16.000 Amphibien gerettet

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Einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und den natürlichen Ressourcen will die Kreisgruppe Ostallgäu/Kauf- beuren den Kindern bei ihren Aktionen vermitteln.

Ostallgäu – Auf das Jahr 2015 hat jetzt der Bund Naturschutz Kreisgruppe Ostallgäu/Kaufbeuren in seiner Jahreshauptversammlung zurückgeblickt. Einer der Schwerpunkte war dabei die Umweltbildung. Die soll auch im kommenden Jahr fortgeführt werden. Außerdem will die Kreisgruppe den Förderverein Nationalpark Ammergebirge unterstützen, wofür sich die Versammelten mit einer Gegenstimme aussprachen.

Nachdem der Erste Vorsitzende Josef Kreuzer die Versammelten begrüßt hatte, blickte die Kreisgruppe gleich auf einen ihrer Schwerpunkte im vergangenen Jahr zurück: Die Umweltbildung. Anne Berkmüller, die dafür zuständig ist, stellte die durchgeführten Projekte vor. Mit Unterstützung vom Bund Naturschutz Naturerlebniszentrum Allgäu (NEZ) hatte die Kreisgruppe für Kindergärten, Grund- und Förderschulen mit vier Honorarkräften 45 Gruppenaktionen zu verschiedenen Themen in der Natur organisiert. Das soll auch 2016 wieder stattfinden.

Zudem fand das Projekt „Vielfalt erleben im Ostallgäu“ für Kinder, Jugendliche und Erwachsene statt. Gefördert durch den Umweltbildungsfonds organisierten zwölf Vielfalt-Führerinnen 16 Aktionen, davon drei mit Kindergruppen. Der Antrag für 2016 mit dem Thema Wildnis ist bereits gestellt. Für beide Projekte übernimmt die Kreisgruppe die Cofinanzierung.

Daneben war die Kreisgruppe auch bei der Betreuung der Amphibien aktiv, wie Kreuzer erklärte. Im Frühjahr waren Helfer 671 Stunden dafür im Einsatz. Sie trugen circa 16.000 Frösche, Erdkröten und Molche über die Straßen.

Auch neue Mitglieder hat die Kreisgruppe im vergangenen Jahr gewonnen. 91 Neuanträge nahm sie entgegen. Damit zählt die Kreisgruppe aktuell nun 2707 Mitglieder und Förderer.

Aus ihrem Amt verabschiedet hat die Kreisgruppe anschließend die Gebietsbetreuerin für Allgäuer Moore, Barbara Zach. Sie war von Anfang Mai 2011 bis Ende März 2015 tätig. Während dieser Zeit organisierte sie Aktionstage mit Schulen, kümmerte sich um die Ausstellung „Baden in der Faszination der Moore“ und führte Schulklassen und verschiedene Gruppen durch die Moorwelt. Weiterhin organisierte sie einen Torfbestimmungskurs. Auch Rekultivierungsmaßnahmen – also Arbeitseinsätze für Schulklassen im Hertinger Moos und Dümpfelmoos – fanden statt.

Im Rahmen der Bayern Tour Natur organisierte die Kreisgruppe zusammen mit den Ortsgruppen acht Führungen. Anschließend blickte Kreuzer auf den internen Arbeitsaufwand. Die Kreisgruppe traf sich 2015 zu acht Sitzungen. Im Sommer besichtigte der Vorstand des BN die Grundstücke, die gepflegt werden, sowie Brennpunkte der Region. Dazu zählen das Grundstück in Roßhaupten, die Lobach, die Buckelwiese in Pfronten, der Bodenloser See und das Hertinger Moos.

Nach dem Finanzbericht erfolgte die einstimmige Entlastung. Außerdem sprachen sich die Mitglieder mit einer Gegenstimme für die Unterstützung des Fördervereins Nationalpark Ammergebirge – zur Errichtung eines Nationalparks im Ammergebirge – aus. Abschließend ehrte der Erste Vorsitzende noch langjährige Mitglieder.

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