Besinnlicher Jahresausklang im Stadtrat

Bürgermeister und Stadtratsältester lassen 2021 Revue passieren

Die Tischdekoration zu Weihnachten
+
Die Tischdekoration und die Weihnachtsansprachen in der letzten Stadtratssitzung des Jahres ließen Besinnlichkeit aufkommen.
  • Martina Staudinger
    VonMartina Staudinger
    schließen

Buchloe – Der offizielle Teil der letzten Stadtratssitzung im Jahr schließt in traditionell mit der Weihnachtsansprache des Bürgermeisters und der Jahresabschlussrede eines Stadtratsmitglieds. Die Atmosphäre im Saal lud bereits dazu ein, sich auf das bevorstehende Weihnachtsfest zu besinnen. Tannenzweige, brennende Kerzen und liebevolle Dekoration auf den Tischen sowie der warme Punsch, an dem sich die Stadträte bedienen durften, stimmten auf den gemeinsamen Imbiss im Anschluss an die Sitzung ein.

Nachdem ein letztes Mal in diesem Jahr die Tagesordnung behandelt worden war, leitete Bürgermeister Robert Pöschl (CSU) mit seiner Rede zum gemütlichen Ausklang des Abends über. „Das ist das Besondere an Weihnachten: der Mensch steht im Mittelpunkt und wir dürfen Menschlichkeit schenken und erfahren. Ein besonderes Zeichen setzen wir dabei, wenn wir anderen Menschen danken“, betonte er. Das Stadtoberhaupt bedankte sich bei seinen beiden Stellvertretern „für das gute und vertrauensvolle Miteinander“ und den Mitgliedern des Stadtrates „für die in Quantität und Qualität konstruktive und wertvolle Arbeit zum Wohle unserer Stadt“. Daneben sprach er auch der Stadtverwaltung, allen städtischen Einrichtungen, den Mitarbeitern im Gesundheitsbereich für ihre „unglaubliche Leistung in den schwierigen Pandemiezeiten“, sowie allen Bürgern der Stadt, den Kirchen, den Gewerbetreibenden, der Presse und den Ehrenamtlichen seinen Dank aus.

Covid-19-Infektion überstanden

Als besondere Freude bezeichnete er es, dass die diesjährigen Worte zu Weihnachten und zum Jahresausklang von Josef Rid stammen. Der Fraktionsvorsitzenden der Freie Wähler-Fraktion habe „wie kein anderer unter uns“ die Corona-Pandemie „am eigenen Leib“ mit einem besonders schweren Infektionsverlauf „erleben, erleiden und durchstehen müssen“. „Sein Wille, seine Lebenskraft und sein Mut sind uns Vorbild“, sagte Pöschl und übergab das Wort an Rid.

Der 80-jährige Stadtratsälteste sprach zunächst ebenfalls die Corona-Situation an. Sie sei nach wie vor eine große Herausforderung mit zu hohen Inzidenzzahlen und ausgelasteten Betten auf den Intensivstationen. Er bedankte sich bei den Ärzten und dem Pflegepersonal – auch im Seniorenheim – für ihre aufopfernde Arbeit rund um die Uhr. Eine Aufwertung für das Krankenhaus St. Josef sei der dort entstehende Bau der Pflegeschule, an der zukünftig deutlich mehr Pflegekräfte ausgebildet werden könnten.

Umwelt- und Klimaschutz

Andere wichtige Themen in der Stadt Buchloe würden ebenfalls bereits angegangen. Hier verwies er besonders auf den Umwelt- und Klimaschutz, der an erster Stelle stehen müsse. Mit der Sanierung der Kläranlage, der Regulierung der Gennach-Solaranlage an der Hirnschale und der Pflege des Stadtwaldes als Naherholungsgebiet seien dafür schon wichtige Schritte unternommen worden. Als weitere abgearbeitete Punkte führte er die Sanierung der Dreifachturnhalle, die Sanierung des Leichenhauses, die Gestaltung des Friedhofs mit Urnengräbern, die Sanierung des Eisstadions und die fertig gestellte Kindertagesstätte Franziskus an. Als nächstes stünden die Planung des neuen Kindergartens in Honsolgen sowie die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes auf der Agenda.

Auch Rid nutzte die Gelegenheit, um seinen Dank an alle im Ehrenamt Tätigen, an die Mitarbeiter der Stadt, den Bürgermeister und die Stadtratskollegen zu richten. „Demokratie lebt von unterschiedlichen Meinungen“, bekräftigte er. „Wenn auch bei manchen Entscheidungen nicht alle Stadträte der gleichen Meinung waren, so kann man doch sagen, dass bei den wichtigen Entscheidungen, die unsere Stadt voranbringen, fast immer mit großer Mehrheit oder einstimmig abgestimmt wurde.“

Meistgelesene Artikel

Interpol-Betrüger bringen 24-Jährigen um sein Erspartes
Kaufbeuren
Interpol-Betrüger bringen 24-Jährigen um sein Erspartes
Interpol-Betrüger bringen 24-Jährigen um sein Erspartes
Ein Werk für Fendt-Talente
Kaufbeuren
Ein Werk für Fendt-Talente
Ein Werk für Fendt-Talente
Startschuss für neues Freizeitareal im Jordanpark
Kaufbeuren
Startschuss für neues Freizeitareal im Jordanpark
Startschuss für neues Freizeitareal im Jordanpark
Beim TrachtenMadl zuhause: Der Kreisbote hat Anna besucht
Kaufbeuren
Beim TrachtenMadl zuhause: Der Kreisbote hat Anna besucht
Beim TrachtenMadl zuhause: Der Kreisbote hat Anna besucht

Kommentare