Alle geplanten Veranstaltungen abgesagt

Corona-bedingt: Projekt »Freiraum« Kaufbeuren findet nicht statt

Die „Freiraum“ Organisatoren Kilian Herbschleb (rechts) und Till Nißle (links) vor dem ehemaligen Modemarkt Adler in der Kaufbeurer Innenstadt.
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Abgesagt: „Unter den gegebenen Umständen ist unser Projekt Freiraum leider nicht mehr umsetzbar“, erklärt Alfred Riermeier,  Leiter des Jugend- und Familienreferats der Stadt Kaufbeuren. 

Kaufbeuren – Über 1.000 Quadratmeter Veranstaltungsfläche, hochkarätige Gäste und viel Platz für spannende Diskussionen: All das sollte der Freiraum vom 16. Oktober bis 22. November in Kaufbeuren bieten. Corona-bedingt muss das Projekt nun komplett abgesagt werden. „2020 ist ein Jahr, in dem man immer flexibel handeln muss“, sagt Alfred Riermeier, Leiter des Jugend- und Familienreferats der Stadt Kaufbeuren.

„Unter den gegebenen Umständen ist unser Projekt Freiraum leider nicht mehr umsetzbar“, erklärt Riermeier und fügt an: „Nichts desto trotz möchte ich unseren unglaublich engagierten Mitarbeitern und allen weiteren am Projekt Beteiligten danken. Freiraum war und ist eine großartige Idee, von der ich hoffe, dass wir sie zu einem späteren Zeitpunkt doch noch umsetzen können.“

Bei dem Projekt von Kaufbeuren-aktiv und dem Stadtjugendring Kaufbeuren, gefördert vom Bundesprogramm Demokratie leben!, sollten Ausstellungen, Workshops und Diskussionen zu gesellschaftlich relevanten Themen wie Feminismus, Populismus oder Verschwörungstheorien eine Plattform geboten werden (wir berichteten).

Geplant waren auch Konzerte – sowohl lokale Künstler waren dazu eingeladen als auch die deutschlandweit bekannte Band Bananafishbones. Den Auftakt hätte mit Ernst Hebeker der ehemalige Pressesprecher der Bundesregierung gemacht. Riermeier lässt sich von der Freiraum-Absage derweil nicht entmutigen: „Schon jetzt freue ich mich darauf, dass wir in Kaufbeuren in den nächsten Monaten viele neue Projekte und Ideen angehen.“

kb

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