Keine Aufnahmen oder Entlassungen von Patienten

Buchloer Krankenhaus geschlossen: Verdacht auf Corona-Mutation bei einem Patienten

Krankenhaus Buchloe
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Aktuell finden keine Aufnahmen oder Entlassungen von Patienten statt. Ferner ist das Krankenhaus Buchloe von der Notfallrettung abgemeldet.

Buchloe – Das Buchloe Krankenhaus ist aktuell aufgrund einer möglichen Corona-Mutation geschlossen. Bei einem Patienten der Klinik St. Josef Buchloe besteht der Verdacht auf eine Mutation des Coronavirus (VOC). Um welche Variante es sich handelt, ist aktuell noch nicht bestätigt. Das Gesundheitsamt Ostallgäu geht aufgrund der übermittelten Laborergebnisse vom 30. Januar aber davon aus, dass es sich um die brasilianische oder südafrikanische Variante handelt. Weitere Tests wurden veranlasst.

Der junge Patient kommt aus einer Flüchtlingseinrichtung aus dem Nachbarlandkreis Landsberg und wurde mit dem Rettungsdienst als Covid-Fall in die Klinik St. Josef Buchloe eingeliefert, bestätige Klinikchefin Ute Sperling auf Anfrage.

Der Patient wurde, wie jeder Covid-Fall, von Beginn an isoliert, einzelbetreut und unter höchsten Schutz- und Hygienemaßnahmen behandelt. Aktuell gehe es dem Patienten den Umständen entsprechend gut, so Sperling.

Der Ärztliche Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) entschied als sofortige Maßnahmen für die Klinik St. Josef Buchloe einen Aufnahme- und Abverlegungs-Stopp. Dies bedeutet, dass keine Aufnahmen oder Entlassungen von Patienten stattfinden und das Krankenhaus von der Notfallrettung abgemeldet ist. Die Notfallversorgung wird durch die umliegenden Kliniken abgedeckt.

„Die Ärzte und Mitarbeiter der Klinik unterliegen bereits seit Monaten einer eng getakteten und strengen Teststrategie“, so Sperling. Zusätzlich werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am heutigen Montag durch das Gesundheitsamt nochmal gesondert getestet, um sowohl das Personal als auch die übrigen Patienten zu schützen.

kb

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