Bauausschuss stimmt zu – Bauherr ist die Firma Hubert Schmid

Büros zwischen B 472 und Bahn

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Noch steht auf der Wiese im Gewerbegebiet das Heu. Auf diesem Grundstück wird ein großes Bürogebäude errichtet.

Marktoberdorf – Im Quartier zwischen der B 472 und der Bahnlinie möchte die Firma Hubert Schmid einen großen Bürokomplex errichten. Noch ist auf dem Grundstück an der Iglauer Straße grüne Wiese. Dort soll ein dreistöckiges Gebäude entstehen, das 42 Meter breit und 30 Meter tief ist.

Mit dem Antrag hatte sich der Bauausschuss des Stadtrates auf seiner Sitzung im Juni befasst. Die Räte dieses Gremiums befürworteten das Bauvorhaben, zu dem auch eine Tiefgarage gehört.

Der Bürokomplex wird im Gewerbegebiet zwischen der B 472 im Norden und der Bahnlinie Marktoberdorf-Füssen, die im Süden den Abschluss bildet, realisiert. Dort gehört der Firma Hubert Schmid auf der Westseite der Iglauer Straße bereits ein großes Firmengebäude. Zwischen dem bestehenden Haus und dem künftigen Bürotrakt befindet sich eine weitere Gewerbeimmobilie, in der ein Getränkemarkt untergebracht ist.

„Vorzeigeobjekt“

Georg Martin (Grüne) bezeichnete das Bauvorhaben nach Begutachtung der Pläne als „Vorzeigeobjekt für verdichtetes Bauen“. Positiv hob er hervor, dass auch eine Tiefgarage dabei sei.

Franz Barnsteiner (Freie Wähler, zugleich Verkehrsreferent im Stadtrat) lenkte das Augenmerk auf die Situation an der Einmündung der Iglauer Straße zur Bundesstraße 472. Darauf hatte auch Peter Fendt (Bayernpartei) schon früher im Stadtrat hingewiesen. Barnsteiner denkt daran, eventuell eine Ampel zu installieren, um das Einfahren auf die B 472 zu erleichtern – mit Blick auf den Verkehr Richtung Schongau und Innenstadt, mehr noch aber wegen der Links­abbieger, die stadtauswärts in Richtung Kempten und Geisenried wollen.

Ralf Baur vom Bauamt im Markt­oberdorfer Rathaus antwortete, dass dazu noch eine Verkehrszählung ausstünde. Sie sei Grundlage für die Entscheidung, ob eine Ampel dort Sinn mache.

Drei Geschosse

Das Bürogebäude, das die Hubert Schmid Planungs GmbH an der Iglauer Straße errichten möchte, umfasst drei Stockwerke und soll Platz für mehr als 60 Büros bieten. Die meisten davon sind in der Größe auf einen oder auf zwei Arbeitsplätze ausgerichtet.

Für das Projekt ist eine Befreiung von Bebauungsplan notwendig. Dem haben die Stadträte zugestimmt. Zum einen wird die bislang zulässige Wandhöhe um 1,50 Meter überschritten. Es sind dann elf Meter. Zum zweiten reicht der Komplex am südwestlichen Eck des Grundstücks über die festgesetzte Baugrenze hinaus, wie Marion Schmidt vom Stadtbauamt schilderte. Dennoch verbleibe bei der abknickenden Iglauer Straße ein ausreichendes Sichtdreieck, heißt es dazu.

jj

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