Oberdorfer Gaudiwurm sorgt für Stimmung

"Z’Bsuach in Oberdorf"

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Die Katastrophenband Rohrdorf aus Isny eröffnete den Faschingsumzug mit lauter Guggenmusik.

Marktoberdorf – Wie in jedem Jahr folgten wieder Aberhunderte Zuschauer dem bunten Faschingstreiben des Oberdorfer Gaudiwurms, der sich mit seinen bunten Wägen und Gruppen durch die Marktoberdorfer Innenstadt schlängelte.

Mit insgesamt 61 Zugnummern war der Oberdorfer Gaudiwurm als größter Fa- schingsumzug in Schwaben wieder Zuschauermagnet für Schaulustige aus Nah und Fern. Wie im gesamten Fasnachtstreiben war auch auf dem Oberdorfer Gaudiwurm das Sterben der Marktoberdorfer Innenstadt Thema Nummer eins – egal ob bei den Spinnen, die die ausgestorbene Innenstadt bevölkerten, bei der Gruppe Scarabeos, die sich sicher war: „Es ist fünf vor zwölf – die Uhr tickt“ oder bei den Landstreichern, die eine neue Kneipe für Marktoberdorf einforderten. 

Und auch das Moosrock-Cafe fand: „Alles Banane in MOD“. Doch nicht nur die örtliche Politik wurde thematisiert, auch die großen Geschehnisse des letzten Jahres wurden von den Faschingsfreunden nochmals aufgegriffen. So schwelgte die Ingenrieder Jugend bei der Ankunft der Nationalmannschaft in Berlin im Freudentaumel des gewonnenen WM-Titels und die Maskerer der Freiwilligen Feuerwehr Huttenwang freuten sich über die niedrigen Spritpreise, „bei denen das Autofahren wieder Spaß macht“. 

Die Steddar und Hofar Hütte im griechischen Göttergewand sagten dem Euro mit einem lauten „He du Hee“ ade. Für Stimmung bei den Zuschauern sorgten bei dem ausgelassenen Umzug die Musikkapellen aus der Umgebung, die mit ihren Kostümen den Faschingswägen in nichts nachstanden. von Sabrina Hartmann

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