Buchloer Bundeswehrangehörige überreichen einen Scheck über 4629 Euro

Kriegsgräberfürsorge unterstützt

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Im Amtszimmer des Buchloer Bürgermeisters wurde ein Scheck für die Kriegsgräberfürsorge übergeben (v.l.): Bürgermeister Josef Schweinberger, Bruno Kiehl vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Helmut Seidel von der Veteranen- und Soldatenkameradschaft, Alexander Wurst und sein Chef Thomas Sandlein von der Luftwaffe.

Buchloe – Im Amtszimmer von Bürgermeister Josef Schweinberger fallen viele Entscheidungen über Geld. Vielleicht war es deshalb genau der richtige Ort für eine Spendenübergabe.

4629 Euro hatten aktive und ehemalige Bundeswehrangehörige für die Kriegsgräberfürsorge gesammelt. Bruno Kiehl, Bezirksgeschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge nahm den symbolischen Scheck entgegen. 

Einen weiteren Scheck in Höhe von 400 Euro soll es noch aus der Amberger Sammlung geben. Bürgermeister Peter Kneipp war allerdings aus dienstlichen Gründen verhindert. 

Die Buchloer Haustürsammlung des Instandsetzungszentrums der Luftwaffe aus Landsberg am Lech hatte 3257 Euro erbracht. Dienststellenleiter Thomas Sandlein und sein Mitarbeiter Maximilian Wurst berichteten, dass man bei den Buchloern freundlich aufgenommen worden sei. Weitere 1372 Euro kamen bei der Sammlung der Veteranen- und Soldatenkameradschaft Buchloe auf dem Friedhof an Allerheiligen zusammen, konnte der 2. Vorsitzende Helmut Seidel berichten. 

Bruno Kiehl erzählte in kleiner Runde bei Bürgermeister Josef Schweinberger über die Arbeit der Kriegsgräberfürsorge. Im letzten Jahren seien 36000 gefallene Soldaten aus dem 2. Weltkrieg überwiegend in Russland würdevoll auf Friedhöfe umgebettet worden. Auch aus dem 1. Weltkrieg würden noch Gefallene gefunden und umgebettet, sagte Kiehl. 

Josef Schweinberger betonte, man müsse die Erinnerung an die unsinnigen Kriege wach halten. Die Stadt habe vor einiger Zeit in diesem Sinne auch das Denkmal in Lindenberg mit dem örtlichen Verein der Gartenfreunde renoviert und durch Bepflanzung verschönert. „Es ist erschreckend, wenn man die vielen Namen und das Alter der Gefallenen liest“, sagte ein nachdenklicher Bürgermeister. von Siegfried Spörer

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