Ist es die Delta-Variante?

Coronavirus: Verdachtsfälle der Delta-Variante im Ostallgäu 

Eine Frau in weißem Schutzmantel und Mundschutz arbeitet in einem Labor
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Bei sieben bereits auf SARS-CoV2 positiv getesteten Personen aus dem Ostallgäu haben weitere Laboruntersuchungen ergeben, dass es sich um eine Coronavirus–Mutation (Variante B.1.617), die erstmals in Indien nachgewiesen wurde, handelt.

Landkreis – Es war wohl nur eine Frage der Zeit. Wie Thomas Brandl, Pressesprecher des Landratsamtes Ostallgäu mitteilte, wurde nun auch im Landkreis bei mehreren auf Sars-Cov2 positiv getesteten Personen eine Mutation des Virus festgestellt. Nun müssen weitere Laboruntersuchungen zeigen, ob es sich dabei tatsächlich um die hochansteckende, sogenannte Delta-Variante handelt.

So habe sich bei Laboruntersuchungen von sieben positiv getesteten Personen gezeigt, dass sie eine Coronavirus–Mutation (Variante B.1.617), die erstmals in Indien nachgewiesen wurde, in sich tragen. Ob es sich um die sogenannte Delta-Variante (VOC-Variante, B.1.617.2) handelt, müssen noch weitere Tests zeigen, erklärte Brandl.

Die Indische Mutation hat nach den wissenschaftlichen Erkenntnissen drei Formen, von denen B.1.617.2 eine besorgniserregende Variante (VOC) ist. Neben einer höheren Ansteckungsfähigkeit meldet das Robert-Koch-Institut bei dieser Variante auch Fälle, die erst am Tag 15 bis 21 nach Kontakt symptomatisch erkranken oder ohne Krankheitszeichen positiv auf das Coronavirus getestet werden.

Wichtig ist daher zu wissen, dass auch nach dem Ablauf der bisher bekannten vierzehntägigen Inkubationszeit die Erkrankung noch ausbrechen kann oder einen asymptomatischen Verlauf nimmt. Das Gesundheitsamt Ostallgäu rät daher allen Kontaktpersonen über den maßgeblichen 14-Tage-Zeitraum hinaus auf Symptome zu achten und sich regelmäßig zu testen.

kb

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