Dank, Anerkennung & Respekt

Die Geehrten (1. Reihe v. li.): Brigitte Engelhard-Lechner, Gudrun Rauch, Heinz Scholz, Marlene Dopfer. (Mittlere Reihe v. li.) Sieglinde und Berthold Marx, Arthur Groß, Dr. Rainer Karg, Hubert Heiß, Landrat Johann Fleschhut sowie (hintere Reihe) Franz Egger, Gabriele Löcherer und Walter Hundhammer. Foto: privat

Dank, Anerkennung und Respekt zollte kürzlich Landrat Fleschhut mit der Verleihung des Ehrenzeichens des Landkreises Ostallgäu sieben Einzelpersonen und drei Teams mit der Verleihung des Ehrenzeichens des Landkreises im neuen Saal Ostallgäu im Landratsamt. Für Landrat Fleschhut wird durch das Ehrenamt der Landkreis sympathisch, lebenswert und zukunftssicher mitgestaltet. Gemeinsam könne man auch die jungen Leute unbeschadet in die Zukunft geleiten. Wenn man heuer erstmals Teams ehre, möchte man damit auch das Signal aussenden, dass in gebündelter Kraft gemeinsam vieles leichter falle. Alle Geehrten gestalten in Kultur, Sport oder im sozialen Bereich maßgeblich ein lebenswertes und vielfältiges Umfeld mit und leisten so einen hohen Beitrag für alle Altersgruppen und Schichten, betonte der Landkreischef. Aus einer Vielzahl von Vorschlägen oblag es dem Ausschuss Kultur, Sport und Ehrenamt, für das Ehrenzeichen auszuwählen, aus vielen Vorschläge beispielhaften Engagements, teilweise über viele Jahrzehnte.

Und so fanden sich im neuen Saal Ostallgäu im Marktoberdorfer Landratsamt rund 150 Ehrenamtliche ein, die im Engagementbereich besondere Funktionen über den eigenen Ort hinaus übernehmen. Die Veranstaltung erhielt ihren festlichen Rahmen durch das Kreissinfonieorchester unter der Leitung von Stephan Dollansky. Jeder der Geehrten erhielt eine eigene Laudatio in Mundart von einem der bekannten Ostallgäuer Poeten und Poetinnen Georg Ried, Waltraud Mair, Marlene Nieberle, Johanna Hofbauer und Werner Blind, welche es verstanden, die Leistungen im Ehrenamt humorvoll und pointiert darzustellen. So auch Waltraud Mair, wenn sie für die geehrte Hospizvereinsvorsitzende Brigitte Engelhard-Lechner bekundet: „A b’sondre Ehrung gibt es heit, natürlich bloß für b’sondre Leit, dia sich ehrenamtlich engagieret, für d’Sorgen vo de Leit o interessieret“. Dass Ehrenamt alle Generationen angeht bewiesen zudem sehr charmant die Kinder der Chorklasse der St. Martinsschule Marktoberdorf mit ihrer Lehrerin, welche mit den Liedern „Leute hört her, wir haben was zu sagen“ und „Vielen Dank für Eure Hilfe“ das bürgerschaftliche Engagement hochleben ließen. In Westendorf und Mauerstetten steht mit Ringen und Volleyball der Sport ganz oben und federführend bestimmt durch die neuen Ehrenzeichenträger Hubert Heiß und Berthold Marx, deren Verdienste Werner Blind humorvoll kommentierte. In Buchloe werden seit Jahrzehnten mit Gabriele Löcherer erfolgreich Ferienfreizeiten organisiert, wofür Johanna Hofbauer treffend ausführte: „Im Ehrenamt ma viel g’winnt, weil do dia Frauenquote stimmt.“ Georg Ried ehrte in seiner Laudatio die Verdienste von Heinz Scholz, welcher das Schützenwesen in ganz Bayern modernisierte. Erstmals wurden auch Teams geehrt, so die Kinderkrebshilfe Königswinkel, die mit Dr. Rainer Karg schon mehr als eine Million Euro Spendengelder an Familien krebskranker Kinder und Kliniken in der Region weiterreichen konnte. Im Günztal gibt es mit dem Namen, der auch Programm ist 25 „Helfende Hände“, die sich in der Nachbarschaftshilfe engagieren unter der uneigennützigen Leitung von Gudrun Rauch. Ein Nesselwanger Projekt setzt Akzente, nicht nur für einen lebenswerten Ort, sondern mit dem Wege Ge(h)zeiten auch für viele Besucher mit seiner Bürgerwerkstatt Religion, Kultur und Kunst. Im Anschluss an die Veranstaltung waren die Anwesenden eingeladen, den Abend mit einem kleinen Buffet im neuen Foyer des Landratsamtes ausklingen zu lassen.

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