Eine Begegnung mit dem Christkind

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Einige tausend Menschen haben auch dieses Jahr wieder den viertägigen Buchloer Christkindlmarkt besucht, der vom hiesigen Gewerbeverein veranstaltet wird.

Buchloe – Das Christkind war in der Stadt und nahm die Wünsche der Kinder persönlich entgegen. So geschehen bei der Eröffnung des 33. Buchloer Christkindlmarktes am Kirchplatz. Liebevolle Eltern dokumentierten die strahlenden Augen ihrer Sprösslinge mit dem Handy und machten so die Begegnung mit dem himmlischen Wesen zu einem unvergesslichen Erlebnis für den Nachwuchs.

Das himmlische Wesen heißt übrigens Annalien Frage, kommt aus Landsberg und ist 18 Jahre alt. „Berufserfahrung“ hat sie auch schon mitgebracht. In gleicher Funktion hat sie vor zwei Jahren den Landsberger Christkindlmarkt eröffnet. Es verwundert nicht, so verriet die Mutter, wenn sie gerne Schauspielerin als Berufswunsch angibt. Es müssen auch nicht nur himmlische Rollen sein. Himmlisch war aber das Outfit des Christkindls, das Mutter Sabine selbst genäht hatte. Nicht abgesprochen aber perfekt passte dazu das himmlische Gewölbe, in der das Christkind Audienz hielt.

Die Stimmung war perfekt, als Buchloes Bürgermeister Josef Schweinberger den Buchloer Christkindlmarkt für eröffnet erklärte. Der Männerchor der Bundesbahn und die Chorklasse der Comenius-Grundschule sorgten mit ihren weihnachtlichen Liedern für die richtige Stimmung.

Der Christkindlmarkt ist aber nicht nur ein Markt für Kinder. Wer ohne Nachwuchs kam, traf Freunde und Nachbarn. Das kulinarische Angebot konnte sich sehen lassen: Crêpes, Zwiebelkuchen, Rostbratwurst, Semmeln mit leckeren Grillsteaks, Apfelküchle, frisch geröstete Mandeln, bayerische Schmankerl aus Wurst und Käse sowie der obligatorische Glühwein und Punsch. Es war für jeden Geschmack etwas dabei.

Das Angebot der Fieranten konnte sich ebenfalls sehen lassen. Kerzen, Weihnachtsschmuck, Handschuhe, Mützen und vieles andere Nützliche oder nur Wunderschöne ging über den Ladentisch. An der Losbude herrschte reger Andrang, denn die Gewinne konnten sich sehen lassen. Ein zufriedener Niko Stammel beobachtete das rege Treiben auf dem Markt. Als Vorsitzender des Gewerbevereins hat er zusammen mit Volker Sengelaub den 33. Buchloer Christkindlmarktes konzipiert und ausgerichtet. Die Buden gehören dem Gewerbeverein, der Bauhof hat wie früher beim Aufstellen geholfen.

Man habe in der Vorweihnachtszeit immer besonders brav sein, Moos für die Krippe sammeln, Geschenke einpacken und Wunschzettel schreiben müssen, erinnerte Schweinberger in seiner kurzen Eröffnungsansprache. Da das Christkind Wünsche entgegennahm, stellte sich auch der Bürgermeister artig in die Reihe der Kinder und flüsterte dem Christkind seinen Wunsch ins Ohr. Viel Geld für die Stadt soll es gewesen sein, zumindest konnte man das an der Mimik des Christkinds ablesen.

Etwas profaner waren die Kinderwünsche. Die siebenjährige Raphaela wünschte sich Lego und Spiele. Die zwei Jahre jüngere Leonie hauchte dem Christkind den Wunsch eines Handys ins Ohr. Ob die Eltern eines schenken, bleibt ihr Geheimnis. Zumindest gibt es ein schönes Foto für das Familienalbum, wie sie zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Amelie das Christkind besuchte.

von Siegfried Spörer

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