorgt für optimale Lichtverhältnisse.
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Kurze Sichtung und Besprechung der Fotos. Häufig fallen ungünstige Gegebenheiten auf und die Pose des Models kann entsprechend korrigiert werden.

Dösingen/Ostallgäu – Auf der Jagd nach Bildern für den Blasmusikkalender zieht es Thomas Greisel, Organisator und Herausgeber des Blasmusikkalenders, und Fotograf Tobias Epp immer wieder zu neuen Orten – diesmal shooteten sie in einer Kiesgrube bei Dösingen. Der Kreisbote begleitete die beiden einen Nachmittag lang beim Shooting mit ihren Models für den neuen Blasmusikkalender, vom Schminken im Kosmetikstudio bis zum perfekten Foto.

30 Grad – die Sonne steht hoch, die Hitze strahlt von den Wänden ab, der karge Kiesboden reflektiert die Sonne zusätzlich. Am frühen Nachmittag ist es in dem Kessel ohne einen einzigen Schatten spendenden Baum fast unerträglich heiß. Da kommt selbst der entspannte Fotograf Tobias Epp ins Schwitzen – nicht nur wegen des Models, das, lediglich mit Unterwäsche bekleidet, mit seiner Kamera flirtet.

Ungewöhnliche Shooting-Orte

Doch für das perfekte Foto nehmen Herausgeber Thomas Greisel und Fotograf Tobias Epp einiges in Kauf. Die Kiesgrube bei Dösingen dient als Shooting-Ort für die fünfte Ausgabe des Blasmusikkalenders. Die nahe Umgebung rund um Heimat- und Wohnort von Greisel hat bereits mehrfach als Kulisse gedient. Daher sind sie immer wieder auf der Suche nach neuen, auch ungewöhnlicheren Orten. „Die Kiesgrube ist bislang unsere außergewöhnlichste Location“, so Greisel. Auf den ersten Blick scheint die Grube wenig einladend. Doch die öde Landschaft, die den Hintergrund für mehrere Kalenderblätter bilden soll, lässt Raum für das Wesentliche – und für die Fantasie des Betrachters.

An diesem Tag werden drei Models abgelichtet. Christin aus dem Sauerland, die bislang noch nie vor der Kamera stand, erweist sich als Naturtalent. Nach kurzer Zeit ist die perfekte Aufnahme im Kasten. Das Shooting mit Model Julia dauert hingegen länger als geplant. Spontan ist Greisel und Epp eine Idee für das Kalenderdeckblatt gekommen, die sogleich umgesetzt werden soll. Solche Momente müssen genutzt werden, weiß Greisel nach vier veröffentlichten Kalenderausgaben inzwischen aus Erfahrung. Denn so manches Kalendermotiv ist aus einem ungeplanten Einfall heraus entstanden. Nachdem das Shooting bislang in entspannter Atmosphäre abgelaufen ist, wird die Stimmung zunehmend konzentriert, als Julia am Ufer des Baggersees posiert. Doch das ist nicht als schlechtes Zeichen zu deuten. Greißel verrät: „Wenn es ruhig wird, ist es perfekt.“

Ein Hauch von Erotik

Anlässlich des fünfjährigen Bestehens wird es neben der Girls- und Men-Ausgabe auch eine Sonderedition geben. „Schwarzweiß, weniger Hintergrund, mehr Haut“, so beschreibt Greisel das Konzept der Jubiläums-Edition. Die mit einer Auflage von nur 300 Stück streng limitierte Jubiläums-Ausgabe des Blasmusikkalenders lässt tiefer blicken als üblich. In den bisherigen Ausgaben waren zwar auch immer einige Motive mit leicht bekleideten Damen und Herren zu sehen, jedoch soll neben den Models immer auch die Musik im Mittelpunkt stehen. Das Ziel: „Ich wollte zeigen, dass Blasmusik mehr zu bieten hat als Polka, Marsch und Walzer. Wir möchten mit dem Blasmusikkalender wieder mehr auf die Blasmusik aufmerksam machen. Sie wieder mehr in die Öffentlichkeit rücken und zeigen, dass auch die Jugend großes Interesse an Tradition und Heimatverbundenheit hat.“ Ein Hauch von Erotik sollte bislang lediglich die Fantasie des Betrachters anregen. Die Jubiläums-Edition soll diesen Gedanken nun etwas gewagter umsetzen.

Der perfekte Schuss

Es ist Abend geworden. Die letzten Fotos sind im Kasten, die Temperaturen inzwischen auf ein erträgliches Maß gefallen. Die Wartezeit hat sich für Model Gunter – und natürlich für die künftigen Käuferinnen der Men-Edition – gelohnt. Im warmen Abendlicht sind Fotos mit dem ganz gewissen Etwas, nachdem Epp immer sucht, entstanden. Der Shooting-Tag ist beendet. Doch jetzt beginnt für Epp erst der Hauptteil seiner Arbeit. Die Fotos müssen gesichtet, ausgewählt und nachbearbeitet werden. Eine nicht immer einfache Aufgabe, wenn, wie an diesem Tag, zahlreiche gelungene Aufnahmen entstanden sind.

Wer wissen will, welche der zahlreichen Motive es letztlich in den Kalender geschafft haben, muss sich jedoch noch bis zum 21. Oktober gedulden. Erst dann bekommen die Models und die Öffentlichkeit das Endergebnis erstmals zu Gesicht, denn dann werden die Kalender für das Jahr 2018 im Stadltheater in Blonhofen offiziell vorgestellt – natürlich thematisch passend mit zünftiger Blasmusik von den Brauhaus Musikanten. Ab diesem Datum beginnt dann auch der Versand des Kalenders. Der Kalender kann allerdings bereits ab Ende September im Internet über die Seite www.blasmusik-kalender.de oder über den Blasmusik-Shop (www.blasmusik-shop.de) vorbestellt werden. Die Vorbestellung lohnt sich, denn der Kalender erfreut sich inzwischen auch überregional zunehmender Beliebtheit und die 3000 Stück der Damen-, und die 1000 Stück der Männer-Ausgabe werden erfahrungsgemäß spätestens kurz vor Weihnachten knapp.

von Sabrina Hartmann

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