"Das Wohl unserer Stadt"

Vergangene Woche wurde durch Bürgermeister Josef Schweinberger im Saal des Gasthofes „Eichel“ die Bürgerversammlung 2009 für die Stadt Buchloe abgehalten. Seine „Einstiegsworte" lauteten: „Es ist kaum zu glauben, aber wahr, der neu gewählte Stadtrat ist bereits seit 18 Monaten im Amt. Die Mandats- träger, neue wie bisherige, arbeiten gut zusammen, ja ich möchte sagen, wir sind ein gutes Team. Ziel aller Entscheidungen ist das Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger, ist das Wohl unserer Stadt Buchloe".

Zunächst wurde des am 1. April dieses Jahres verstorbenen Kämmerers Rudolf Göllner gedacht, der über vier Jahrzehnte bei der Stadt Buchloe bzw. bei der Verwaltungsgemeinschaft beschäftigt war. Schweinberger dankte ihm sozusagen „post- hum" noch einmal für sein hohes Engagement. Dann ging der Buchloer Bürgermeister ins „Eingemachte": Die Gesamteinwohnerzahl belief sich per 12. Oktober 2009 auf 12114, davon Buchloe 10100, Honsolgen mit Hausen 654 und Lindenberg 1360. Hinsichtlich der Wasserversorgung sprach er vom „Erwerb weiterer Flächen im Wasserschutzgebiet zur Sicherung unseres Trinkwassers". Und vorausschauend: „Eine zentrale Wasserenthärtungsanlage soll errichtet werden, dazu besteht aber noch Informationsbedarf.“ Josef Schweinberger ging auf die Kinderbetreuung ein: „Im Jahr 2009 hat die Stadt Buchloe wiederum an alle Eltern, deren Kinder den Kindergarten verlassen und in die Grundschule gekommen sind, 50 Prozent des Elternbeitrages im Monat September erstattet. Für diese echte Förderung junger Familien hat die Stadt Buchloe einen Betrag von Euro 36200 aufgewendet". Zum Neubau „Kindergarten Don Bosco" (wir berichteten) bemerkte Schweinberger: „Die katholische Pfarrkirchenstiftung Mariä Himmelfahrt - als Grundstückseigentümer - die Diözese Augsburg und die Stadt Buchloe arbeiten sehr eng zusammen". Zur Sanierung der Comenius-Grundschule stellte Schweinberger fest: „Für die gesamten Aufwendungen im energe- tischen Bereich haben wir im wahrsten Sinne des Wortes einen Hauptgewinn gezogen. Aus dem Konjunkturprogramm II erhalten wir eine Zuwendung von 1 Mio. Euro. Mit der Zuwendung für den Kindergarten Don Bosco erhält die Stadt Buchloe den Betrag von 1,6 Mio Euro, aus dem 'Topf' von 9 Millionen für den gesamten Land-kreis Ostallgäu". Sanierung der Hauptschule Buchloe: „Im Jahre 2010 soll definitiv mit den Bauarbeiten begonnen werden. Erster Abschnitt sind die Fassadenele- mente und die einhergehende Dachsanierung. Im August 2008 wurde bei der Regierung von Schwaben ein Förderantrag eingereicht. Zwischenzeitlich steht der Förderbetrag fest. Wir erhalten voraussichtlich 1972000 Euro bei einer Gesamtsanierungs-Summe von 4966000 Euro.“ Hinsichtlich der Errichtung eines Gymnasiums in Buchloe (wir berichteten) nahm Bürgermeister Schweinberger ausführlich Stellung: „Am 19. März, an meinem Namenstag, durften wir - und ich darf hier von 'unserem Team' mit Landtagsabgeordneten Angelika Schorer, Landrat Johann Fleschhut, der Vorsitzenden des Fördervereins, Doris Ballon, und den VG-Bürgermeistern - mit Ministerpräsident Horst Seehofer sprechen, in Anwesenheit der Staatsminister Spaenle und Schneider, sowie hochrangiger Ministerialbeamter, unsere guten Gründe für ein Gymnasium in Buchloe vortragen. Am ehemaligen 'Tag der deutschen Einheit', dem 17 Juni - 'jetzt Feiertag in Buchloe' - kam in den Nachmittagsstunden die Nachricht: Buchloe bekommt ein Gymnasium!“ Dann nahm Josef Schweinberger noch Stellung zu den Themen: Bautätigkeit und Gewerbeansiedlung, Umweltschutz/ Energieeinsparung, Hochwasserschutz, Geothermie, Bahnhofsbereich Buchloe (Ladehof) - hierzu folgt eine eigene Bürger- information - Bahnhofem- pfangsgebäude, P+R-Parkplätze Karwendelstraße, Sportförderung, Sozialzentrum am Heideweg, Feuerwehr, Förderung der Gemeinschaft und sonstige Aktivitäten.

Meistgelesen

Babys der Woche im Klinikum Kaufbeuren
Babys der Woche im Klinikum Kaufbeuren
Sudetendeutsche Schicksale nach 1945
Sudetendeutsche Schicksale nach 1945
Pre-Opening im Skyline Park: Dieses Wochenende!
Pre-Opening im Skyline Park: Dieses Wochenende!
Frauen in der Leitungsebene
Frauen in der Leitungsebene

Kommentare