Es wird viel geheiratet – Marktoberdorf in Zahlen

Bei Braut und Bräutigam beliebt

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Der Bauerngarten des Heimatmuseums (hier zur Nacht der Museen) zählte auch 2017 zu einem der beliebtesten Orte, den Bund der Ehe zu schließen.

Marktoberdorf – Wer, wo und vor allem wie viele? Solche Fragen beantwortet das Standesamt gern und macht aus reiner Statistik buntes Marktoberdorfer (Ehe-)Leben.

Heiraten im Bauerngarten

Hätten Sie es gedacht? Der Dezember war im Jahr 2017 erneut der beliebteste Monat für Paare, sich das Ja-Wort zu geben. 23 Trauungen verzeichnete das Standesamt im letzten Monat des vergangenen Jahres, gefolgt von den Monaten August und Oktober (jeweils 13 Hochzeiten). Im Wonnemonat Mai gab es zwölf Eheschließungen. Insgesamt heirateten 106 Paare – 21 mehr als noch vor zwei Jahren – darunter waren drei Ehen von gleichgeschlechtlichen Paaren. Die Brautpaare bevorzugten dabei nicht immer das Standesamt, sondern ungewöhnliche Trauungsorte. Besonders beliebt war erneut der Bauerngarten des Heimatmuseums: 25 Paare gaben sich dort das Ja-Wort. Zehn Trauungen arrangierte das Standesamt bei Kerzenschein, zwei im Künstlerhaus und zwei am beziehungsweise auf dem Floß des Ettwieser Weihers.

Was die örtliche Statistik außerdem verrät, ist die Zahl derjenigen, die von außerhalb kommen und gerade Marktoberdorf als ihren Ort zum Heiraten wählten. 32 der 106 Paare kamen mitunter von weither, um sich gerade hier trauen zu lassen. Vor zwei Jahren waren es gerade mal halb so viele „Hochzeitstouristen“ gewesen. Unter den Heiratenden waren bei 64 Paaren beide ledig und 93 Paare bestimmten gemeinsame Ehenamen, die meisten (82) den Namen des Mannes. Außerdem verzeichnet die Behörde sieben neue Doppelnamen in der Kreisstadt.

Echte Marktoberdorfer Kinder

Das Standesamt vermerkt außerdem die Zahl der Kinder, die in Marktoberdorf geboren wurden. Ein Junge und zwei Mädchen sind es, die 2017 als Hausgeburt in der Kreisstadt oder den umliegenden Teilorten zur Welt kamen. Respekt! Beurkundet hat das Standesamt auch die Sterbefälle in der Kreisstadt. Demnach sind 130 Marktoberdorfer, 57 Männer und 73 Frauen, im vergangenen Jahr gestorben. Auch die Zahl der Kirchenaustritte vermerkt das Amt gewissenhaft. 95 Menschen entschieden sich, aus der katholischen (81) sowie evangelischen (14) Kirche auszutreten.

von Angelika Hirschberg

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