Blaulichttag ist Publikumsmagnet

Löschen, retten, bergen – die Rettungsdienste präsentieren sich

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Anhand des Notfallszenarios "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" zeigten die Rettungskräfte, wie sie im Ernstfall Hand in Hand arbeiten.
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Anhand des Notfallszenarios "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" zeigten die Rettungskräfte, wie sie im Ernstfall Hand in Hand arbeiten.
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Anhand des Notfallszenarios "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" zeigten die Rettungskräfte, wie sie im Ernstfall Hand in Hand arbeiten.
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Anhand des Notfallszenarios "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" zeigten die Rettungskräfte, wie sie im Ernstfall Hand in Hand arbeiten.
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Anhand des Notfallszenarios "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" zeigten die Rettungskräfte, wie sie im Ernstfall Hand in Hand arbeiten.
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Marktoberdorf – Ob Simulationsflug im Polizeihubschrauber, Drehleiterausflug in luftige Höhen oder Löschübung in Gummistiefeln – beim großen Blaulichttag der Rettungsdienste in Marktoberdorf konnten sich die Besucher selbst ein Bild von der Vielfalt der Einsätze der verschiedenen Rettungsorganisationen machen.

Sie waren alle da, die Feuerwehren der Stadt aus Leuterschach, Geisenried, Sulzschneid, Rieder, Thalhofen, Bertoldshofen und Marktoberdorf, das Technische Hilfswerk, Wasserwacht, Werkfeuerwehr AGCO/Fendt, Rettungsdienst und Sanitätsdienst des BRK, Katastrophenschutz und Polizei. Verschiedene Vorführungen zeigten den Besuchern die Tätigkeiten und das Zusammenspiel der Rettungsorganisationen, so zum Beispiel bei einem Verkehrsunfall oder bei einem Brand. Dann muss nämlich alles schnell, sicher und Hand in Hand gehen, wie der erste Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Marktoberdorf, Rasso Rehle, erklärte und was Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell am eigenen Leib überprüfen konnte. Der Rathauschef spielte den Fahrer eines verunglückten Pkw, der von der Feuerwehr aus seinem Wagen befreit und vom Notarzt versorgt wurde. Bei der Vorführung des Einsatzszenarios „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ bewiesen die Rettungskräfte von Feuerwehr, Polizei und Rotem Kreuz eindrücklich, wie sehr ihre gemeinsame Hilfe vor Ort im Unglücksfall vonnöten ist. Mehrere bereits schrottreife Unfallautos fielen an diesem Tag übrigens Spreizer und Schere zum Opfer.

Auf Hochglanz poliert präsentierten dagegen alle Organisationen ihre Gerätschaften bei einer großen Fahrzeugschau entlang der Ruderatshofener Straße. Und auch Historienfreunde kamen auf ihre Kosten: Anhand alter Fotos und Einsatzgerätschaften erhielten die Besucher einen Einblick in die Brandbekämpfung früherer Zeiten.

Der Tag im Zeichen des Blaulichts begeisterte natürlich auch die Kinder, für die die Jugendfeuerwehr Kinderspiele, das Kinderschminken und die Hüpfburg betreute. Wer wollte, konnte endlich einmal am Lenkrad eines Feuerwehrfahrzeugs sitzen, mit dem Feuerwehrschlauch das (brennende) Puppenhaus löschen oder im Polizeiauto das Blaulicht einschalten.

Viele hunderte Besucher säumten am vergangenen Samstag das Gelände rund ums Feuerwehrhaus Marktoberdorf. Beste Werbung für die meist ehrenamtlichen Rettungsdienste, die gemeinsam auch in der Grillbude und beim Kuchenverkauf mit anpackten. Für den Besucher stellte sich darüber hinaus ein wohliges Gefühl ein, das sagte: Gut, dass es sie gibt.

von Angelika Hirschberg

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